115 Kilo? Kein Problem! Wieder zurück in Nepal

Liebe Freunde des Reisemobilabenteuers!

Daheim bei meiner Familie – während alle anderen Reiseteilnehmer Nepal vom Feinsten genießen.

In Pokhara mit Blick auf das herrliche Himalayagebirge, Wandern, Bummeln – ohne mich sind es auffällig erholsame Tage…

Na, die 6 Tage waren viel zu schnell rum. Wo ich mehr schlafe? Zuhause oder auf der Tour? Nun, Zuhause, trotz unserer Kinder. Also, es geht wieder zurück mit der Kleinigkeit…

…von etwas Übergepäck. Fast zwei Tonnen sind es, wenn ich das Auto im Hintergrund noch mitzähle. Letzteres aber bleibt am Frankfurter Flughafen. Nur die 115 Kilo Gepäck gehen mit. Fragt nicht wie, aber ich habe es durchgekriegt und möchte mich ganz herzlich bei Quatar-Airlines bedanken – auf euch fliegen wir!

Kaum in Kathmandu angekommen, werde ich ganz nachdenklich. Ich sollte meinen Mund halten! Übergepäck und so. Mimose… Hier in der nepalesischen Hauptstadt tragen die Jungs beeindruckende Lasten überall dorthin, wo Fahrzeuge nicht mehr zum Einsatz kommen.

Elektriker ist hier jeder. Immer wieder fummeln sie ein Kablel hinzu und irgendwann sieht es dann so aus

Lasst euch mit Hilfe der folgenden Aufnahmen etwas durchs Zentrum Kathmandus treiben. Eine Stadt mit ganz eigenem Flair. Etwas touristisch, aber immer noch nepalesisch. Farbenfroh und reich und bettelarm – Viel Spaß beim Spaziergang:

Muss man mal gesehen haben – am besten mit dem Wohnmobil. Die einfache Anfahrt über Land habt ihr ja bereits intus.

Schnell haben wir unser Fahrzeug mit Hänger wieder ausgeparkt und sind on the road. Einige Bergpässe gilt es zu überwinden, bis uns der warme Süden Nepals wiederhat. Die Begegnungen unterwegs kann man so intensiv nur erleben, wenn man selbst bestimmen kann, wann man wo anhält, um mit Menschen in Kontakt zu treten und zu fotografieren. Nepalesen sind genauso wie Inder fotografierfreudig und auf abgelegenen Routen wie der jetzigen fragt auch niemand nach 10 Rupies für ein Foto.

Ein Baum gibt nicht nach. In jedem Land der Welt schlafen LKW-Fahrer ein. Dieser Fehler endete tödlich für den Beifahrer.

Keine Angst vor Chitwan, dem Nationalpark mit wilden Tieren. Der kleine weißbefellte Plüschnagesäuger sollte keine große Gefahr darstellen.

Weltreisewohnmobile treffen auf dicke Haut. Ob das gut geht?

Ja, geht es. Die sind ganz lieb und spielen nur.

Deswegen habe ich ein Weitwinkelobjektiv. Alle folgenden Aufnahmen sind damit gemacht:

Wir werden nicht tatenlos am Stellplatz herumsitzen, sondern gehen selbst auf Safari. Zu Fuß, das prickelt am meisten

Aber bitte mit zwei Führern, die sich opfern werden, wenn eines der wilden Nashörner angreifen sollte. Ist tatsächlich schon geschehen – daher sind wir auf der Hut.

Ah, raus die Waffen, jetzt haben wir es entdeckt. Klick, und es ist fotografisch niedergestreckt.

Chitwan stellt schon unsere letzte Station in Nepal dar. Wir werden von hier aus über Lumbini nach Indien reisen. Der Subkontinent darf uns also ein zweites Mal beglücken.

Hochzeiten werden auf der Straße gefeiert. Für einen Moment sind wir mitten in der Feier. Mittanzen? Gerne, auf was wartet ihr noch?

Indien kündigt sich vorsichtig an. Je näher wir der Grenze kommen, umso mehr nimmt der Verkehr wieder zu.

Die Grenzanlage teilt eine Kleinstadt in zwei Hälften. Wobei hier nicht sehr streng kontrolliert wird. Es gleicht eher einer grünen Grenze, wo man, wenn man will, sich seine Stempel abholen kann. Hier macht man das…

In der unscheinbaren kleinen Bude rechts wird das Carnet abgestempelt (wir haben das auf der nepalesischen Seite sogar selbst gemacht…), links gibt es den Stempel in den Pass… und dann sind wir wieder in Indien.

Seit der Einreise in den Iran hat praktisch kein Zöllner mehr in unsere Wohnmobile geschaut. Wenn ich daran denke, wie sehr sie uns auf den Seidenstraßentouren unter die Lupe nehmen, ist dies hier wirklich angenehm. Aber wer weiß, was uns an der nächsten Grenze zwischen Indien und Bangladesch erwartet? Das ist wieder absolutes Neuland – westliche Fahrzeuge sind dort in den letzten Jahren praktisch nicht mehr gefahren. Aber bis dahin müssen wir noch durch ca. 1000 Kilometer Indien mit spannenden Stationen wie Varanasi, Bodh Gaya und Kalkutta. Freut euch im nächsten Bericht auf ein etwas heftigeres Indien, als ihr es bisher mit uns erleben durftet. Uahaahhh!

Euer Kostya, wieder ganz in Asien angekommen

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021Nepal1_0017021 Unter dem Dach der Welt
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