Piter, was bist Du so schön!

Ja, den Grenzübertritt haben wir doch einigermaßen gut überstanden. Unsere Autos wurden praktisch nicht durchsucht. Aber wie bei jeder EU-Russlandgrenze wiehert der Stempelschimmel aus vollem Halse. Hier ein Häkchen, da eine Unterschrift, dann damit zum anderen Häusschen, dann wieder warten, dann ein Stempel und wenn ich jetzt erzähle, wie es weiter geht, hört ihr auf zu lesen. Kurzum, nach ca. 4 Stunden sind wir alle auf russischem Boden und erreichen, nachdem wir genüsslich bei 65 Eurocent pr0 Liter vollgetankt haben (ich habe sogar Diesel in die Duschwanne gefüllt und fahre jetzt ganz vorsichtig weiter, damit nichts überschwappt…)


Der Marktplatz der Stadt Wyborg.


Waltraud und die Sonne lachen, der Platz ist wunderbar zentral.


und was uns gleich als erstes auffällt: Trotz Kopfsteinpflaster stöckelt die Damenwelt ungebremst um die Wette. Auch ich tue so, als ob ich das das erste Mal sehe.


Neben Mode blicken wir auf die Stadt selbst. Es folgt am Morgen eine Führung durch die alten Gassen von Wyborg, einer Stadt, wie es sonst keine dieser Art im riesigen Russland gibt. Hat doch Wyborg eine bewegte Vergangenheit, war unter schwedischer, finnischer und russischer Herrschaft.


Goodbye Wladimir, unser Parkwächter, der dafür sorgte, dass wir in der Nacht ruhig schlafen konnten. Sicher ist heutzutage alles sicher, aber sicher ist sicher…


Sicher sichtlich ist auch der unaufhaltsame Fortschritt in Russland. Der Autobahnring um St. Petersburg ist fast vollständig fertig.


Ankunft in Lomonossow, der Vorstadt von St. Petersburg. Hier entsteht gerade ein schöner sicherer, und nahe an Peterhof und Bernsteinzimmer gelegener Campingplatz mit einem superfreundlichen und hilfs- bereiten Platzbesitzer.

Campingplatz: < mehr


Auch darum macht das Reisen in Gruppen Spaß. Schnell die Tische zusammengestellt, während Sergej, der Platzbesitzer saftige Hühnerschaschliks hervorgezaubert hat. Sonnige Stimmung am 2. Reisetag. So kann es bleiben.


Und so bleibt es auch. Trotz lausiger Wettervorhersage bleibt es meist trocken. St.Petersburg ist voller Menschen und Autos, trotz der riesigen Stadtfläche.


Und es ist das Venedig des Nordens mit seinen 65 Kanälen und über 300 Brücken.


Die Nikolai-Marine-Kirche steht für eines der vielen prunkvollen Gebäude der Stadt.


Im Souvenirgeschäft. Ach wie abwechs- lungsreich und interessant sind die Bemalungen der traditionellen Matrjoschkas (bitte nicht Babuschka – in der Bedeutung „Oma“ – sagen!).


Und ach wie schick sind die Hochzeitsgesellschaften, die sich vor der Marinekirche ablichten lassen. Man achte auf den schicken Schirm links.


Wie romantisch. Wenn ich mal groß bin, dann heirate ich auch mal so!


Na, was wird denn da fotografiert? Ein ganz laaaa-


aaanger Audi.


Gestretcht wird hier alles, was vier Räder hat. Das ist wirklich ein Hammer…


Pink ist in. Die Prinzessin im langen rosaroten Schlitten wird es schön finden.


Tatsache! Rosa ist in. Bisher nur bei den Mädels. Aber das mit den Männern kann ja noch kommen.


In die Vollen. Heiratsfreude pur trotz kurzem Schauer.


Schick, schick.


Mit Absätzen habe ich die Dinger bisher noch nicht gesehen.


Ohnehin das Thema Absätze. Man könnte dem Fotografen Schuhfetischismus vor- halten.


Aber es ergeht wohl allen aus dem Westen so, die zum ersten Mal auf den Ideenreichtum neuer Schuhmode treffen.


Berechtigter Weise, kann ich da nur sagen.


Jawohl Zarin, ich weiß, ihr seid stolz auf euer neues Russland.


Euer Newski Prospekt ist eine wahre Prachtstraße.


Parkstimmungen. Junge Familien genießen die Frühsommerlichen Temperaturen.


„Ich träume…


…bestimmt nicht von den Kerls rechts von mir.“ Letztere sind übrig von der feucht- fröhlichen Festnacht. Auch um 2 Uhr Nachts sind die Petersburger Straße nämlich noch voller Leben.


Das ist kein Sonnennickerchen, sondern zwei ausgewachsene Kater.


Es ist nicht meine Schuld, dass ständig Menschen mir ins Bild laufen.


Lebendige Stadt. Über 4 Millionen Menschen leben ständig in der Stadt an der Newamündung.


Die weltberühmten Zwiebeltürme der Bluterkirche.


Na, passt ihr auch schön auf, dass alles seinen geordneten Gang geht? Sie passen auf und lassen notfalls falsch geparkte Autos schnell abschleppen.


Wir und die Ermitage, oder etwa umgekehrt?


Die nächsten 3 Wochen stehen wir im Mittelpunkt der Berichterstattung. Freut euch auf einige spannende und hoffentlich unterhaltsame Berichte aus Nordrussland. Ich will wieder einmal den Beweis erbringen, dass Russland viel besser ist, als wir im Westen es vermuten. Lasst euch überraschen


Euer Kostya


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