Weiße Nächte und Graffiti aus der Eisenzeit

Liebe Reisefreunde,

Wir stehen direkt an der Weißmeer-Ostseekanal-Schleuse auf einer ganz ruhigen Halbinsel nicht weit weg von einem kleinen Dorf, das Kostya in seinen früheren Reportagen durch dessen Altreifenschnitzkunst fast berühmt gemacht hat.

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Die russischen Gartenzwerge sind auch da!

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Am sonnigen Vormittag gehen wir auf eine Entdeckungstour von den urlaten Petroglyphen, die von Urmenschen etwa vor 6-7 Tausend Jahren auf Felsteinen eingeritzt wurden.

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Unterwegs gehen wir an den Möhren mit schmallblättrigem Wollgras vorbei, das im karelischen Volksmund dank seiner Ähnlichkeit als Hasenschwänzchen bezeichnet wird.

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Und plötzlich begegnen wir uns einem „Grasungeheuer“, das uns recht viel Angst eingejagt hat.

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Und da sind sie es, die Petroglyphen!

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Wir sind gerade zur Zeit der Durchführung von archäologoschen Arbeiten gekommen. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Russischen Wissenschaftsakademie Frau Dr. Nadeschda Lobanowa erzählt uns sehr interressant über die Geschichte der Entstehung von Petroglyphen, derer Bedeutung, Methoden der Erhaltung und deutet die Felszeichnungen für uns aus.

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Man nimmt Petroglyphen im Gelände vor allem durch das Kopieren auf Papierfolien auf – eine sehr zeitaufwändige Angelegenheit. Jeder einzelne Meißelpunkt muss dabei mit einem Stift auf die Folie eingezeichnet werden, während Letztere möglichst eng und unbeweglich auf der Felsoberfläche aufliegen soll.

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Auf den Felsen können wir sowohl lokale Fauna (Renntiere, Elche, Weißwale), als auch die älteste in Europa Abbildung von Schieläufer.

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Die Szene „Schuld und Sühne“ zeigt uns Entführung eines Schatzes und Verfolgung und Mord dessen Entführers.

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Auch die einzelnen Menschen sind gut zu sehen und besonders eine ganz seltene Frontaldarstellung eines tanzenden Menschen, der vermutlich Schamane war.

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Nach der Führung nutzen wir noch gute Gelegenheit ein Bisschen im Schatten zu sitzen und Helmuth aus der 2. Gruppe läßt Ute aus der 1. Gruppe grüßen.

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Am Abend lassen wir uns noch ein paar Mal anstoßen.

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Diesmal ist Daniel Trinkspruchmeister und Karin zeigt Kung-Fu-Kampfkünste perfekt vor!

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Lauernder Hase,

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schwebende Fledermaus,

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krallender Tiger

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und blasender Rüsseltier.

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Liebe Karin, das hast Du toll gemacht! Du hast ja nicht nur orientalische Kampfkunst beherrscht, sondern hast es geschafft, einem Weißmeerkanal-Hund gute Maniere beizubringen. Bravo!

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Es war ein sehr schöner Abend, der sich in eine weiße Nacht verwandelt hat.

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Bis bald!

Artem und Team

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