Willkommen in Sibirien

Liebe Freunde des Ostens,

das geographische Europa sowie den Ural haben wir hinter uns gelassen und bewegen uns nun in den schier unendlichen Weiten Sibiriens. Mit knapp 13 Millionen Quadratkilometern ist das selbst für russische Verhältnisse eine Menge….








Sibirien, das heißt aber auch Mücken und jede Menge Spaß im Herzen Russlands. Wegen den kleinen Biestern lassen wir uns aber die Stimmung nicht verderben – ganz im Gegenteil! Und wer kann schon von sich behaupten, im Herzen Russlands auf Einladung der Gemeinde Kargat derart gekleidet abends gegessen zu haben?










Auf unserem Weg durch Sibirien folgen wir der sogenannten Föderalen Magistrale, also der Hauptverbindung zwischen West und Ost. Entlang dieser aus Straßen und Eisenbahnlinien bestehenden Verkehrsader, welche sich von Moskau aus bis nach Irkutsk erstreckt, liegen nicht nur die unzähligen Wälder, sondern auch zahlreiche Großstädte wie etwa das 1716 gegründete Omsk, welches heute bereits über 1 Million Einwohner zählt. Bei strahlendem Sonnenschein werden wir vom Direktor des örtlichen Sportstadions empfangen und entdecken beim Spaziergang durch die Stadt vielerlei „Nettes“ für das Auge.










Natürlich lassen wir uns auch die mit 9.288 km längste Eisenbahnstrecke der Welt nicht entgehen und besichtigen – wie etwa hier in Nowosibirsk – die für Russland enorm wichtigen Bahnhöfe und Züge der legendären Transsibirischen Eisenbahn. Anders als bei uns, kommt die Bahn in Russland immer pünktlich. Immer.










Nur wenige wissen, dass die „inoffizielle Hauptstadt Sibiriens“, wie Nowosibirsk oft bezeichnet wird, mit knapp 1,5 Millionen Einwohnern aktuell die drittgrößte Stadt Russlands ist und auf Grund ihrer zentralen Lage zwischen Ost und West sicherlich auch in den nächsten Jahren weiter wachsen wird.





Wir dürfen auch in diesem Jahr wieder am Deutsch-Russischen Haus in Nowosibirsk stehen und bekommen hier sogar eine Vorführung in deutscher und russischer Sprache geboten. Es fühlt sich zwar sicherlich etwas seltsam an, knapp 5.000 km weit weg von zu Hause deutsche Lieder und Gedichte zu hören, zeigt aber auch, wie eng Deutsche und Russen einander im Laufe der Geschichte selbst über derartige Entfernungen gekommen sind.

Wir genießen dieses „kleine Stückchen Heimat“ mitten in Sibirien und verabschieden uns vorerst mit einem typisch sibirischen Sprichwort: „Hundert Rubel sind kein Geld, hundert Jahre kein Alter, hundert Meilen keine Entfernung.“

Eure Artem & Dima

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