China explodiert!

Was haben wir in diesem Jahr alles in China erlebt? Es ist viel verrückter als bei der letzten Reise, obwohl die gerade mal ein Jahr zurückliegt. Zunächst mal gibt’s die Auflösung des Rätsels der letzten Reportage, auch wenn diese schon ewig zurückliegt.

Ja, so sitzt es sich doch viel interessanter, als die ganze Zeit sich am Rücken des Vordermannes zu entzücken.


Sie sind sprachlos, wenn wir mit unseren Dampfern… äh Reisemobilen durch China tuckern. Aber das kennen wir ja von den letzten Touren zur Genüge. Ist trotzdem immer wieder ein Genuss.


Wir haben eine marginale …hmmmm… Reparatur am Hänger. Dabei unterhalten wir unsere Zuschauer mit Fotos von Zuhause. Ein absoluter Volltreffer. Fotos von der Heimat aus Deutschland.


Abschied von Peking. Was sind die Manager des Hotels gut drauf und haben uns nun bereits zum 4. Mal mit allen unseren Reisemobilspezialwünschen so toll versorgt.


Ach, was ist der Halbstarke (ist meiner) süß.


Emm, echt süß.


Schmatz, echt süüüß.


Den würg ich, so süüüüüß ist diese Teenagerlangnase.


Mas Sohn und unsere Jungs. Die haben gemeinsam auf dem Hotelzimmer gezockt – Sprachen sind für Kids noch nie Barrieren gewesen.


Aaaahh, Crocks!!! Da fällt der Abschied nicht ganz so schwer. Zumindest von Peking. Die aus Kunststoff gefertigten Schrecken allen Sexappeals haben nun auch das Reich der Mitte erreicht. Ob das der Grund ist, dass meine Frau mich nun verlässt.


Good Bye Hen Pingli-Hotel – Ihr habt eine wirklich tolle und geduldige Crew – auf ein Neues im nächsten Jahr.


In den kommenden Bildern will ich euch ein paar Autobahnimpressionen zeigen. Just in diesem Jahr sind die Erlebnisse auf Chinas Verkehrswegen ganz besondere. Unter anderem liegt es auch daran, dass die Nachfragen für Güter aller Art im ganzen Jahr explosionsartig angestiegen sind. Das kombiniert mit der chinesischen Mentalität führt dann zu folgenden Fotos:

Um 6 Uhr morgens ein bisschen Frühsport auf dem Standstreifen der Ausfallautobahn Peking-Pinjaou.


Rein ins Vergnügen. Undisziplin beim Überholen kann man nicht besser ausdrücken.


Locker Abhängen auf dem Weg zur Baustelle.


Werden neue Mähdrescher über längere Distanzen transportiert, vermieten die Fahrer jeden freien Platz an Wanderarbeiter. Nun hockt in jedem der Landwirt- schaftsgeräte eine ganze Familie samt eigenen Sachen.


Die LKW sind alle kräftig überladen, fast alle Transporter haben Überbreite.


Direkt vor unseren Augen verhaken sich zwei überbreite Trucks, die nach hinten aufgrund Überbreite natürlich nichts sehen.


Jetzt steht erst mal alles, wir bekommen ein interessantes Kino geboten. Innerhalb weniger Minuten baut sich der nächste Stau auf.


Aber die LKW-Fahrer sind es gewohnt und stets freundlich zu uns, beschenken uns mit Früchten wie hier Aprikosen.


Wenn ein LKW mal kaputt ist, hat man Zeit und schläft notfalls direkt darunter.


Auch das ein Ärgernis. Ab und zu schlafen die Fahrer ein und gehen über die Böschung. Die Bergung bedeutet den nächsten Stau.


Da gucken wir schon ein bisschen sehnsüchtig zum Hochgeschwindigkeitszug, der die Strecke Peking – Xian sicherlich etwas schneller als wir bewältigt.


Tanken ist immer etwas Besonderes. Das stets freundliche Personal reißt sich förmlich darum, uns zu bedienen.


Hopperla, wo wollen diese hübschen Beine hin? Sie interessieren sich für…

..Werners Fahrzeug oder ihn oder wie auch immer. Nachdem wir an einem langen – Dank Staus sehr langem – Tag in Pingjaou angekommen sind, tun die angenehmen menschlichen Begegnungen einfach gut.


Pingjaus Altstadt ist eine der schönsten ganz Chinas, wir lassen uns durch die Gassen treiben.


Bei aller Großzügigkeit im Verkehr! Vorschrift ist Vorschrift! Der Feuerlöscher muss sein.


So, was sind das für schöne Beinchen?


Klar, sie gehören zu uns. Wir sind in Louyang am Ji-Fluss und werden bald die berühmten Buddha-Statuen besichtigen. Aber über die klassischen Besichtigungen habe ich euch in den vorangegangenen Jahren genug berichtet. Jetzt gibt es die Stories dazwischen, auch ein ganz wesentlicher Bestandteil der Reise.


Wie auf dem Strip in Vegas muss sich hier der Chinese fühlen. Es gibt so viel zu sehen, sie bewundern unsere Wohungen auf Rädern.


Und wisst ihr, wer der große Star ist? Jaaaah, das tolle bimobil! Das denkt ihr. Und es ist auch echt toll. Ich bin begeistert. Aber…


Aber die Aufmerksamkeit der Presse gilt …


…“GouGou dem II“. GouGou ist die neue Hausraubheuschrecke, die mit ihrem Gezirpe uns alle nerv.. ähh fasziniert. Längst ist GouGou durch die chinesische Presse gegangen. Das aber liegt nicht nur an ihm, sondern an der Story, die die Presse benötigt. Wessi-Langnasen mit einem fernöstlichen Haustier im Reisemobil – das ist der eigentliche Aufhänger!


Wir haben eine historisch brüllende Hitze. Wie gut, dass uns die Organisatoren von Louyang sogar einen Wasseranschluss organisiert haben. Eine Dusche dran – und für wenige Minuten während und nach der Dusche gibt es eine angenehme Abkühlung. Hort und Dietmar sind glücklich.

Für wenige Minuten. Dann klebt wieder alles. Wir haben insgesamt 12 Fahrtage in der Bullenhitze Ostchinas. Daher finden wir uns bei vielen Übernachtungen in diesem Abschnitt in Hotels wieder, um vernünftig Schlaf zu bekommen.


Unverhofft kommt oft. Caoke und seine Freunde, reiche Geschäftsleute aus Louyang, haben Wind davon bekommen, dass wir mit Reisemobilen in China unterwegs sind. Da man mich mittlerweile in dieser Szene auch in China kennt, laden sie uns zu einem Ritt mit ihren neuen, in Shanghai gebauten Reisemobilen .


Caoke ist ein ganz Großer. Er will mit mir etwas reißen. Es ist cool, da mein Chinesisch mittlerweile ausreicht, über so etwas zu reden.


Geschäfte in China macht man …. erst mal gar nicht. Erst mal geht man aus und trinkt. Caoke macht das direkt in seinem…


…eigenen riesigen Freizeitpark. Während alle ausgelassen feiern und den Sommerabend genießen…


…habe ich derweil noch einmal das chinesische Reisemobil inspiziert und einfach alles abfotografiert. So, und nun werden wir das Ding einfach in Deutschland nachbauen!!! Dann werde ich endlich reich und wieder mehr Zeit für Internetreportagen haben. Toller Plan, aber vielleicht war nur das Bierglas von Caoke ein bisserl zu groß…


Bleibt dran

Euer Kostya


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Nach Oben - professionelll geführte Wohnmobilreisen in die GUS, China und Iran - Abenteuer Osten