Bernsteinjäger

Nachdem der Schreck mit den Straussen hoffentlich allerseits überwunden ist, wenden wir uns wieder den alltäglichen Reiseereignissen zu. Es ist das letzte Kapitel, welches ich euch von der Ostpreußentour erzähle. Wir haben es wie immer genossen.


Der Blumenzauber entlang unserer Fahr- strecken verzaubert uns immer wieder. Schaut euch die weiten Lupinenfelder an. Alles steht in der Blüte. Ist das nicht zauberhaft?


Ja, ich musste so viele Bilder machen. Es ist einfach so schön, den Frühsommer, begleitet von den Rufen des Kuckucks und der Nachtigall , so intensiv zu erleben.


Ich hoffe, dieses Haus ist kein Produkt einer Scheidung…


Nur wer nicht nach Karte gefahren ist, musste diese Brücke überqueren. Wir haben sie aber extra getestet. Sie hält mehr, als ihr Aussehen verspricht.


Wetter- und Landschaftswechsel. An der Haffseite gegenüber der Kurischen Nehrung pfeift ein heftiger Wind.


Wilde Wellengänge haben ganze Muschel- bänke geschaffen.


Fliegen müsste man können. Die Möwen können es.


Und wir? Probieren es, aber so ganz reicht es noch nicht. Die Seeluft ist frisch, sorgt für prickelnde Haut im Gesicht.


Wir haben die Seite des Kaliningrader Gebietes gewechselt. Nun sind wir im Gebiet des welteinmaligen Bernsteintageabbaus. Über 90 Prozent des weltweit geförderten Bernsteins wird hier dem Erdreich ent- nommen.


Im „Suchbecken“ für Gäste kann jeder schnell fündig werden.


Waltrauds Erfolgsbilanz für wenige Minuten Schürfen. Wie damals in Klondike, nicht wahr?


Kurze, aber genaue Kontrolle der Fahrzeuge bei der Ein- und Ausfahrt aus dem Abbau- gebiet. Man könnte ja einen größeren Klunker im Motorraum versteckt haben.


So wie den hier. Bis 2 Kilogramm schwere Bernsteinklumpen dürfen wir im Kombi- natsmuseum anfassen.


Bis 200 Kilogramm schwere Bräute dürfen wir im benachbarten Ort frei fotografieren.


Die sagenumwobene Bernsteinküste. Liegt hier irgendwo das Bernsteinzimmer vergraben? Nun, wir glauben zwar nicht direkt an die Entdeckung desselben, machen uns aber auf dir Suche nach dem uralten leichten Gold.


Und werden fündig. Viele kleinere Stücke hat die stürmische See ans Ufer geworfen.


Eugen winkt die Fahrzeuge in Rauschen ein. Von hier aus starten wir die Exkursion durch das Seebad zu Fuß.


Norddeutsch-Kaliningrader Begegnung.
Hartmuth freut sich über die Deutsch- kenntnisse der jungen Dame.


Das Warmbad von Rauschen. Auch heute kann man hier Kurbäder einnehmen.


Wind und Wetter können uns die gute Laune nicht vertreiben. Außerdem wurden wir bisher vom Wetter wirklich verwöhnt.


Eugen und seine Kommilitonin.


Sie macht uns nicht nur schöne Augen, sondern auch einen guten Preis für den Bernstein.


Während die Frauen scheinbar in einen Kaufrausch verfallen…


…stehen die dazugehörigen Männer wie paralysiert da.


Da hat es mir die Sprache verschlagen. Begangene Straftaten kann man jetzt bequem am Automaten bezahlen. Ob es Mengenrabattierungen gibt, habe ich aber noch nicht herausfinden können.



Die Polizei ist überall dabei. Wer hier durch Rauschen ohne Genehmigung fährt, muss mit einer Strafe rechnen. Einfach zu bezahlen am Automaten.


Das wiederum ist straffrei. Modisches Russland!


Polizeiautos, die per Lautsprecher den russischen Verkehrssünder zur Einhaltung der Regeln auffordern, bereiten gestandenen Männern größte Freude.


Das ist sie, die Kurische Nehrung. Links die Haffseite, rechts das offene Meer. Es ist die größte zusammenhängende Sanddünen- landschaft Nordeuropas.


Das Gruppenabschiedsfoto. Unser letztes Stündlein in Russland hat geschlagen. Bald reisen wir nach 8 Tagen gemeinsamer Reise aus dem Kaliningrader Gebiet alias Ostpreußen aus.


Etwas zäh war die Grenze von Russland nach Litauen schon. Erst gegen 10 Uhr abends stehen wir auf den Rasen- gittersteinen des Campingplatzes in Nida.


Für Ella und mich heißt es Abschied nehmen von einer tollen Gruppe, die man locker ein paar Wochen mehr durch den Wilden Osten hätte schicken können. Nun, einige fahren weiter auf unserer Baltikumstour, andere tingeln Richtung Nordkapp.


Ich möchte mich bei allen Mitwirkenden bedanken für die schöne gemeinsame Zeit. Wir haben Königsberg und seine Umgebung so kennengelernt, wie man es allein nicht hätte haben können. Wir werden auch im nächsten Jahr wieder mit unseren Reisemobilen in Ostpreußen herumstöbern. Wer nun Lust bekommen hat, sei dazu gerne eingeladen.

Ella und ich rasen nun binnen 14 Stunden nach Tallinn und gehen von dort aus auf das Schiff nach Helsinki. Und was dann passiert, davon erzähle ich euch in meinen nächsten Berichten – diesmal geht es stetig gen Norden.

Euer Kostya


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