Seabridge-Gruppe goes Rikscha

Meine lieben Abenteuerreisefreunde!

Wir sind in Indien. Die nächsten Wochen bis zum Jahreswechsel werden wir mit unseren Reisemobilen auf dem Subkontinent unterwegs sein. Für euch bedeutet das höchster Unterhaltungswert.
Amritsa ist die erste Stadt auf unserer Route durch die ehemalige britische Kolonie.

Im Vortrag werde ich bei diesem Bild bestimmt sagen: „Schau mal, wie die Inder verkabeln können. „

Ha, was denkt ihr wer das ist und für wen? Ganz einfach, das ist die Gruppe der Chauffeure, die uns gleich in die Stadt bringen wird! Seabridge hat hier keine Mühen und Kosten gescheut.

Auf geht´s, 20 Rikschas bepackt mit je zwei Weltreisenden setzen sich in Bewegung.

Ja, in jedem Mann steckt ein kleiner Ben Hur! Lieber Jörn, das ist eine ganz neue Fahrzeugbauidee für die Kerkammmobilefamilie.

Im Eingangsbereich zum Goldenen Tempel: Die betagten Pilger lassen sich durch uns nicht stören.

Die erste Führung in Indien führt uns in den Goldenen Tempel der Sikh. Hat sich da einer unter uns gemischt, der normalerweise nicht dabei ist?

Ja, es ist ein ganz besonderer. Der Turban ist schon eindrucksvoll, oder!

Und sehr fotogen.

Ins Innere der Tempelanlage geht es nur ohne Schuhe. Also alle Hemmungen überwinden und barfuß rein ins Vergnügen. Wer nicht will, bleibt draußen und wartet.

Das Innere des Goldenen Tempels. Das Seewasser ist heilig.

Ein Bad ist ein Muss für einen jeden Gläubigen.

Es ist Divali-Zeit, eines der größten Feste Indiens. Der Tempel ist zu dieser Zeit besonders stark frequentiert.

Uns freut es, wir bekommen jede Menge tolle Fotomotive.

Im Tempel verköstigen die Gläubigen Sikh kostenlos die angereisten Pilger. Und was sind das für Mengen. 40000 Pilger werden hier versorgt. Der Glaube der Sikh gebietet es, die Angereisten und alle Tempelgäste zu versorgen.

Entsprechend groß sind die Töpfe für die Zubereitung.

Ein weiterer Teil der wahrhaftig monumentalen Küche.

Freundlich und neugierig sind sie alle, die Pilger des Goldenen Tempels. Das Tragen des Turbans ist eine Ehre. Je größer, desto ehrenhafter die Kopfbedeckung.

Ob Werner von einem reichen Geschäftsmann oder einem Obdachlosen hier das Brot gereicht bekommt, weiß keiner so genau.

Alle hier arbeitenden sind ehrenamtlich tätig, ob reich oder arm. Das gilt auch für die Teigkneter.

Nach zwei Stunden Tempel intensiv und dem Wiedererhalt unserer Schuhe geht es zurück auf die Rikschas. Eine überschaubare Angelegenheit, oder? Wir sollten überlegen, ob wir in Zukunft auf Busse verzichten und nur Rikschas als Fortbewegungsmittel wählen. Während der Langsamfahrt durch das pulsierende Amritsa genießen wir die indischen Momente:

Der Englischlehrer dieses Schnellimbisses hat sicherlich die eine oder andere Lücke aufzuweisen.

Der erste und der zehnte Guru. Letzterer hat entschieden, dass es keine weiteren Gurus geben soll.

Die Kitschbabies sind so süß. Aber dass ich mir so ein Poster kaufe und später aufs Auto kleben könnte, glaube ich einfach nicht.

Studenten im Kaffeehaus. Alle sprechen Englisch und sind wie bisher alle Inder sehr freundlich.

Henna-Kunst der Gläubigen.

Ausblaskunst von Liesi an ihrem Geburtstag: Der Blütenkerzenbrand wird souverän gelöscht.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag

Wir haben unser Pulver noch lange nicht verschossen. Am Abend lassen wir es richtig knallen. Es ist Divali-Fest – alle Menschen Amritsas feuerwerken aus vollen Rohren.

Davon habe ich bisher immer nur geträumt: Silvester und warme Nachttemperaturen. Jetzt dürfen wir das erleben.

Am nächsten Morgen starten wir auf unsere erste rein indische Fahretappe. Der Verkehr ist noch nicht dicht, aber weit entfernt von Langeweile!

Ganesh, der Elefantengott, ist häufig anzutreffen.

Die vielen Verlierer, die Kastenlosen – die immer wieder entlang der Strecke kampieren.

Normale Besetzung.

Normale Bepackung.

Normaler Wahnsinn. Bitte hupen, damit der Fahrer nach links geht. Es herrscht Linksfahrgebot, aber keiner hält sich daran. Also bitte hupen. Dann geht es!

Aufgrund einiger technischer Schwierigkeiten machen wir das, was man eigentlich vermeiden soll: Nachts fahren. Aber wir müssen bald Delhi erreichen – als fährt nur das Reiseleiterfahrzeug 1 durch, während ein zweites bei der Gruppe bleibt. Hoffentlich überstehen wir den Ritt durch die Dunkelheit.

Bis dahin erst mal eine gute Nacht.

Euer übermüdeter Kostya

015 Welcome to Indian Highway
Amritsa war schon nicht schlecht, aber jetzt kommt die Hauptstadt des Landes mit über 20 Millionen Einwohnern. Und 40 Reisemobilisten… < mehr

013 Lahore hautnah
Die Reise durch Pakistan ist nur von kurzer Dauer, aber dafür ungewöhnlich intensiv. Auch heute bekommt ihr von mir nur wenig… < mehr

Nach Oben - professionelll geführte Wohnmobilreisen in die GUS, China und Iran - Abenteuer Osten