Karelien – das Land der Wälder, Flüße und Seen!

Liebe Leser,

Nun fahren wir weiter tief in das russiche Karelien, das sich uns von seinen schönsten Seiten zeigt. Unser nächster Kurzstopp liegt an dem Marmorcanyon bei Ruskeala, einem berüchtigten Bergbau, der jahrhundertelang Marmor als Baumaterial nach Sankt Petersburg lieferte. Wir werden von einer hübschen Kareliern empfangen und unser lokaler Guide Alexander zeigt uns den Ruskealapark von draußen und innen.

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Mitten in der Führung ist plötzlich was passiert.

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Wir müssen schnell nach unten, um zu fotografieren.

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Unsere Ute hat sich die Schuhsohlen abgelaufen. Diesmal wortwörtlich.

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Am Ende der geführten Wanderung rund um den Canyon sind wir alle ein bisschen müde, aber zuifrieden und gehen doch rudern, um den Marmorcanyon noch von der Wasserseite zu bewundern.

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Auf dem Rückweg bietet sich noch eine romantische Mittagspause an einem Wasserfa… eh …strom.

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Danach fahren wir nach Kinerma, in ein urkarelisches Dorf, wo Karelisch, eine mit dem Finnischen sehr ähnliche Sprache, gesprochen wird und Fliederbäume noch im Juni blühen.

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Nadeschda, unsere Gastgeberin, wartet schon auf uns, um uns mit der karelischen Kultur bekanntzumachen und zum Abendessen einzuladen.

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Sobald wir vor Ort sind, haben wir festgestellt, nicht nur Nadeschda wartete auf uns sehnsüchstig, sondern auch andere Ureinwohner Kareliens, derer Freude auf uns enorm groß und sogar ein bisschen aufdringlich ist, denn das Dorf ist schwach nur von Menschen besiedelt. Plagegeister aller Art gibt es hier in Hülle und Fülle. Wir sind aber gut vorbereitet und holen unsere Moskitonetze raus und gehen durch das Dorf spazieren.

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Anschließend essen wir zusammen zu Abend. Nadeschda hat selbst nach karelischen Traditionen gekocht. Und die Moskitonetze lassen sich leicht in originelle Damenhüte umwandeln. Margit läßt uns dies gut demonstrieren.

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Und mit Hartmut, der heute auch Gebutstag hat, trinke ich auf Bruderschaft, auf die Damen, auf die Hüte, auf Karelien…

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Nach dem Abendessen hat uns Nadeschda noch mit einem Minikonzert überrascht.

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Was wäre dieser Abend ohne „schwarze“ Rauchsauna, mit auf „traditionelle“ weise vorgekühltem Bier und Birkenreisig-Massage, welche für einige Unerfahrene als ein feines SM-Spiel zu sein scheint. Das Effekt davon ist aber nicht zu unterschätzen. Der Thomas hat danach ein paar Tage als Neugeborener ausgesehen.

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Die Mitternachtsonne erwischt mich noch bei der Arbeit und alle anderen schlafen schon tief in dieser Dorfidylle.

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Am nächsten Morgen begegnen wir uns den Kühen, die von den Bauern aus der Nachbarsiedlung zum Weiden getrieben sind. Das war ein Stau!

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Euer Artem

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