China, wir sind schon da!

Liebe Freunde der Fernreise!

Die ungewöhnlich grüne blütenreiche Mongolei liegt hinter uns. Vor uns liegt ein Land, das von Reisemobilisten kaum besucht wird, da dieser Besuch echt teuer und aufwändig ist. Besonders für die, die das alleine machen. Gefährlich ist es ganz und gar nicht, aber eben aufwändig. Schade, denn China ist – ja, was denn für ein Land. Oder gut für uns. Das macht uns doch wichtig, oder? Wir kriegen es in der Gruppe erheblich freier und günstiger hin. Schauen wir es uns an. Kommt mit uns ins Reich der Mitte.

Das Grenzprozedere haben wir nach dem Erhalt der Einreisestempel ins naheliegende Erenhot verlegt. Nun sind wir zu Fuß schon frei und müssen nur unsere Wohnmobile hereinbekommen.


Die Verkehrspolizei gleicht Motor- und Fahrgestelle ab – alles muss stimmen und ist vor 5 Monaten bereits eingereicht worden.

Wir lauschen den Ausführungen des bewährten und genialen ….

…Yong Zhi Yang, der unsere chinesischen Führerscheine zur Ausgabe bereithält.

Sein Kollege Zhang, unser Fels in der Brandung von Reisemobilexpeditionen, händigt die chinesischen Nummernschilder aus.

Das hat schon etwas – eine chinesische Zulassung. Für 6 Wochen sind wir nun mit unseren eigenen Häusern auf Rädern im Reich der Mitte unterwegs.



Reiten können sie. Wir sind in der Inneren Mongolei, eine autonome Provinz Chinas. Die Touristikbehörde des Grenzortes Erenhot lädt uns spontan ein, während wir auf die Fahrfreigabe aus Peking warten.

Frei! Wir sind planmäßig auf dem Weg aus der Grenzstadt, in der vor langer Zeit tatsächlich viele Dinosaurier lebten. Auch heute noch wachsen die Bäume in verblüffender Dinosaurierähnlichkeit in Erenhot…

Die Innere Mongolei – wir sind nun für 3 Tage auf unserem Weg zum Gelben Meer in dem autonomen Gebiet unterwegs. Fast überall wird gebaut – bald schneidet auch hier eine 4-spurige Schnellstraße die Steppe in Stücke.

Echte Kamele und dahinter Höckersäuger… na, Selbsteinsicht ist immerhin der erste Schritt zur Besserung….

Tsyren kann nicht nur Technik, sondern auch Schlangen. Endlich habe ich jemanden, der wie ich Reptilien mit der bloßen Hand fängt. Normalerweise wird alles in China, was bei drei nicht auf den Bäumen ist, gegessen. Das hier ist eine Ausnahme. Die Steppennatter wird wieder freigesetzt.




Grasland – wie in der Mongolei erleben wir auch im Norden Chinas die große Reisemobilfreiheit. Was ist das für ein Ambiente für eine Nacht in der Natur.

Unterwegs in China. Sie reparieren notfalls alles vor Ort.

Entlang des Weges ein kleines Volksfest. Ein privater Spender hat dem Dorf eine Pekingoperaufführung geschenkt.

Aber die meisten haben nur Augen für Sepp. Ausländer kamen hier noch nicht vorbei.

Eine Werbespruch für besonders große LKW-Planen könnte doch so lauten: Mann, ist der breit, Mann.

Mann, sind die groß, Mann.

Neugierig beobachten sie unsere Dorfdurchfahrt.

Reisfelder zeigen: wir haben den Norden verlassen, stehen kurz vor Chengde.

Schöne Aussichten – die Polizei stört uns bisher nicht. Im Gegenteil. Sie fotografieren sich mit und vor unsren Wohnmobilen.

Chengde – der berühmte Nachbau des Potala von Tibet.

Es ist schweißtreibend, die hohen Stufen zu erklimmen.



Aber es lohnt sich.

Unser erstes kulturelles Highlight ist bezwungen – es sollen noch viele weitere folgen. Ausruhen werden wir uns auf dieser Tour kaum können. Urlaub ist dann, wenn die Tour vorbei ist. Jetzt ist Erleben tagein tagaus angesagt. Wenn man schon mal da ist….

Mann, ist der breit, Mann! Und lang! Allein der Überhang von der letzten Achse aus beträgt 12 Meter. Mann, oh!

Mautstellen gehören zum Reisealltag in China. Wir werden auf unseren über 9000 Kilometern im Reich der Mitte ca. 400 Euro für alle Straßengebühren hinlegen. Der Unterhaltungswert ist dafür aber stets geboten. Wie man in China fährt, werde ich euch auf dem Düsseldorfer Caravansalon zeigen. Wir haben wunderbare Jagdszenen eingefangen.

Immobilienverkauf macht es möglich. Wir stehen im Ausstellungsgelände nahe zum Gelben Meer. Definitiv der schönste Platz der ganzen Umgebung zum Campieren.


BBQ an unserem Camp. Ein echter Mehrwert bei so einem Reiseformat.

Hotelmanager Ma nimmt uns mit offenen Armen in Empfang. Wir kennen uns seit 10 Jahren – er ermöglicht uns das Parken unserer Wohnmobile im Zentrum der Megametropole. Für vier Tage lassen wir unsere Wohnmobile stehen, leben im Hotel und starten von hier aus unsere Ausflüge.

Gruppe aus der Vogelperspektive. Solar ist in und ein Fernreise-Muss.

Beim klassisch lecker zelebrierten Peking-Entenessen fließt bald chinesischer Schnaps.

Kaum auf dem Heimweg, sehen wir immer wieder diese an die Reifen gelehnten Dinger. Für was sind sie gedacht? Wenn es dir gelingt, die richtige Antwort in einen Satz mit 20 P einzukleiden, dann…. Nun, probier es doch einmal.

Penible Pekinger Parkplatzpächter platzieren perfekt Pressplatten gegen putzig-possierliche Pekinesen, die permanent protzig-pralle Pekinger Pneus mit Pipi penetrieren… Na, der chinesische Schnaps hatte anscheinend zu viele Umdrehungen…

Wir stehen im Zentrum Pekings und erleben China hautnah. Dazu gehören genauso die Pinkelplatten wie Pekingente und ein ungewöhnlich klarer Abend.

Ungewöhnlich werden die nächsten Wochen werden, wenn wir tief ins Land mit unseren Fahrzeugen vordringen werden. Davor erzähle ich gerne im nächsten Bericht. Und auf dem Caravansalon im Traumtourenkino.

Bis bald

Euer Kostya

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