Von Persepolis bis Balutschistan

– der schöne Osten Persiens

Liebe Mitreisende!

Da sind wir wieder. Voll durchgezogen haben wir die letzten Tage, aber davon gibt’s im nächsten Bericht mehr. Zunächst müsst ihr – nein, dürft ihr mit uns durch den charmanten Osten Persiens. Viel Spaß dabei.

Auf dem Weg nach Persepolis. Halten wo man will, einmal eine kurze Mittagspause einlegen. Persien ist ein angenehmes, landschaftlich und kulturell absolut reizvolles Land. Doppelt so schön, wenn man es nicht im Konvoi macht.

Das wiederum macht Spaß zusammen. Ankunft am Parkplatz von Persepolis. So viele sind wir. Oder so wenige, gemessen an denen, die mitwollten. Und nun dürfen doch alle mit. Virtuell die meisten vor dem Bildschirm und hautnah saftig fruchtig diese 24 Boliden.

Da jeder für sich fährt und erst an den Stellplätzen Zusammenkunft ist, sind wir weit entfernt von Massenauftrieb und Gruppenzwänge. Schön weit! Das möge allen Nörglern gesagt werden, die Gruppenreisen blöde finden, es selbst aber noch nicht gemacht haben.

Brot für alle. Scherwin, unser deutschsprachiger Guide bringt die Brote höflich, wie es sein ganzer Charakter ist, in unseren Bus.

Und Busfahrer Captain Rami präsentiert stolz die gesamte Frühstücksgrundlage. Auch so etwas macht zusammen mehr Spaß, als wenn man verzweifelt versucht, ein Brot vor sich aufzutürmen.

Frisches warmes Brot aus dem Ofen über die Hände des Busfahrers direkt in unsere Münder. Es geht kaum gesünder…

Begegnung in Yazd mit Paschtunen aus Belutschistan. Die kleine Dame ist wirklich sehr fotogen. Die älteren Semester freuen sich, dass wir bald in ihr Land reisen werden.

Nachtschicht im Teehaus von Yazd. Egal wo, wir als Team sind immer voll……. dabei, beim Arbeiten. Geht ja gar nicht anders im Iran.

Wie mein Anhänger! Nur in die Länge gezogen und daraus ein Polizeireviercaravan gemacht.

Manfred beim Männertest. Mit kräftiger Lunge kann man durch die Hörner blasen und bekommt einen richtigen Powersound. Da könnte man sich den Kompressor doch glatt sparen.

Doppeldecker! Happy birthday, Werner and Hossein.

Natürlich versuchen wir, feucht-fröhlich zu feiern und kühlen das Bier soweit herunter, dass man fast meinen könnte, es.. nein, das stimmt nicht. Das Bier ist und bleibt ohne Alk und damit etwas anders als das echte Blonde. Wenigstens erscheinungsbildlich sind die Dosen authentisch.

Was ist das für ein Überraschungsei? Groß und das Bunte drinnen wandert schließlich an die Kinder im Restaurant.

Geburtstagstorten doppelt austauschen. Jetzt ist aber Schluss mit den Kindereien.

Ja, so schick sind Iranerinnen gekleidet. Ein Hoch auf die neue Mode.

Ein ATWler beim Lesen des WOK. WOK heißt Wild-Ost-Kurier und ist unser tagtägliches Roadbook, mit dem wir die Fahretappen bewältigen können sollen. Einen WOK gibt es immer bei besonders wilden Pioniertouren. Ihr dürft gerade eine davon erleben. Die Wildeste? Mal sehen!

Ein Lobeslied auf die IT-Gesellschaft. I-Pads und Tablets zeigen meine Familie. Die in Deutschland weilenden Zwillinge sind der Hingucker und Eisschmelzer. Wobei man im Iran kein Eis schmelzen muss, um in Kontakt mit der Bevölkerung zu sein.

Frisches Obst kann man bis tief in die Nacht in jeder iranischen Stadt kaufen.

Die richtige Mischung macht es. Wir wechseln zwischen Stadt- und Naturplätzen. Nachttraum am Salzsee auf dem Weg nach Kerman.

Sonnenaufgang. Wie an jedem Platz der Welt immer schön und beruhigend, dass das Leben weitergeht.

Die drei vom Team. Prinz Ali, Gipsy Queen Christin und Captain Kost. Wer wer ist, könnt ihr euch selbst ausmalen.

Herrman und Uschi geben Gas!

Noch benebelt, oder was? Ja, im Iran werfen wir früh den Riemen auf die Orgel, um rechtzeitig vor Dunkelheitsanbruch da zu sein. Früh heißt zwischen 6.00 und 6.30 Uhr.

Artgerechte Haltung!

Auch auf dem Salzsee gibt es den WOK. Horst kennt das schon, er hat bereits eine Tour 2007 mit uns überstanden. Er ist also einer der Gilde der Pionierhelden der Seidenstraßentouren.

Stopp am Granatapfelfeld. Wir fahren durch das Land der Granatäpfel und Pistazien.

Ein Gedicht!

Süß und überreif.

Mir war fast klar, dass wir beschenkt werden, wenn wir am Feld halten. Iranische Gastfreundschaft ist die beste der Welt, würde ich sagen.

Kermans Basar. Innerhalb der Arkaden sitzen die einzelnen Händler und das ein oder andere Teehaus.

Hossein erklärt die Gebetskettchen.

Süß, Heidi. Wir knuddeln dass Baby so lange, bis die Mama Angst bekommt.

Jürgen, kaufe bitte nur das, was du auch brauchst. Der Austausch mit den Händlern macht Spaß. Alle sind so sensationell freundlich.

Im einstigen Bäderhaus Kerkams

Mit Weitwinkel sieht die Medresse noch pompöser aus, als sie in Wirklichkeit ist.

Wir sind im Teehaus von Kerman. Genießt mit uns die nun folgenden Momente:

Da hättet ihr auch lange ausgehalten. Zum Schluss war das Teehaus randvoll, wir haben die rhythmische Musik genossen.

Tücher für den Kopf werden immer bunter und immer offener getragen.

Bei Kindern werde ich schwach. Wieder so süße Kulleraugen.

Und überall Babysachen. Das ist mir früher gar nicht so aufgefallen.

Jetzt muss ich feststellen, dass jedes zweite Foto Zwillinge darstellt.

Spaziergang durch den offenen Teil des Marktes in Kerman.

Der mit dem Bart ist nicht der Werner!

So werden Gasflaschen im Iran gefüllt. Pro Flasche dauert das ca. 10 Minuten.

Und so voll ist es hin und wieder in unserem Reiseleitungsmobil. Ich schätze, dass bis zum jetzigen Zeitpunkt mindestens 200 Leute in unserem Reisemobil gewesen sind. Und Indien kommt erst in einer Woche….

Auf dem Weg nach Pakistan und Indien muss man durch Balutschistan. Das auswärtige Amt warnt vor dieser Region ausdrücklich – besonders auf Pakistanischer Seite. Das wird eine heiße Nummer – keine Frage. Aber zu verantworten ist sie auch – es gibt weitaus gefährlichere Dinge auf unserer Welt. Zum Beispiel die von TÜV Deutschland zugelassenen Fahrradanhänger für Kinder. Da besteht eine ständige Lebensgefahr durch das Übersehen des Anhängers, dass selbst Belutschistan nicht drankommt.

Ihr Zuhause drückt uns bitte die Daumen, dass wir sauber durch Pakistan hindurch kommen.

Euer Captain Kostya

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