Petersburg, Prunk und Parks

Liebe Mitreisenden!


Drei Tage sind wir unterwegs in der schönsten Stadt Russlands. Wir haben per Bus, zu Fuß und per Taxi die schönsten Plätze kennengelernt, die Klassiker und die Geheimtipps. Unsere Reisemobile stehen sicher bei Sergej im Süden Petersburgs, wir genießen ein pralles Besichtigungsprogramm.


Nach dem Stadtinneren sind die Außenbezirke dran. Rein ins Tragflügelboot und direkt von der Ermitage zum Peterhof.


Wasserspiele vom Feinsten.Die Brunnen sprudeln nicht durch künstliche Pumpen, sondern durch ein ausgeklügeltes „Bewässerungssystem“, gespeist von den in der Umgebung höher liegenden Sümpfen.


Von so viel Pracht und Prunk besäuselt legen wir noch einen drauf und besichtigen am nächsten Tag den Jeakterinenhof samt Bernsteinzimmer. Es ist schon unheimlich, was für ein Hype um dieses Zimmer gemacht wird. Abertausende Touristen strömen nach Puschkin, um einmal dagewesen zu sein.


Wir sind als Gruppe angemeldet und versinken trotzdem in den Menschenmassen, alles auch andere Gruppen. Nur das diese keine Reisemobilisten sind, sondern zurück aufs Schiff müssen und dann bestimmt ganz eng und unglücklich darüber nachdenken werden: „Ach, hätte ich doch jetzt ein Reisemobil…„


Wir verlieren nicht die Stimmung, das 15-minütige Warten kann der Vorfreude auf das Erblicken der Kostbarkeiten des Zarensommerpalastes nicht trüben. Im Gegenteil, es scheint uns ja echt Spaß zu machen.


In den prunkvollen Sälen des Palastes. Waoh, das ist beeindruckend.D..dd…d..d.d.dd das Bernsteinzimmer. Durch die Türen der Nachbarzimmer machen wir ein paar Aufnahmen. Im Zimmer ist das Fotografieren nach wie vor verboten.


Die große Zimmerflucht – gewünscht von den zaristischen Herrschern. Heute ist es ein Platz des Volkes. Abertausende drängen sich durch diesen Prunkgang hindurch.


Während wir nur 15 Minuten warten mussten, sind die Einzelbesucher schlimmer dran. Sie warten über 2 Stunden auf Einlass und haben gewiss nicht den besten Führer dabei. Den haben nämlich wir mit Irina. Sorry, wenn ich jetzt etwas angeberisch herüberkomme. Aber eine bessere Führerin als Irina, die jedes Bauwerk, jedes Kunstwerk und auch die Gegenwart von St. Petersburg kennt, gibt es wohl nicht. Alle, die mit uns bisher in St. Petersburg waren, wissen, wovon ich spreche.


Fast 4 Tage waren wir in der zauberhaften Stadt unterwegs, haben uns an den Bauten und der Gesamtarchitektur der Stadt erfreut, die eigentlich nichts anderes als ein einziges Freilichtmuseum ist. Aber auch die vielen netten großstädtischen Momente haben uns in ihren Bann gezogen. Die Menschen, die Mode, das Leben.


Ich bin schon auf dem Heimweg, da schweifen noch einmal meine Augen über diese beide Frauen. Mit Hingabe wird gemalt und sich malen lassen.


Nebendran eines der Produkte der Künstlerin. Das sind doch Zwillinge, oder? Jetzt bekomme ich mehr Sehnsucht und auch etwas Eifersucht. Sehnsucht nach Zuhause. Ihr wisst schon…


Eifersucht nach Asien, wo Arthur und seine tolle Gruppe vom Baikal zurückkommt. Ohne mich. Das fuchst mich, ich wäre auch gerne dort. Wobei auf uns im Norden nun einige neue interessante Fahrabenteuer warten. Das tröstet mich. Also, keine Sorge, ich bleibe euch im Norden erhalten und freue mich ab morgen auf eine spannende und schöne Fahrt in den Hohen Norden Russlands.

Euer Kostya

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