Am Rande des Heiligen Meeres

Liebe Abenteurer,

Unsere Reise geht weiter durch das schier endlose Mittelsibirische Bergland zur Perle Sibiriens, dem größten Süßwasserreservoir der Welt, zum Heiligen Meer, wie Einheimische den Baikal-See mit Frucht und Liebe nennen. Bevor wir den mystischen, so fernen und unbekannten, mit viel Legenden umwobenen Baikal erreichen und unser Schicksal in die Hände des Heiligen Meeres für 7 Tage anvertrauen, machen wir einen Zwischenstopp in der einstig historisch wichtigen Kaufmannsstadt Irkutsk.








Weit weg von Meeren und Ozeanen war diese kleine, aber hübsche Stadt zum Zentrum der Russisch-Amerikanischen Handelskompanie geworden. Eben hier wurde der Name „Russisches Amerika“ geboren, womit Alaska und ein Teil der kalifornischen Westküste Kaliforniens im 19. Jahrhundert benannt wurde. Heutzutage erleben wir hier viele Kirchen, patriotisch eingestellte Jugend, Holzhäuser im Stadtzentrum, originelle Straßenkehrmaschinen, sowie lästige Pappeldaune im Juni.







Unser nächstes Ziel ist die Schamanen-Insel Olchon. Die abenteuerliche Übersetzung auf die Insel hat von uns viel Fahrkönnen und Geschicktheit abverlangt. Dank den Sandblechen von unseren Holländern Piet und Rietje sind alle gut rübergekommen und nach ein paar Sandabenteuer waren alle dank den Ziehkünsten von Franz, Peter und Edelgard sehr happy.

















Den wohl verdienten Urlaub genossen wir in der puren Natur mit SPA-Prozeduren „á-la-russischer-Birkenreisig“ von Dima und Artem in russischer Banja, beim Kochen und Essen der Baikal-Spezialitäten.






















Auch schöne Begegnungen mit Burjaten, dem in Russland lebendem nordmongolischen Volk, sowie einigen lokalen endemischen Faunavertretern (Baikalrobben, Erdmännchen, Dionenatter etc.) haben unser Interesse an Land und Leute noch mehr erweckt. An der endemischen aber sehr leckeren Fischart, dem Baikal-Omul, waren wir mehr gastronomisch interessiert.


Die Rheinländer haben hier sogar die Badenixe Lorelei entdeckt, und sogar 2 davon, die vergebens auf einem Felsen auf ihre Seemänner gewartet haben.











Der einheimische Schamane Valentin, hat uns einen Crash-Kurs in Schamanismus gegeben und für gutes Wetter und traumhafte Sonnenuntergänge während unseres Olchon-Aufenthaltes ganz gut gesorgt.

Ein riesengroßes „Zaaa“ (schamanisch „Danke“) an Valentin und alle, die dran teilgenommen haben!

Eure Dima und Artem

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