Nord-West Indien und Nepal

Von Delhi, Mumbai nach Kathmandu

Nach dem Besuch von Delhi führte uns der Weg nach Jaipur in Rajasthan. Hier interessiert uns der Palast der Winde und der Maharaja-Palast der oberhalb der Stadt in den Bergen liegt.



Der Weg in den Palast kann per Elefant oder zu Fuß zurückgelegt werden.


Dieser Ochse hat das Taubenfutter für sich entdeckt.



Die Palastanlage und das Tal wird von einer über 20km langen Wehrmauer umspannt.





Diese riesigen Tiegel dienten zur großen Speisung des Palast-Personals.


Auf dem Weg zwischen den Sehenswürdigkeiten – liegt so einiges am Strassenrand.





Im größten der 5 bekannten Observatorien von Indien bekommen wir Bildungs-Auffrischung über Astronomie.



Abends bereiten uns unsere indischen Guides und ihre Freunde einen typischen Ziegeneintopf.
(Eine echt scharfe Sache!)



Im Nationalpark von Tal Chhapar gab es dann viele Antilopen zu beobachten.

Ein Lehrgang für Fernreisende in Sauerteig-Brotbacken in der Steppe Rajasthans, wurde begeistert aufgenommen.






Dieser Ausritt in die Dünen von Deshnok, haben wir dann gemeinsam gemeistert.



An einem schönen Natur-Stellplatz – einem See in der Nähe von Phalodi – beobachten wir hunderte – nein, tausende von Kranischen die von Sibirien kommen, um hier zu überwintern.




STOP! Da wollen wir auch noch hin! Ist aber erst später auf unserem Programm. In der Nähe zur pakistanischen Grenze liegt die Wüstenstadt Jaisalmer.

Wir stehen am ehemaligen Gästehaus des Königs-Palastes in der Nähe zur Altstadt.






In Jaisalmer besuchen wir abends ein „Rooftop“ Restaurant und Speisen bei toller Aussicht und traditioneller Musik.




Das Gewusel ist keine indische Verkehrskreuzung, sondern nur mit Brot gefütterte Fische.








Indischer Pragmatismus – Götter sind modern im Hier und Jetzt.



Überall wird frisches Gemüse und Obst angeboten.



Wer war denn hier der Verkehrsplaner – oder soll das heißen, die Straße hier doch nicht zu überqueren?


In Jodhpur besuchen wir das Maherangarh Fort hoch über der Stadt.







Die prachtvolle Anlage und der Ausblick auf die „Blue City“ ist beindruckend.







Im „Frauen-Garten“ von Udaipur wird verschwenderisch mit Wasser umgegangen um einen wunderschönen tropischer Garten zu unterhalten.








Zum Marmor Jain-Tempel in Ranakpur fahren wir mit gecharterten „Jeep-Bussen“. In – und an so einem Jeep, der zwischen den Kleinstädten pendelt, werden bis zu 30 Personen befördert.










Wer nach Mumbai fährt, denkt, er befindet sich erst mal in einer Großwäscherei, bevor man in die Innenstadt gelangt.


Am Wohnhaus von Gandhi ist die Verehrung groß.






Das Zentrum von Mumbai ist aufgeräumt und entgegen aller Erwartungen recht sauber, sodass die alten Prachtbauten gut zur Geltung kommen.


Wartende Reisende sitzen gemütlich auf dem Boden des Bahnhofs.

Eine andere Art zu Reisen praktizieren diese Familien; der Hausstand wandert mit.













In den beindruckenden Höhlen von Ellora besuchen wir die Zeitzeugen von Hinduismus, Buddhismus und der Jains. Die gewaltige Tempelanlage und die vielen Höhlen sind in Handarbeit aus dem Felsen gehauen.




Die Damen haben keine Berührungsängste. Es wird gesungen und getanzt.

Besprechung mit unseren Indien-Guide Suraj bei einer Tasse Tee.







Nur unweit von Ellora befinden sich die Ajanta Höhlen, die in die Felswand eines Flusstals gemeißelt wurden.






LKW-Wäsche in einem See.







Unseren Stellplatz haben wir bei zwei Bauernfamilien, die uns gern ihre Landwirtschaft zeigen. Wir können frisch vom Feld das Gemüse kaufen und bekommen frisches Fladenbrot vom Feuer.
Die Offenherzigkeit mit der uns die Familien begrüßen ist immer wieder angenehm.








Am Taj Mahal haben wir riesiges Glück mit dem Wetter. Der Nebel, der seit Tagen die Region verhüllt, lichtet sich und lässt die volle Pracht des Gebäudes im Sonnenschein zur Geltung kommen.








Vom Agra Fort aus, hatte der Bauherr immer seine Baustelle des Taj Mahal in Sichtweite. Das kunstvolle Fort wurde ihm später durch seinen machthungrigen Sohn zum Dauerverlies mit der Sicht auf das Taj Mahal.










Außerhalb von Agra besuchen wir ein Vogelschutzgebiet, in dem auch einige andere Spezies wie Schakale, die größten Antilopen und vieles mehr zu sehen gibt.









Wir übernachten auf dem Weg nach Nepal auf einem Gelände einer Ziegelmanufaktur. Der Chef zeigt uns, wie die Arbeiter(rinnen) den aufbereiteten Lehm in einer Ziegel-Holzform füllen und dann lufttrocknen, damit sie dann später in der angrenzenden Brennerei gebrannt werden können. Eine echte Knochenarbeit. Der kreisrunde Brennofen ist 24h und 8 Monate im Jahr in Betrieb. Pause gibt es nur zur Monsunzeit im Sommer.


Der Winter ist Hochzeits-Saison und die Hotels werden reich geschmückt und hell beleuchtet.

Nach der Überquerung eines Stauwehrs gelangen wir nach Nepal.



Entlang unserer Strecke sind die heftigen Spuren des letzten Monsuns zu spühren und zeigen große Zerstörungen an dem Straßennetz. Die einzige Straße von Kathmandu nach Tibet war für mehrere Monate durch einen Erdrutsch blockiert. Der ca. 90m hohe Erdwall staute die Wassermassen des Fluss-Tals auf und drohte mit einer riesigen Schlamm- und Wasserflut zu brechen. Mit indischer Unterstützung wurde er Stück um Stück gesprengt. Die Straße nach Tibet ist noch immer kaum zu befahren.







Bei Tansen übernachten wir nach einer anstrengenden Fahrt durch die wilden Schluchten Nepals- mit einem Blick auf mehre 7.- und 8.000er und das berühmte Anapurna-Bergsteigergebiet.



In Pokhara – dem Ausgangs-Ort für viele Trecking-Touren in den Himalaya, machen wir ein paar Tage Pause. Der Blick auf die Berge ist fast überall präsent.







In den Tälern auf dem Weg nach Kathmandu wachsen leckere kleine Bananen.











Es werden ja beide Hände zum Fahren genraucht und so klemmt man sich einfach das Handy ans Ohr.





Nach langer Bummel- Tour schmeckt der gute Kaffee besonders lecker.










Unser Nepal-Guide Shyam und unsere Büro-Fee Anna aus Mainz. Sie hat uns in der Hauptstadt Nepals besucht und uns die visierten Pässe für die Weiterfahrt nach Südasien mitgebracht. Auch hatte sie einiges anderes im Gepäck, um uns die bevorstehende Festtage zu versüßen. Nochmals danke von „Allen Teilnehmern“!

Wir verbringen die Weihnachtstage im wärmeren Süden Nepals und haben dann etwas Zeit, das Gesehene und Erlebte Revue passieren zu lassen. Es liegen noch viele, weitere spannende Länder vor uns. Wir verabschieden uns für heute mit ein paar Eindrücken von einem traumhaften Himalaya Flug.






Viele Grüße von der SüdAsien-Reisegruppe

PS: Dieser Bericht ist lang geworden, aber es gibt so viel Interessantes zu zeigen, dass wir uns kaum zurückhalten können.

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