Showdown in Erewan – Größtes Fernreisemobilistentreffen aller Zeiten!

Armeniens Hauptstadt ist erreicht, wir stehen an der Football Academy. Weil Arthurs Gruppe uns den Platz am Hotel versperrt oder besser – gestohlen hat, sind wir bei den Fußballern gelandet.

Und was sind wir für starke Typen. Ein Blick auf unsere kleinsten Fahrzeuge…

Der Manager des Fußballklubs kennt Mainz 05. So ist es brav!

Kurz vor dem Ausflug in die armenische Hauptstadt. Die Sonne lacht und wir werden bis zum Abend unterwegs sein. Außer mir und meinem Team, wir haben Orga-Fragen ohne Ende. Wenn ihr mal später was werden wollt, dann alles, nur nicht Weltreiseleiter. Das ist wirklich ein Job mit Dauerschlafdefizit.

Wir sind vereint – Arthurs Reisende und wir Reisenden. Alle in einem Restaurant.

Darauf ein Trinkspruch von mir! Die einen dürfen wieder, die anderen dürfen noch. Alkohol konsumieren.

Und noch ein Trinkspruch von Arthur!. Ihr seid toll gefahren, ward eine echt starke Gruppe. Halt! Ihr seid es noch. Und ob wir ATWler es werden – das wird sich noch weisen.

Arthur, Mama Anna und Kostya auf dem großen Treffen vereint. Historisch – wie gesagt.

Jetzt wird es lebendig. Musik, Gesang, die rassige Armenierin kennen wir bereits von anderen tollen Parties in Erewan.

Ach, muss ich sie denn unterbrechen?

Na, sie interessiert sich wohl nur für mich. (schön wäre es, wenn es so wäre…)

Arthur – sein Interesse an mir ist hoffentlich echt! Mein lieber Kollege – jetzt bist du ein großer – hast eine tolle Leistung aufs rutschige Parkett der Seidenstraße gelegt. Kompliment. Den nahenden Urlaub hast du dir verdient. Genieße diesen halben Tag – danach musst du schon die Seidenstraße 2013 vorbereiten. Und vergiss bitte nicht, den Schlaf zu streichen. Steht bei uns im Arbeitsvertrag – ganz klein geschrieben.

Durchmischt ATWler und Seidenstraßler. Tolle Menschen, die mit Herz und Verstand durch ihre Art des Reisens so viel bewegen.

Wir ATWler müssen etwas auf der Hut sein – morgen werden wir bereits weiter Richtung Süden, Richtung Iran, fahren.

Und schon sind wir on the road again. Es geht durch Südarmenien – den wohl schönsten Teil des Landes.

Begegnung am Straßenrand. Den Vögeln geht es bald an den Kragen.

Dem Fahrzeug ging es bereits an den Kragen. Sein Nachleben erfolgt auf unorthodoxe Weise. Tolle Idee. Wäre des Brückenbauers Name Bouys , hätte er eine halbe Million Euro für das Exponat bekommen.

Gastanken auf Armenisch. Günstig, freundlich und individuell. Jetzt können wir in den kalten Gebirgsnächten schön heizen. Obwohl wir das in unserem Bimobil fast nicht müssen. Es ist monstermäßig gut isoliert. Soviel Schleichwerbung muss einfach mal sein. Seht es mir nach!

Immer dem Kamel hinterher. Das läuft nämlich zur Seidenstraße im Iran. Mehr Beschilderung braucht es gar nicht.

Als Kind habe ich immer gedacht: Boah, was müssen die für lange Leitern haben und frei von Höhenangst sein, um an die Wäsche zu kommen. Heute weiß ich, dass sie die Wäsche mit kleinen Helicopern auf- und abhängen.

Stilleben – Es sind die vielen kleinen Momente des entdecken von fotogenen Momenten, die die Reise so wertvoll machen.

Da unten fahren sie im Tal von Noravankh auf dem Weg zum Kloster.

Das Kloster, spektakulär gelegen in imposanter armenischer Bergwelt.

Was ist das nur für eine fantastische Fahrt durch ein Feuerwerk an Farben. Der wahre Indian Summer ist im Südosten Armeniens!

Klein-Neuseeland – oder Großsüdarmenien – mit dem eigene Fahrzeug hier zu reisen ist genial!

Auf den Bergkämmen wird es kahl und kalt. Unser Teamfahrzeug 2 kriecht über den Pass und läuft Gefahr, von einem Esel überholt zu werden. Prompt überholte ich den gelben Runden.

Haarnadelkurvig schraubt sich die Straße bis auf das Hochplateau des Klosters Tatew nach oben.

Und etwas Glück braucht es bei allen Bergpasspassagen. Gehen diese Steine zeitgleich mit der eigenen Passage ab, gibt es meist mehr, als nur ein paar Beulen. Letztere sind bei dieser Reise übrigens garantiert – spätestens ab Indien. Bei Ausbleiben darf dies als Reisemangel reklamiert werden. Persönlich bei mir!

Der im Kloster Tatew lebende Mönch hat es selbst angeboten, sich fotografieren zu lassen.

Im Kloster singt auch unser Guide Samuel herrlich ergreifende altchristliche Lieder. Gänsehaut am ganzen Leibe.

Krasser Gegensatz zur beschaulichen Klosterwelt Tatews. Wir haben es nicht mehr weit zur iranischen Grenze. Und die Kulturheterogenität wirft ihre Schatten voraus. Zwielichte Angebote für persische LKW-Fahrer.

Der Besitzer des Etablissements ist auf seinen Schuppen mächtig stolz. Dass sie uns so offensiv fotografieren lassen, verwundert mich doch schon. Der Junge ist sehr wahrscheinlich noch nicht lange im Geschäft.

Bald wird es ernst. Wenige Kilometer vor der armenisch-iranischen Grenze kann man bereits billigen Sprit aus dem Iran kaufen.

Wir werden iranischen Treibstoff bald selbst im Land tanken und freuen uns auf Menschen, die herrlichen Städte und Basare – das milde Seidenstraßenspätherbstklima –

Ihr Lieben Zuhause – lasst euch mitnehmen auf die schönsten Abschnitte der Seidenstraße

Euer Kostya

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