Von Hethitern, Atatürk und christlichen Mönchen

Liebe Freunde des Ostens,

Die Türkei. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2015 und dies sind die Abenteuer der „Orient & Okzident“ Tour.




Östlich von Ankara beginnen wir mit der Durchquerung Anatoliens, welche wir Dank unserem Begleiter Diran sowie herrlichen Plätzen problemlos meistern.





Geplagt von jeder Menge schlechter Nachrichten sowie einer spürbaren Unsicherheit der Menschen hinsichtlich der Zukunft des Landes, leidet die Türkei aktuell unter einem dramatischen Einbruch der Besucherzahlen. Gastronomen und Hotelbetreiber gehen von mindestens 25 % aus – und das zur Hochsaison im August! Gut für uns Wohnmobilisten, denn so können wir in Ruhe und völlig ungestört die landschaftlichen und kulturellen Schätze des Landes bewundern, von denen die Türkei jede Menge zu bieten hat.






Wie etwa Hattusa, die ehemalige Hauptstadt des Hethiter-Reiches sowie das dazugehörige Heiligtum Yazilikaya, welche beide seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Beeindruckend, was hier bereits vor mehr als 3000 Jahren von Menschenhand geschaffen wurde!









Nach so vielen Eindrücken begeben wir uns zur Schwarzmeerküste und genießen bei Sinop Strandleben pur. Auch hier kaum Touristen, so dass wir den Strand fast für uns alleine haben. Beim Besuch der alten Hafenstadt, die den nördlichsten Zipfel der Türkei darstellt, wandeln wir erneut auf Dirans Spuren und lassen das bunte Treiben auf uns wirken.




Der Küste des Schwarzen Meeres folgend reisen wir weiter Richtung Osten und finden auch in Samsun eine Campinginfrastruktur, die keine Wünsche offen lässt. Meeting am Strand mit Blick auf die Stadt, Sonnenuntergang am Meer – so muss das sein!




Unweit vom Stellplatz liegt das Schiff „Bandirma“, welches heute ein kleines Museum zur türkischen Geschichte beherbergt. Hier landete damals Atatürk mit seinen Weggefährten und begann seinen Siegeszug durch die heutige Türkei.







Unsere letzte Station in der Türkei führt uns weg von der Küste und südlich von Trabzon hinauf in die Bergwelt des Nationalparks Sumela. Bei angenehm kühlen Temperaturen erklimmen wir das gleichnamige Kloster, was sich als ein durchaus sportliches Unterfangen erweist. Ist man erstmal oben, so hat sich die Mühe auf jeden Fall gelohnt, denn neben dem fantastischen Ausblick sind es vor allem die uralte christliche Malerei und Architektur, die uns hier begeistern.

Kaum zu glauben, aber einen Fahrtag später stehen wir wieder an der Schwarzmeerküste – dieses Mal aber bereits auf georgischem Boden. Mit Batumi haben wir den wahrscheinlich schönsten Badeort Georgiens erreicht und genießen hier fast schon mediterranes Flair auf höchstem Niveau. Aber dies ist – wie mein Kollege Oleg sagen würde – bereits eine andere Geschichte…..

Euch, liebe Freunde des Ostens, sowie meinen Kollegen Kostya, Janette und Uwe wünsche ich vorerst eine schöne Zeit auf dem Caravan Salon in Düsseldorf!

Euer Arthur

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