Rogoschyn…Gastfeundschaft in Kosakenart

Liebe Reisefreunde!

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Im Kosakendorf Rogoschin stehen wir direkt gegenüber der Dorfschule auf dem Bolzplatz. Alle Autos stehen um das Fußballfeld herum, und auf dem Gelände der Schule stehen uns original russische Schultoiletten-Plumsklos- zur Verfügung, und im einzigen Dorfladen gibt es auch fast alles zu kaufen.

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Schon bald besuchen uns die ersten Dorfbewohner, jede Menge Kinder und ein älterer Mann, der sogar Fotos aus seiner Soldatenzeit in der DDR zeigt. Die Kinder freuen sich über deutsche Süßigkeiten und Spielzeug, denn wie ihre Großmutter berichtet, die auf sie aufpasst, ist das Leben in Rogoschin schwierig geworden, seit die Kolchosen geschlossen sind: Es gibt keine Arbeit mehr und die Leute sind fast Selbstversorger. Nichts desto trotz sind sie sehr großzügig und schenken uns alles was sie geben können: sie bringen Äpfel und Tomaten säckeweise aus dem eigenen Garten und stellen sie für uns hin.

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Später kommt unser Freund Aleksej mit seiner Familie und einer traditionell kosakischen Folkloretruppe. Der Bürgermeister bringt jede Menge Melonen, Brot, Wurst, Gurkensalat und selbstgebrannten Schnaps mit und die Show kann losgehen! Währenddessen wird ordentlich mit jeder Menge Wodka und Champagner angestoßen. Das ist echt kosakische Gastfreundschaft!!!

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Die Folkloretruppe singt und tanzt und beeindruckt uns mit schönen Kostümen und jeder Menge goldener Zähne – die Mitglieder der Truppe sind schon älter, aber sie sind einfach die Besten, wie wir selber feststellen können! Der Harmonikaspieler ist einer der zehn besten in Russland und ein echter Kosakenführer, ein Ataman, so steht es zumindest auf seinem Auto geschrieben.

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Der Bürgermeister entpuppt sich als leidenschaftlicher Tänzer und entführt einige Frauen zum Tanz.

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Später müssen noch wichtige kosakische Softskills geübt werden, wie ein Glas Wodka vom Säbel austrinken ohne die Hände zu benutzen.

Jetz sind wir alle Kosaken
Es wird ordentlich getanzt und angestoßen, bis es dunkel wird und dann gibt es noch einen speziellen Kuchen und schwarzen Tee vom Feuer und jede Menge russischer Pralines. Papp satt und leicht beschwipst verabschieden sich alle erst spät in der Nacht in ihre Betten 😉

Oleg, Friederike und Team

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