Unterwegs entlang der Wolga

Liebe Freunde des Ostens,

Jetzt geht sie richtig los, unsere Fahrt durch das Russland jenseits der beiden Mega-Metropolen Moskau und St. Petersburg. Nicht umsonst sagen die Russen selber, dass man erst hier das Land richtig kennen lernt.

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So wie etwa hier in Nizhnij Novgorod stehen wir immer mal wieder mit Blick auf die Wolga, dem mit über 3.500 km längsten Fluss Europas. Da macht dann auch der Besuch von lokalen Journalisten oder ein Russischkurs in lockerer Atmosphäre richtig Spaß.

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Das mittlerweile ebenfalls über 1 Mio. Einwohner zählende Nizhnij Novgorod ist typisch für die Siedlungen entlang der Wolga und so können wir bei herrlichem Wetter die historische Entwicklung der Stadt von den mittelalterlichen Mauern über den Kreml bis hin zur modernen Metropole verfolgen.

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Ein Stück weiter ostwärts genießen wir am Theater von Tscheboksary erneut gutes Wetter und einen tollen Blick auf die Hauptstadt der autonomen Republik Tschuwaschien. Die örtliche Polizei sorgt für unsere Sicherheit und Sergej, der stellvertretende Direktor des Theaters, führt uns durch das Haus. Was will man mehr?

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In der Stadt selber werden wir herzlich empfangen und bekommen von den Tschuwaschen äußerst lebhaft gezeigt, was sie von den „Russen“ unterscheidet. Eigene Sprache, eigene Symbolik, eigene Lieder und Tänze, jedoch keine Spur von unnötigem Separatismus oder übertriebenem Nationalismus. Wäre es bloß überall auf der Welt so einfach……

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Die Fahretappen sind links und rechts der Straße immer wieder voll mit Fotomotiven und Russland zeigt sich uns nach wie vor von seiner besten Seite. Hier z.B. das von Iwan dem Schrecklichen erbaute Swijaschsk in der Nähe von Kasan.

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Das multikulturelle Kasan empfängt uns dieses Jahr fast vollständig restauriert, nachdem ja im letzten Jahr die Universiade der Hauptstadt Tatarstans einen wahren Wirtschaftsboom beschert hat – und zahlreiche Baustellen, die es nun zum Glück nicht mehr gibt.

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Diese moderne und pulsierende Stadt lässt uns auch abends nicht los und mal wieder kommen Fotografen voll auf ihre Kosten.

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Auf dem Weg nach Ischewsk halten wir noch kurz in Jelabuga, wo einst die Wolgabulgaren gesiedelt haben, und betrachten die Überreste der sogenannten Teufelsburg. Auch hier empfängt uns die Stadtverwaltung spontan und herzlich – ohne jede Voranmeldung!

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Angelangt in Ischewsk widmen wir uns nicht nur der eher industriell geprägten Stadtgeschichte, sondern natürlich auch dem berühmten Kalaschnikow-Museum. Bis heute werden in der Stadt hauptsächlich Waffen für die russische Armee produziert und man ist natürlich längst über die AK 47 hinaus gekommen……

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Mit dem Erreichen der udmurtischen Hauptstadt geht eine weitere Etappe unserer Reise durch dieses schier endlose Land zu Ende und so feiern wir bei abermals sommerlichen Temperaturen bei Schaschlick und guter Laune bis spät in den Abend. Stimmung, Gruppe und Wetter sind toll, die Womos halten bisher und auch die Russen sind nach wie vor alles andere, als unfreundlich. Möge es so bleiben!

Eure Dima, Artem & Arthur

004 Gruß vom Ende Europas
die Wolga und zahlreiche multiethnische Republiken haben wir…

„„002 Jenseits der politischen Diskussionen
Das ist sie also, die furchtlose Gruppe der Seidenstraße 2015…

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