Verirrt in Puschkin

Was war das vor vier Jahren für ein Auftakt meiner ersten geführten Tour. Sergej hatte es geschafft und lotste unsere Wohnmobile in den Innenhof des Katherinenschlosses. In den Innenhof.


Da dürfen heute nicht mal Rasenmäher hin. Nun, klar, dass dies ein einmaliges Ereignis war, das sich so wohl nie mehr wiederholen lässt.

Unsere Fahrzeuge stellen wir in 500m Entfernung zum Schloss ab. Die Sonne lacht – das wird sie nun für eine ganz lange Zeit tun. Ähnlich wie im Baltikum habe ich wieder Sonne bestellt, nachdem der gesamte Nordwesten Russlands in diesem Jahr bisher nur verregnet war!


So macht das Besichtigen richtig Spaß. Hinein geht es zu Fuß, wo früher wir direkt daneben mit den Mobilen standen. Das ist doch unglaublich. Genauso wie die Tatsache, dass wir Anfang der 90er Jahre direkt auf dem Pflaster des Roten Platzes mit unserem Reisemobil standen. Was waren das für Zeiten!



Was geht Russische Musik doch unter die Haut. Sie spielen tolle Melodien,…



…da kann man gar nicht anders als zu Tanzen.. Wie schade, dass wir nach wenigen Minuten schon ins Schloss reingerufen werden. Hier ist alles streng organisiert, die Tickets werden Monate zuvor bestellt. Und dann werden all die auf das Bernsteinzimmer Neugierigen durch die Räumlichkeiten des Katharinenpalastes geschleust.



Mensch, die Dinger gehören nicht auf den Kopf, …



…die sind doch für die Füße, damit der schicke Boden keinen Schaden erleidet.



Irina, die geniale allwissende Reiseführerin von St. Peterburg, führt uns durch das Schloss der Zarin Katherina.



Da bleibt einem die Spucke weg. Riesengemälde und Goldschmuck ohne Ende – nicht zu Unrecht gilt dieser Palast als der prächtigste aller Zarenresidenzen.


Und wieder verschwinden wir in den nicht enden wollenden Fluchten des Palastes.


Das Bernsteinzimmer – wie immer gilt auch heute Foto- grafierverbot! Roter Bernstein dominiert die Wände, es ist schon beeindruckend, das live zu sehen.


Wir sind nach der Besichtigung des Palastes durch den Französischen Garten hindurchgetingelt. Unsere Gruppe ist noch guter Dinge, die harten Strecken und Abschnitte liegen ja auch noch vor uns.


Zum ersten Mal werden wir eine größere Etappe in Russland alleine fahren. Jeder für sich oder in kleinen Verbänden. Besonders aufmerksam wird die Streckenbesprechung verfolgt. „Raus aus Puschkin – das ist kein Problem“, töne ich lautstark. Man hat aber innerhalb des letzten Jahres viele Hinweisschilder nach Moskau aus Puschkin, dem früheren Zarendorf, entfernt, und schon nach den ersten Metern


Selbständigkeit haben sich die ersten verfranzt. Ob diese unsere Reisemobilisten trotzdem auf den richtigen Weg noch kommen? Findet es heraus – demnächst unter dieser Adresse.

Cheers

Kostya


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