Unterwegs auf Russlands Straßen

Moskau ist ohne Frage eine Stadt für sich und auf jeden Fall einen Besuch wert. Dennoch sind wir froh, nach 4 Tagen in der Megametropole wieder raus und weiter Richtung Osten fahren zu können. Nicht umsonst sagen die Russen, dass Städte wie Moskau nicht das wahre Russland wiederspiegeln. Und dieses wollen wir ja schließlich auch erleben.

In der Tat wirkt das Leben etwa in Susdal, einem Teil des sogenannten „Goldenen Rings“ rund um Moskau, ganz anders und wir bekommen eine Vorstellung davon, wie die einfachen Leute – früher wie auch heute – ihren Alltag bestreiten. Hier prägen Holzhäuser und kleine Kirchen das Bild und nicht Wolkenkratzer und Luxusschlitten.

Weiter geht es durch das einstige Sowjetreich, dessen Spuren überall noch zu sehen sind und in Nizhnij Novgorod lassen wir es uns auch dieses Jahr nicht nehmen, die Helden der Tour abzulichten: unsere Wohnmobile! Das Stadion, in dem wir erneut stehen dürfen, bietet einen perfekten Rahmen und dank der Fürsorge der Verantwortlichen fühlen wir uns hier richtig wohl – vielen Dank!

Dank gebührt an dieser Stelle natürlich auch Sascha, die uns nach 2010 bereits zum zweiten Mal in jeder nur erdenklichen Situation mit Rat und Tat zur Seite steht und im Hintergrund zusätzlich auch für die Organisation der Stellplätze sorgt – einfach stark!

Stark muss man auf unserer Reise auch sein, denn Spaß gibt es in Russland so gut wie nie. Sie lassen uns nicht mal in Unterwäsche durch die Städte laufen! Kein Wunder also, dass sich Artem stattdessen in nächtliche Arbeiten am Schreibtisch stürzt und so unsere Buchhaltung auf Vordermann bringt. Ist nicht ganz so spannend, aber ohne Schatten kein Licht – oder wie war das?

Aber keine Sorge, natürlich gibt es auch die schönen Momente, wegen denen wir ja unterwegs sind! So etwa der Besuch des Kreml in Kasan und der beeindruckenden Mischung von Ethnien und Religionen, die seit Jahrhunderten in der tatarischen Hauptstadt friedlich zusammen leben. Und dass wir dort zwei schöne Tage verbringen konnten, haben wir vor allem Galina Aleksandrovna vom Messegelände der Stadt Kasan zu verdanken. Hierfür von uns allen ein herzliches Dankeschön!

Unser Weg führt uns jedoch weiter und nach Tschuwaschien, Tatarstan und Udmurtien (keine Sorge, wir befinden uns immer noch innerhalb des Vielvölkerstaates namens Russland) haben wir nun die Uralregion vor uns und damit das letzte Stückchen Europa – zumindest geographisch gesehen.

Der Weg dorthin bietet uns die volle Bandbreite russischer Landstraßenatmosphäre: guter Zustand der Wege, keine Unfälle, keine Baustellen und alle Verkehrsmittel sind mit deutschem TÜV-Siegel unterwegs. Warum wir uns das antun? Weil es sich definitiv lohnt! Wer es immer noch nicht glauben mag – weitere Beweise folgen in Kürze!

Bis dahin schöne Grüße aus dem Ural, wo es übrigens auch nichts zu essen gibt…..
Euer Arthur

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