Willkommen Neues Jahr – Willkommen in Oman!

Liebe Abenteuer- und Resiefreunde!

Ja, ich bin nach der läppischen Weltreise wieder zurück und berichte nun direkt von der Abenteuerfront auf der Arabischen Halbinsel. Überwintern im Orient nennt sich unsere Tour – und nachdem mein guter Kollege Arthur samt starker Gruppe den kalten und harten Teil bravourös gemeistert hat, werden wir Reisenden uns im wirklich warmen Teil der Tour üben. Freut euch auf herrliche 20-28 Grad trockene Sommerluft und angenehm milde Nächte.

Schon in Dubai war das Wetter wunderbar – und mit einem megatollen Feuerwerk direkt vor unserer Nase haben wir Abschied vom alten Jahr genommen ….

…und das Neue begrüßt. Auch euch nachträglich die besten Wünsche für 2015.

Bevor wir den Konsumtempel Dubai verlassen, decke ich mich mit einem vernünftigen Vorrat an Süßstoffen ein…

Raus aus dem futuristischen Dubai…

…und hin bis zur Grenze VAE – Oman. Jetzt kommt es zur echten Wachablösung. Arthur geht…

…und Kostya kommt.

Musandam. Der nördlichste Zipfel Omans ist eine Enklave, per Landweg nur über die die Vereinigten Emirate zu erreichen. 6.30 Uhr – die Sonne lacht uns an am Bassa-Beach bei Khasab.

Musandam liegt paradiesisch – ein Dhow-boot wäre jetzt das Richtige.

Hey, Captain. Bring uns in die Buchtenwelt von Musandam.




Tut er. Gleitet nun mit uns durch das Norwegen der Arabischen Halbinsel – wo schroffe Berge auf glasklares türkisfarbenes Wasser treffen.

Delfine schwimmen mit uns um die Wette und zeigen, was sie können. Dass meist ein Dutzend Touristenboote Fotojagd auf die Meeressäuger machen, erzählen wir euch nicht an dieser Stelle.


Die felsige steile Küstenlinie lässt nur wenig Platz für Siedlungen.

Fische, wie sie viele aus der Karibik oder den Tropen kennen.

Ja, Heiri – das Klo ist auch an Bord – uns fehlt es an nichts.

Und schon ist er drinnen, der Schweizer Fischer.

Das lass ich nicht auf mir sitzen. Ein Heldensprung…

… für den ich mich heute noch bewundere.

Knapp 4 Stunden dauert unsere Bootsfahrt – in Musandam ein absolutes Muss.

Unser Standplatz aus der Wasserperspektive.

Es ist nicht gerade weit vom eigenen Hotel auf Rädern zum Wasser.

Drei Tage verweilen wir in Musandam, besichtigen die alte Festungsanlage.


Und machen unsere erste Wadiwanderung.

Mit welcher Trittsicherheit die Ziegen in den steilen Wänden klettern.

Wir haben derweil Abschied von Musandam genommen, reisen zurück in die Vereinigten Emirate, um von dort aus ins Omanische Festland zu gelangen. Unsere Route führt uns über Hatta.

Wir werden durch das Festungsinnere geführt…



…und genießen von den Wachtürmen aus die tolle Aussicht über Hatta.

Was folgt, sind Grenzübertritt nach Oman und die Zusammenkunft mit Hamdy, unserem deutschsprachigen Guide für Oman. Ein guter Mann – wir haben gleich Spaß mit ihm.




Der Fischmarkt von Sohar. Von 6.30 Uhr am Morgen bis 10 Uhr wird gehandelt, versteigert und gekauft, was das Zeug hält.

Uupsi – zu schnell unterwegs!

Ali, Liz und Hamdy. Erstere zwei sind im Vorhoneymoon und genießen daher Welpenschutz. Hamdy braucht diesen nicht – er ist schon länger unter der Haube.





Das sind die Plätze, wie wir sie lieben. Natur pur. Nur mit Zelt wäre es noch so möglich – aber mit dem eigenen Haus auf Rädern ist es eine ganze Ecke komfortabler.

Darauf zu vertrauen, dass diese Dinger noch weich sind, würde ich nicht. Nur einem Fahrer ist es wohl so ergangen – alle anderen sollten brav langsam darüber hinweg fahren. Die Dinger sind landesweit verbreitet – und wehe dem wenn du mal einen übersiehst. Flieeegen ist schööön und tuuut weeeeh!

Wasser befüllen im Oman ist total einfach. Bitte unter den Einfüllschlauch fahren. Diesen in die Dachluke einführen. Pumpe an und Wohnmobil komplett fluten. Bitte Fenster und Türen geschlossen halten. Wasserbettgefühl inclusive… Im Ernst – wir haben keinerlei Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung im Wüstenstaat . An Moscheen, Tankstellen oder öffentlichen Sanitäreinrichtungen haben wir immer unsere Wassertanks befüllen können.

Die Straßen sind abgesehen von manch einem Schweller praktisch perfekt – angenehmes komfortables Reisen in toller Landschaft.

In toller Landschaft, sagte ich!

Festungsmauern, Ruinen – Zeugen stürmischer Geschichte des Oman.

Kurzer Einblick oder Ausblick in oder aus dem Privaten. Frauen leben meist zurückgezogen – die Kinder sind bis 12 Jahren noch recht frei – die Mädchen aber eindeutig scheuer.

Blick von der Festungsanlage Nakhl in die Oase.



Nakhl ist eines der schönsten Forts. Nicht alle Festungen schauen wir uns an – das gäbe schnell einen Festungskoller – aber diese muss es wirklich sein

Nanana…jetzt bitte kein Neid aufkommen lassen.

Anneliese, da kommt Freude auf, weil wir…

…im Thermalbach sitzen – gerade mal 20 Meter vor unseren Hotelzimmern auf Rädern. Und das Allerbeste ist, dass wir eine kostenlose…

…FischSpa-Knabberbehandlung bekommen. Ich möchte nur nicht wissen, bei wem die Fische zuvor herumgeknabbert haben. Ja, das möchte ich nicht wissen. Jetzt lasst mich doch genießen!

Ein Meeting im Thermalbach mit gleichzeitiger Knabberfischbehandlung hatte ich bisher noch nie.

Eins sei mal ganz offen gesagt. Wir sind bisher eine kamelbärenstarke Orientüberwinterergruppe – und erleben eine tolle Zeit im Oman. Möge es so weiter gehen für uns und natürlich für euch im feuchtkalten europäischen Januar. Ich lege mir jetzt Shorts, Sonnenchreme- und brille für morgen bereit und gehe dann schlafen.

Euch allen eine Gute Nacht und bis bald

Euer Kostya

„„005 Wasser, Wind und Wellen!
Jetzt sind wir mitten drin im omanischen Winter. So…

„„004 Willkommen Neues Jahr – Willkommen in Oman!
Ja, ich bin nach der läppischen Weltreise wieder zurück…

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