Zu Besuch auf Walaam

Mitten rein ins Abenteuer Nordost. Wir reisen nun entlang der westlichen Seite des Ladogasees. Bis vor einiger Zeit war diese Strecke noch Sperrgebiet, jetzt können wir sie bereisen.

Die Versorgungslage ist bisher kein Problem. Tankstellen mit gutem Dieseltreibstoff gibt es immer wieder.


Einfahrt in die Autonome Republik Karelien.


Immer wieder sind Abschnitte der P129 nicht asphaltiert. Aber die Straße ist mehrfach besser als in den Zeiten der 90er.


Welch Unterschied zu dem schicken St. Petersburg, nur 100 Kilometer entfernt. Auf dem Land herrscht an vielen Stellen noch einfaches Leben vor, während es in den Städten boomt.


Ungenehmigte Versammlung von Luxemburgern und anderen merkwürdigen Völkern…


Innenansichten…


…vom Meteor, einem der schnellen Tragflügelboote, das uns zur Klosterinsekl Walaam bringt


Mit 60 Sachen geht es über den riesigen Ladoga-See.


Nein, das ist nicht der Ozean. Wir sind immer noch auf dem Ladoga-See unterwegs.


Der Ladoga-See ist ähnlich wie sein großer Nachbar, der Onega-See, mit vielen Inseln durchsetzt.


Unser Tagesziel vor Augen. Die Klosterinsel Walaam.


Die Anlegestelle, versehen mit schicken, nicht gerade preisgünstigen Yachten.


Im Namen Gottes. Wer diese Yacht getauft hat…


Spielstraßenende auf der Insel, auf der es außer ein paar Arbeitsfahrzeugen fürs Kloster keine Fahrzeuge gibt.


Die Sonne kommt endlich hervor. Obwohl Anfang Juni, blühen erst jetzt die Obstbäume.


Anastasia, unsere Führerin auf Walaam erklärt mit piepsiger Stimme, warum was wann wo war


Ohne Rock geht es nicht für die Damen in die Kirche des Männrklosters. Und so schlecht steht unseren Damen das doch gar nicht.



Endlich blauer Himmel. Vom Wetter wurden wir bisher nicht gebauchpinselt.


Dafür bekommen wir es nun auf die Ohren. Das Männer- quartett singt professionel melodisch fantastisch gut.


Synchro-Essen ist angesagt. Wir wurden trotz langem Tisch so dicht zusammengepackt, dass es zwangsläufig zu nachbarschaftlichen Abstimmungen bei der Nahrungs-aufnahme kommt. Übrigens, das Essen war ganz lecker.



Schon wieder Schilderwald auf der praktisch fahrzeugfreien Insel.


Näher an die Ikone herangegangen,


..findet man die Lippenstiftreste der gläubigen Frauen.


Eine Nachmittagsexkursion führt uns auf eine weitere Klosterinsel. Es ist ein Archipel mehrerer Inselklöster. Die Mönche über hier in der Abgeschiedenheit asketisches Verhalten aus. Bis auf den Herrn mit der Yacht, versteht sich.


Mit Volldampf geht es am frühen Abend zurück aufs Festland.


Am Ufer sehen wir die Datschen der Superreichen.


Ein schöner Tagesausflug nimmt nun sein Ende, das Leben am Abend aber noch lange nicht


Waoh, habe ich viel getankt.


Aber Kalli meistert die Situation ganz souverän


Und während Kalli richtig Spaß hat…


…sieht es bei uns im Auto so aus: Nur Männer. Kolja, Artjom, Sergej und ich bilden die Crew für die Nordtour. Schade….


Wer hilft uns, die Frauenquote anzuheben? Auf den Asientouren ist das erheblich ausgeglichener gestaltet. Ich bin eifersüchtig…

Euer Kostya


001 Glatter Auftakt in Helsinki
So, Elfi und Schorschs Wege haben sich von dem meinigen getrennt. Sie sind in Riga zugange und bereiten ihre Gruppe auf das große Asienabenteuer vor, während ich in Helsinki die Tour „Zauber des Nordens“ übernehme. Es ist eine Pioniertour, auch wenn andere Anbieter… Mehr >


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