Georgien. Fast schon zu Hause

Liebe Freude des Orients,

Man fühlt sich zurückversetzt ins Mittelalter. Die Fahrt durch den Kaukasus bis Tiflis ist wunderbar. Saftige Wiesen und uralte Bäume sind ein für uns, ein fast vergessenes Bild.

Mehr als 80 Prozent des Landes bestehen aus Bergen und fast auf jedem findet man eine Burg oder Ruine.

Der Stellplatz in Tiflis liegt natürlich ebenfalls weit oberhalb der Stadt und lädt im Sonnenschein, zum Waschen ein.

Insbesondere das Dschwari Kloster aus dem 6. Jahrhundert, welches UNESCO Weltkulturerbe ist, bietet eine traumhafte Kulisse und ein weitreichenden Ausblick über die alte Hauptstadt Georgiens.

Nach der ritterlichen Atmosphäre, brauchen wir eine Pause und wie könnte man diese passender Füllen, als mit …

einer georgischen Weinprobe. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Linda, die alles hervorragend organisiert hat.

Nach der kulturell, wertvollen Pause, konzentrieren wir uns wieder auf Tiflis. Die Teilung durch den Fluss Kura, macht die Stadt noch sehenswerter.

Die Friedensbrücke aus dem Jahr 2010 verbindet die Altstadt mit dem Rike-Park und ist auf jeden Fall eine Flussüberquerung oder ein Foto wert.

Seit dem 13. Jahrhundert gibt es das Bäderviertel, georgisch Abanotubani, mit ihren halbkugeligen Kuppeln, erinnern manche der Bäder an persische Einflüsse.

Wir haben den Kaukasus hinter uns gelassen und erreichen das Schwarze Meer in Batumi. Große Birken und Eichen weichen Palmen und wir freuen uns auf die letzten Tage in Georgien.

Unser Schlafplatz zwischen Kolosseum und Meer, könnte schöner kaum sein.

Nun folgen wir nicht mehr dem kleinen und großen Kaukasus, sondern dem noch größeren Zviad. Er gibt uns Eindrücke in die echte Welt der Georgier und wir schlendern durch die Altstadt Batumis.

Abwechslungsreicher könnte eine kleine Fischerstadt kaum sein, hochmoderne Wolkenkratzer neben Prinzessinentürmen und Bambuswäldern.

Nach einer weiteren Nacht am Kolosseum und einem Tag zur Erholung findet mal wieder ein Essen statt.

In mittelalterlichen und georgischen Stil schlämmt es sich noch besser.

Zuerst erklärt Zviad uns, wie gebrannt wird und danach wird selbstverständlich gekostet.

Selbstgebrannt ist natürlich lecker, genauso wie selbstgebacken. Deshalb lass ich es mir nicht nehmen und packe mit an.

Was dem Abend noch die Krone aufsetzt, ist die berührend, schöne Musik. Die Folks Musiker verzaubern uns mit ihren Stimmen und sorgen bei Allen für Gänsehaut.

Mit dem Denkmal von Ali und Nino, 8 Meter hohe Eisenstatuen, welche ineinander verschmelzen, verabschieden wir uns aus Georgien.

Vielen Dank für Eure Gastfreundschaft Zviad, Linda und Georgier.
Für uns geht es jetzt auf die Fähre von Batumi nach Odessa.

Bis zum nächsten Mal

Oleg und Lukas

014 Einblick in die Ukrainische Seele
Vor unserer Premierenverschiffung von Batumi nach Odessa, genießen…

012 Liiiieeeebe Gäste, Willkommen in Aserbaidschan!
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