Vom Baikalsee bis Ulan Bator

Liebe Mitreisende!!

Der Baikalsee war immer ein Traum für viele Reisemobilisten, natürlich auch für die Reiseteilnehmer unserer Gruppe.

Nach einem Monat Reise begeben wir uns auf dem Weg zur Olchon Insel im Baikalsee, die man nur mit einer Fähre erreicht. Unterwegs kaufen wir noch ausgiebig ein, die nächsten 4 Tage sind wir ganz allein am Seeufer an einem Platz, wo es keine Menschen und keine Dörfer in der Nähe gibt, kein Stadtlärm und keine Autos, nur wir und wunderschöne Natur mit romantischen Aussichten.

Wir haben auf der Insel Olchon ein tolles Programm zusammengestellt. Dazu gibt es gutes Wetter, und natürlich jede Menge neue positive Eindrücke.


So schön stehen wir nun mehrere Tage.

Camperglück


Ausflug mit dem Boot über den weiten Baikalsee.

Ausflug per Bus zum weiten Nordende der Insel

Wieder Camperglück. Wir grillen wieder am “Privatstrand”!

Und bitte nicht vergessen! Alle Tage ist für uns eine mobile Sauna einsatzbereit, im Laufe unserer Zeit am Baikalsee auf Olchon können alle gerne in den Genuss dieser russischen Tradition kommen: Natürlich mit Sprung zum Abkühlen danach in den sauberen, aber mit etwa 10 Grad doch recht kühlen Baikalsee.

Burjaten kommen uns besuchen und kochen für uns.


Gekocht wird die bekannte und leckere Suppe Borschtsch.

Nach vier wohl einmaligen Tagen auf Olchon geht es wieder auf die Böcke, zuerst nach Listwjanka, ein Kur- und Hafenort , und dann zum Südufer nach Babuschkin. Was sind das für die Strecken? Landschaftlich schön, fahrtechnisch herausfordernd. Wir wollten es aber so…

Alles hat ein Ende, wir verlassen die Region rund um den Baikalsee, und entlang der Transsibirischen Eisenbahn und erreichen Ulan-Ude, die Hauptstadt der Republik Burjatien. Nach der Stadtrundfahrt besuchen wir das in der Nähe gelegenene Ivolginskij Kloster, eines des wichtigen buddhistischen Zentren Russlands.

Das war’s. Dieses endloses Russland liegt vorerst hinter uns. Am letzten Abend in Ulan-Ude feiern wir unsere erste erfolgreiche Durchquerung von Russland. Wir werden später noch zweimal in Russland unterwegs sein.

Kurz vor mongolischer Grenze tanken wir alle voll. Wir, dass sind auch viele nagelneue Autos. Wir fahren mit Euro 5 und 6 durch die Welt und lassen uns nicht verrückt Machen. Wir sind aber auch gut vorbereitet auf diese Reise gegangen.

Nach ca.3-stündiger Grenzabfertigung reisen wir in die Mongolei ein. Es wartet auch ein großes Land mit wunderschöner Natur und einer stolzen Geschichte, aber auch ein Land mit jeder Menge sozialer und wirtschaftlicher Probleme. Ca. drei Wochen haben wir Zeit, um all dies anzuschauen. Wir freuen uns auf die große Freiheit und und genießen die endlosen bunten Wiesen, welche so wundervoll nach Thymian duften.

Erster Abend in der Mongolei, natürlich mit Grillabend gestaltet. Es ist eine gute Gelegenheit, um unser mongolisches Begleitteam kennenzulernen.

Übernachtung auf dem Gelände des Mongolian Secret History Camp, wo die nomadische Lebensweise der Mongolen auf gelungene Art und Weise mit moderner Tourismusinfrastruktur verbunden wird





Unser nächstes Ziel ist und ein Reisehöhepunkt ist Ulan Bator, die Hauptstadt der Mongolei mit seinem grandiosen, chaotisch-bunten Volksfest, Nadaam.

In Ulan Bator haben wir die Seidenstraßenfahrer getroffen und gemeinsam gespeist. Zwei Reisegruppen, die ihren Traum leben lassen.

Bleibt bei uns! Im nächsten Kapitel erfahrt ihr mehr über unsere weitere Fahrt durch Mongolei, von Ulan Bator Richtung Westen bis zurück in den russischen Altai. Eine Pioniertat, die noch keine Reisemobilgruppe zuvor gewagt hat!

Euer Valery

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