Piraten, Pistazien und Pannen!

Wir haben Tabas, die Oasenstadt mitten in der Khavirwüste verlassen…


…und bereisen nun eben diese letzte große Wüste unserer Reise. Einsam, trockene Luft und angenehme Temperaturen im Oktober.


Zum Träumen. So unser Blick von den Wohnmobilen aus.


Wir stehen in Chak Chak am Fuße des Feuertempels, wo wir eine Nacht verbracht haben.


Ein echter Zarathustrier erklärt Ali überzeugt, wie die Religion des Zarathustra denn funktioniert.


Wir sind drinnen im Feuertempel.


Für Mussaddas wird ihre erste Übersetzungsrunde zur Feuertaufe. Hossein und der Zarathustrier erklären im Zwiegespräch die Geschichte der Religion Zarathustras.


Themen- und Tapetenwechsel. Wir sind in Yazd und besuchen ein iranisches Wrestlingtraining.


Doch dieses Training hat wenig mit Wrestling in unserem Sine zu tun. Viel mehr ist es eine Mischung aus religiösen Gesängen und körperlichem Kraft- und Geschicklichkeitstraining bis hin zu tranceartigen Tänzen. Unser Urteil: Absolut sehenswert.

Besuch des ewigen Feuers in Yazd. Die Flamme ist seit Jahrhunderten nicht erloschen. In Yazd leben noch viele Anhänger der Religion der Zarathustrier.


Fast schon traditionell ist mein Ritt auf einem alten Mercedesbus. Eine Fahrabschnitt darf ich ans Lenkrad des betagten Gefärhtes du kutschiere unsere Leute durch das pulsierende Yazd. Merkwürdig, dass danach der Bus ausgetauscht wurde…


Herrliche Moscheen und Medressen prägen das Bild von Yazd genauso…


.., wie romantische Szenen in den schönen Hofgärten der Stadt.


Stopp an einer Karawanserei auf dem Weg nach Kerman. Auch wir fühlen den Geist der alten Handelswege, sitzen bei Tee und Brot in den kühlen Innenräumen der Karawanserei.


Mussaddas und Hossein im Pistazienfieber. Den Fahrer des Pickup haben wir angehalten, um frische Pistazien zu kaufen. Aber nichts drin, wir dürfen nicht kaufen, wir bekommen die Früchte geschenkt!


So sehen sie aus, die berühmten Pistazienplantagen zwischen Yazd und Kerman


Die Piraten der Karibik sind nichts gegen diese Pistazien- pflücker. Echte Typen aus Afghanistan, die auf den Feldern bescheidenes Geld verdienen.


Was uns eben schon beim Pickup widerfuhr, erleben wir nun erneut. Der Plantagenbesitzer schickt seine Jungs los, die besten Pistazien für uns zu sammeln. Dann bekommen wir eine Tüte mit Pistazien prall gefüllt geschenkt.


Pistazienpflücker winken uns begeistert zu


In ihrem überschwänglichen Jubel stehen sie auf und schauen nur auf uns, nicht aber auf die über die Straße gespannten Kabel. Ups, das war knapp…


Doppelgeburtstag in Kerman. Uschi und Horst feiern gemeinsam, wir erleben einen tollen Abend mit Champagne und Baltika-Bier. Es muss ja keiner von euch zuhause wissen, dass das alles alkoholfrei ist…


Beim abendlichen Stadtbummel bleiben wir in einer der zahlreichen Intellektuelle-Kneipen hängen. Tolle kontakt- freudige Leute, tolle Begegnungen.


Auf geht es hinein in die Stadt mit Ordnungshüter Peter, der noch immer nicht glauben will, dass Mainz nun 10 Punkte Vorsprung auf die Bayern hat. Peter ist übrigens Köln-Fan…


Kinderspielzeug oder mehr? Wir finden das Zeug made in China auf dem Kermaner Basar.


Mitten im Basar liegt das einstige Bäderhaus, nun zum Teehaus umfunktioniert. Hier trifft man sich, trinkt Tee und findet Ruhe zwischen dem quirligen Basartreiben.


Sehen und gesehen werden. Fotografieren, Diskutieren und der Musik lauschen – im Teehaus vergeht schnell eine Stunde, ohne das man es gemerkt hat.


Ja, ist ja gut, ihr Damen. Hier habt ihr ein paar Männer, Paschtunen in diesem Fall. Überhaupt sehen hier Frauen und Männer echt gut aus (bei letzteren kann ich das nicht so genau beurteilen… um Missverständnisen vorzubeugen).


Weiter lassen wir uns durch den riesigen Basar treiben. Tolles Kerman, es ist eine echte Bereicherung unseres Programms.

Und toller Ali! Ist der nicht schön? (Diesen Satz habe ich nur für euch Frauen, nicht für mich geschrieben!)


Spontane Zusammenkunft im Hotel. Eine iranische Familie lädt uns ein zu Tee und süßen Köstlichkeiten. Die Gast- freundschaft ist überwältigend.


Von Kerman aus wollen wir runter an den Persischen Golf. Auf dem Weg dahin erwischt es uns gleich zweimal. Zwei Fahrzeuge fallen aus.


Aber wisst ihr was? Wir nehmen es mit Humor, ändern können wir es ja ohnehin nicht. Ob diese Notrufsäule uns etwas bringt? Nun, jede Menge Spaß, kann ich nur sagen. Natürlich nehmen wir aber die Sache ernst und schleppen die havarierten Fahrzeuge zurück nach Kerman, wo wir die Fahrzeuge hoffentlich reparieren können. Unsere Route ist so angelegt, dass man auch nach mehreren Tagen Standzeit die Gruppe wieder einholen kann.


Denn das Gesamtprogramm muss weiterlaufen. Nachdem die Reisemobile in der Werkstatt sind, geht es für uns wieder auf die Piste und hart gen Süden. Meer, wir kommen! Aber erst im nächsten Bericht. Dranbleiben, dann werdet ihr auch schön nass!


Euer Kostya


015 Heißer Ritt im Süden
Ja, liebe Leser, wir sind nun im Süden des Persischen Reichs gelandet. Heiß, sehr heiß ist es geworden. Obwohl wir Mitte Oktober haben. Schaut das euch mal an, während ihr wahrscheinlich in unserer Heimat frieren müsst (es sei denn, ihr… Mehr >

013 Wir sind im Iran!
Langsam aber sicher habe ich aufgeholt, wir sind nun im Iran, sowohl im Bericht als auch in der Realität. Da ihr alle den Bericht aus dem letzten Jahr kennt, werde ich mich hüten, Gleiches zu schreiben. Prinzipiell erfahren wir die gleiche… Mehr >
Nach Oben - professionelll geführte Wohnmobilreisen in die GUS, China und Iran - Abenteuer Osten