Dezember in der Türkei

Liebe Freunde des Ostens!

Wer ist schon so verrückt und fährt im Dezember in die Türkei?


Schlechtes Wetter, geschlossene Restaurants und Hotels sowie eine trübe Stimmung……



Wäre da nicht eine Gruppe von wagemutigen und hart gesottenen Fernreisenden, die all diesen Widrigkeiten zum Trotz aufbricht um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen: dem Winter entfliehen!





Und siehe da – wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Nach dem Tourstart in Istanbul erreichen wir bereits nach 2 strammen Fahrtagen die rettende Mittelmeerküste und können uns selbst in normaler Weise hoffnungslos überlaufenen Touristenhochburgen wie Antalya und Mersin richtig wohl fühlen. Frühstück mit Blick auf´s Meer, 20°C im Dezember und römisch-griechische Geschichte zum Greifen nah – was will man mehr?








Natürlich mitten rein! So schauen wir uns das zugleich altehrwürdige und moderne Antalya an, besichtigen die Altstadt, das örtliche Museum und lassen den Tag am Hafen ausklingen. Dank unserem langjährigen Freund und Kollegen Diran läuft alles nach Plan, so muss das sein.




Auf unserem Weg nach Osten dürfen natürlich Highlights wie Nemrut nicht fehlen. Im Dezember liegt hier in der Regel schon Schnee, Artem und ich hatten scheinbar Glück. Na gut, das Bild stammt ehrlich gesagt aus dem November, denn natürlich haben wir auch diese Tour vorher gründlich vorbereitet.










In Diyarbakir und Van haben wir nicht allzu viel Zeit, es ist dennoch schön, ein Gefühl vom „wilden Kurdistan“ zu bekommen. Es wird euch, liebe Leser, nicht überraschen, dass auch für diese Ecke der Welt gilt: Politik, Medien und Realität sind nicht immer deckungsgleich und nicht alles, was man hört oder liest, ist auch wirklich wahr. Wir bedanken uns bei Menschen wie Hayriye für eine unglaubliche Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!




Unseren letzten Tag in der Türkei feiern wir gleich doppelt, denn nicht nur die erstmalige Winterdurchquerung des Landes und Fahrt durch das Kurdengebiet verlief fast schon zu gut, sondern auch ein Geburtstag steht auf dem Programm: Irene lädt zum Umtrunk am Vansee. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen und sagen alles Gute sowie herzlichen Dank! Pascales Geschenk in Form eines traditionellen Kaffee-Sets mag mancher vielleicht schon als Wink mit dem Zaunpfahl empfunden haben, denn ab morgen heißt es für uns: alkoholfrei durch den Iran. Ob wir das schaffen, liebe Freunde des Ostens, erfahrt ihr sicherlich bald wieder an dieser Stelle. Bis dahin verabschiede ich mich mit einem weiteren Sonnenuntergang, welcher scheinbar überall auf unserem Planeten ein Foto wert ist.

Euer Arthur

„„002 Ankunft am Persischen Golf
leicht war er sicher nicht, der Grenzübergang bei Esendere…

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