Unterwegs im russischen Altai

Liebe Mitreisende!!

Nach 3 Wochen unvergesslichem Aufenthalt in den Weiten der Mongolei reisen wir zum zweiten Mal nach Russland ein. Der russische Altai oder große Altai wurde in letzten Jahren zu einem Traumziel für viele Reisende. Und jetzt wird er es für uns, wir wollen das auch nicht verpassen.

Das Gebirgssystem des Altai in Russland erstreckt sich über die Verwaltungseinheiten Republik Altai und Region Altai, die wir beide bereisen werden. Das Gebirge ist durch seine Schönheit seiner Landschaft, seiner wilden Fauna und Flora und der altaischen Kultur ein Anziehungspunkt für Bergsteiger und neuerdings auch für westeuropäische Wohnmobilisten geworden. Im russischen Altai sind zum Schutz der Landschaft und der Tierwelt die “Goldenen Berge des Altai” von der UNESCO in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen worden.

Nach der Erledigung aller Grenzformalitäten erreichen wir am Abend noch unseren ersten Übernachtungsplatz, einen Jurtencamp.





Das Essen war hervorragend. Lagman – heisst diese Suppe, welche uns so gut geschmeckt hat, dass wir nachgehakt haben und von der besten Köchin der Region ihr Geheimrezept bekommen haben.

Mit drei echt geländegängigen russischen Fahrzeugen machen wir uns auf zu einem faszinierenden Ausflug in die nähere Umgebung. Ein GAZ-Lkw, schön rustikal innen ausgebaut, ist ein ideales Auto dafür.

Mit 1330 Gletschern auf einer Gesamtfläche von 890 Quadratkilometern ist der Altai nach dem Kaukasus eines der bedeutendsten Gletscherreservoire Russlands und Innerasiens.

Bei unserem Besuch haben wir uns auch mit einer kleinen Seabridge-Steinpyramide verewigt.


Neben schroffen, steilen Gebirgskämmen sind mehr oder weniger breite Plateaus und grossflächige Einsenkungen charakteristisch.





Die Natur ist mit ihren Werkzeugen Regenwasser, Wind und Mineralien der beste Maler und Architekt für solche traumhafte Augenblicke.




Bis in Höhen von 1800 m sind die Berghänge mit Zedern, Kiefern, Laerchen, Fichten und Birken bewachsen.

Wir nächtigen heute am Fluss Jalomanka.

Der Altai ist reich an Bodenschätzen wie Kohle, Blei und Zink. Kupfer, Gold, Silber und Eisen werden hier schon seit dem Altertum gewonnen. Heute wird auch Asbest und Phosphorit gefördert. Dennoch gibt es nahezu keine Industrie in dem Gebiet. Bis heute ist das Altaigebirge nur sehr dünn besiedelt und wenig erschlossen. Die Bevölkerungsdichte liegt meist bei weniger als einem Einwohner pro Quadratkilometer!

Schöne Abendatmosphäre mit Lagerfeuerromantik


Am 30. Juli haben wir die Hauptstadt der Republik Altai erreicht. Ein schöner, ruhiger Stellplatz am Fluss Katun.

Fleisch haben wir genug in letzten Wochen gehabt, wir haben Lust auf Fisch. Lachs in Folie gegrillt. Allen guten Appetit.


Beim Ausflug in die Stadt besuchen wir auch das Museum. Bemerkenswerte Exponate, echt hochinteressant.

Esher und Ursulina, unsere Partner und Gastgeber in Gorno-Altaisk. Wir wünschen ihnen viel Erfolg für ihre grandiosen Pläne.

Der 1. August und wir sind schon in Barnaul. Die Hälfte der Gruppe sind die Schweizer. Heute dürfen wir auch als Nicht-Schweizer ihren Nationalfeiertag mitfeiern. Danke Euch: Franz und Lilian, Estel und Herbert, Urs und Rosmarie, Eva und Joseph.

Schade, in letzter Zeit werden schöne Holzhäuser durch hohe Blockmonster ersetzt. Mal sehen, ob dieses Haus das überlebt.

Auf Wiedersehen Altai!

Wir lassen Russland zum 2. Mal hinter uns und werden bald nach Kasachstan einreisen.

Bis bald

Euer Valery

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