Wildes Abenteuer Osten – Die Straße von Malaka

Liebe Abenteurer!

Nachdem wir es nun nicht geschafft haben, auf der Ausstellung inSingapur Hunderte von Reisemobilen an wohlhabende Geschäftsleute zuverticken – klar, sie dürften ja auch nicht in ihrem eigenen Land fahren – … müssen wir statt per Luxuslasthelicopter auf ganz konventionellem Wege per Schiff unsere Autos nach Sumatra bringen. Verdammt, das Schicksal meint es nicht gut mit uns und schickt uns in den malaysischen Hafen Port Klang, sozusagen vor die Haustür rechtschaffener Piraten, die ihren ehrenwerten Dienst rund um die Uhr auf der Straße von Malaka tun. Und wir müssen direkt durch der Piraten Wohnzimmer, um die indonesische Seite, die Rieseninsel Sumatra zu erreichen.

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Und dieses kleine Piratenupdate teile ich gerade allen ATWlern mit. Aber was soll uns denn noch schrecken nach 44.000 Kilometern Fahrt durch den Wilden Osten?

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Etwa solche Standplätze wie dieser in der Hafenanlage von Port Klang eine Nacht vor Beladung der Wohnmobile auf die Barge? Laut und staubig, nicht freiwillig gewählt, aber immerhin nah am Ziel des nächsten Tages.

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Nur Marc und Jörn und Ali und ich dürfen während der Beladung anwesend sein, es ist Zollgebiet. Immerhin dürfen wir die Fahrzeuge selbst auf die Barge fahren.

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Auf geht’s, binnen 2 Stunden fahren wir alle ATW-Wohnmobile auf die Barge, eine Art Plattform, die von einem Schlepper gezogen wird.

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Ein tolles Team, Jörn und Marc und naja… Kostya und Ali – alles Jungs, die seit Jahren im Dienste des Fernreisemobilistengruppenwesen unterwegs sind. Wetten dass ihr es nicht schafft, vier solche Jungs in eurem Bundesland gemeinsam auf die Rampe zu bringen!

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Das war ein gutes Stück Arbeit, alle Fahrzeuge auf der Barge zu platzieren. Aber es passt. Wieder einmal.

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Der kleine Schlepper, oben rosa, unten rostig, zieht uns nun raus auf die offene Straße von Malaka – Piraten, wir kommen!

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Mit 4 Stundenkilometern werden wir über die See gezogen. Leichte Beute für Piraten.

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Weite Straße von Malaka – wir sind hier draußen ganz allein!

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Auf der Rampe stehend kommt es in mir auf – das große Titanic-Gefühl! Sonne versinkt im Meer, Autos auf weiter Reise an Bord und – ach wäre jetzt Rose doch an Bord! Aber verschleiert dieses Glücksgefühl nicht die Wahrnehmung für die Realität? Ihr, liebe Leser fragt euch zurecht, was zuerst passiert! Wird das gammlige Seil reißen und wir unbemerkt von Strömungen vor Sumatra in ozeanische Gewässer gleiten und nach wochenlanger Irrtreibfahrt auf einer einsamen Insel mit 2 Dutzend Reisemobilen landen und dort den Rest des Lebens verbringen? Oder nehmen uns die berüchtigten Piraten hoch, die mittlerweile in Deutschland sogar als Partei wählbar sind, kapern unsere Plattform und verbringen uns samt Wohnmobile an unbekannte Gestade, wo man solches Beutegut noch nie zuvor gesehen hat?

Oder ereilt uns ein eher unspekakuläres langweiliges alltägliches Schicksal, in welchem uns ein ganz gewöhnlicher Taifun mit unbändigen Winden überzieht, gewaltigen Wellen überspült und nach tagelangem Kampf die Plattform schließlich zum Kentern bringt?

Wenn ihr wissen wollt, welche der drei Optionen denn nun eingetroffen ist, bleibt uns bitte treu und klickt bald wieder rein. Internet gibt es mittlerweile auch auf einsamen Inseln, hoher stürmischer See und in von Piraten betriebenen Resorts sowieso!

Euer Captain Kost

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