Aufregendes Land

Liebe Reisenden!

Wir schreiben das Jahr 2013, die Welt ist nicht untergegangen, zumindest nicht bei uns und den Klicks auf unserer Seite nach zu urteilen bei euch auch nicht. Also werde ich euch brav weiter von unseren Abenteuern auf dem Subkontinent erzählen. Die folgenden Momente führen euch bis hinter Mumbai – incredible India!

Das Puschkarfest zur Vollmondnacht haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wir steigen direkt um vom Reisemobil aufs Kamel.

Solange es nur mit Kamelomobilen im Konvoi sein muss, lasse ich mir das noch gefallen.

Stolz hocke ich vorne als Kamel… als Kamelführer. Trage ich verschiedenfarbige Schuhe, ist die Lage reiseorganisatorisch einigermaßen entspannt.

Ja, ich habe drei Farben zur Auswahl, nicht drei Füße…

Puschkar ist nicht nur Pilgerort sondern seit jeher großer Handelsplatz für Nutztiere, insbesondere Kamele, die von weit her aus der Wüste des Westens bis hier her getrieben wurden. So ein Kamel sich im Reisemobil halten? Na, der Gestank wäre das Problem. Wie ginge das Tier damit bloß um?…

Indien ist ohnehin schon farbenprächtig – zur Festzeit in Puschkar wird es noch bunter.

Die meisten Menschen sind gut drauf, fotogen und erlauben auch das Ablichten.

Hübsch, aber arm. Das Los vieler junger Mädchen in Indien.

Nach 3 Stunden Mengenbad bitte einmal zurück zum Stellplatz. Wie gut, dass wir unser Hotel dabei haben. Das ist in der Tat viel hygienischer und angenehmer als ein Hotel mit Kleinst- bis Mittelkleinstlebewesen im Schlafgemach. Gut ist, dass man die ganz Kleinen gar nicht sieht und nur selten, gelegentlich auch zeitversetzt, zu spüren bekommt.

Wer will, bleibt zum Abend in Puschkar und wohnt den Zeremonien der Pilger bei, die sich von einem Bad im heiligen See bei Vollmond Wunderdinge versprechen.

Der Blue Coffee-Shop wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Hier konnte man etwas trinken, was wohl nicht ganz okay wäre für rechtschaffene Erdenbürger. Da das aber geheim bleiben soll, werde ich nichts über diese Nacht sagen…

So, jetzt reicht´s. Einer muss gehen, das nötige Handgepäck steht schon vor der Tür.

Der Verkehr ist Herausforderung Nr.1 dieser Reise.

Geisterfahrer. Gähn. Kannste mal was anderes bieten?

Yep! Aua!

Tierisch viel los. Nicht immer sind die Kühe stoisch – manchmal rennen sie los wie die Teufel und schlagen dabei Haken. Schellfahren in Indien ist einfach nicht drin. An 200 Tageskilometern haben wir schon ganz schön zu beißen.

Ob die Ziege die Fahrt genießt?

Kinder über Kinder, alles liebe Inder, die uns zujubeln, sobald die erste Sekunde Verwunderungsstarre überwunden ist.

Modäner Stellplatz in Udaipur. So schön wird´s nie wieder. Erst wieder in Australien.

Kommt mit auf einen Ausflug in die weiße Stadt, ins Venedig Indiens, nach Udaipur.

Ausflug in den herrlichen Palast von Udaipur. Hakenkreuze sind oft anzutreffen und haben nichts gemein mit dem gedrehten missbrauchten Symbol von Hitler.

Keep smiling. Schülerinnen besuchen den Palast.

Wieder mal im Stau, der Bus hängt schon eine Stunde fest. Aber was soll‘s, wir halten uns mit Ballspielen munter.

Nur 120km Strecke durch malerische Landschaft, aber wir brauchen fast den halben Tag dafür. Belohnung folgt am Ende

Ranakpur, einer der schönsten Jain-Tempel ganz Indiens. Genießt und staunt.

Wenn du hier als Europäer mit deinem Reisemobil auftauchst, dann staunen nicht nur die Einheimischen.

Augen an Hirn: Ich sehe was, was nicht sein kann.

Hirn an Augen: Ihr träumt wieder mal.

Nach 2 Sekunden ist die Paralysephase Vergangenheit und Hirn und Augen können wieder miteinander.

Diese Farbe kennen wir! Hennafarbe ist übrigens sehr beliebt. Wollte ich auch machen, hatte aber Angst, dass das dann immer bleibt.

Die Speedbreaker sind die Spaßbremsen auf Indiens Straßen. Wer da reinhaut, tut seinem Auto wirklich weh.

Alles voller schwarzer Früchte.

Und sie leben! Es sind Flugfüchse, eine ganze Kolonie, Tausende hängen in der Baumgruppe.

Die fast perfekte Autobahn. Oder Viehzugstrecke. Schnellfahren ist nicht. Nicht mal auf den besten Straßen.

Für diesen Grad an Unterhaltung zahlen wir gerne etwas Maut.

Achtung, Kamel von rechts.

Der Sonnentempel, kunstvoll und vor langen Zeiten in den Sandstein hineingearbeitet.

Im geschützten Inneren hängen sie an den Decken, die kleinen Säuger. Man kommt ganz schön nahe heran an die Engel der Mäuse.

Langweilig war das Leben damals nicht, oder?

So, das war es mit dem kleinen Blick ins große Indien für heute.

Auch morgen sei euch wieder Unterhaltung pur versprochen. Und die nächsten 200, 300 Tage auch.

Euer Kostya

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