Alles Piter oder was?

Was war das für eine Geburt, diese verflixte Grenzpassage. Länger als auf allen anderen Reisen haben wir warten müssen, sind dadurch ganz schön müde. Und werden keinesfalls weiterfahren. Wir wählen den nächstbesten Parkplatz, der so aussieht:


Das ist keine Augenweide aber das Beste, was wir tun können. Und dafür haben wir ja unsere Häuser auf Rädern. Alles an Bord.


Das Team, das für das Wohl unserer reiseabenteuer- lustigen Leute sorgen wird: Von links angefangen: Kolia: Tailgunner und Mechaniker in Notfällen,
Andrej: Mein Manager für alle Fragen in der GUS,
Kostya: Ohne den müssten wir uns alle nicht im Osten herumschlagen.
Oleg: Bildet mit mir eine Doppelspitze und wird die Gruppe durch den Wilden Osten führen
Kolya: Wird uns begleiten und spätestens beim Gitarrenspiel in unseren Runden die russische Seele sein.


Andrej, Oleg und Sergej, der Besitzer unseres Standplatzes in Petersburg, helfen beim so aufwendigen bürokratischen Ablauf. Geld tauschen (wir haben eine Bank on Bord), visierte Pässe zur Registrierung bringen und die Buchungen kontrollieren.


Armer Oleg. Die ersten Tage sind sehr arbeitsintensiv und verlangen nach einer Mütze Schlaf, hier in unserem Autobus.


Die Stadtbesichtigung der schönsten Metropole Russlands, St. Petersburg, mit seinen unzähligen sehenswürdigen Bauwerken kann beginnen. Beeindruckend, die Isaaks-Kathedrale mit ihren riesigen Säulen.


Piter, wie die Russen ihre schöne Ostseestadt nennen, ist auch Anlaufpunkt von großen Kreuzfahrtschiffen, die auf der Newa vor Anker gehen.


Ei, was hat Huber da wohl im Sucher!


Eine schöne Braut lässt sich ablichten. Heutzutage wird beim Hochzeiten wieder richtig gefeiert und verfeuert, was zumindest das Geld betrifft. Da wird nicht gekleckert, sondern geklotzt, was nicht zu übersehen ist:


Die Strechlimousinen sind nicht nur im Baltikum in, sondern haben auch in Petersburg Hochkonjunktur.


Kein Petersburgbesuch ohne die Ermitage. Am Ufer der Newa gelegen, lockt der ehemalige Zarenpalast immer wieder neue Besucher an.


Der Panzerkreuzer Aurora, der mit seinem kriegs- eröffnenden Schuss schon so viel Geschichte geschrieben hat.


Ich bin in festen Händen! Auch wenn die zwei schicken Petersburgerinnen eindeutig zweideutig darauf spekulieren, einen feschen reichen Seabridgewohnmobilgruppenreise- leiter zu erhaschen.


Aber ich muss immer an meine Frau denken, komme daher nicht auf dumme Gedanken!


Im typisch russischen Souveniergeschäft gibt es jede Menge Dinge, die kein Mensch braucht. Aber fast jeder freut sich darüber, wenn man so etwas Schönes mit nach hause bringt.


Romantischer Moment. Die Nordsonne wärmt, so kann man Piter genießen.


Die Erlöserkirche ist eine der prächtigsten Zwiebelturmbauten ganz Russlands. Das gilt auch für die Stadt selbst, die wohl die schönste ganz Russlands ist. Kostproben gefällig?


Wir werden per Wasserweg das Venedig des Nordens erkunden. Rein ins Boot und durch einige der 65 Kanäle der 4-Millionenstadt gefahren.


Der Kapitän sitzt auf dem Paket Decken und steuert den Kahn souverän durch die dicht befahrenen Kanäle.


Ein Teil der Bootstour führt über die breite Newa. Ein Riesenfluss, alles ist hier so weitläufig.


Vom Wasser aus erblicken wir die vielen tollen Fassaden der Stadt, die an ihren schönsten Stellen mehr einem Freilichtmuseum, ähnlich wie Riga, gleicht.


Schnappschüsse von am Ufer wartenden Menschen, die ebenfalls die milden Temperaturen genießen.


Einkaufen in den 24 Stunden geöffneten Supermärkten. Es gibt alles, was das Herz begehrt.


Andrej bringt zu später Stund eine Krücke für einen Reiseteilnehmer. Sein Motorrad ist neu. „Damit bin ich noch schneller als vorher.“ meint der junge Bursche. Aufgrund seines Fahrstils hielt ich das eigentlich für unmöglich. Noch schneller!


Wir werden zwei weitere Tage in St. Petersburg bleiben und die Stadt des Zaren Peter des 1. ausgiebig kennen lernen. Lasst euch überraschen von viel Gold was glänzt und anderen Highlights der ersten Tage.

Bis bald

Kostya


003 Prunk und Pomp in Piter
Hinein geht es in die Ermitage, und dazu es heißt erst einmal warten. Über 90 Minuten muss man hier anstehen, und Frau … < mehr

001 Stürmischer Auftakt
Nun ist es soweit, natürlich mit einer kleinen Zeitverzögerung, aber die hole ich bald auf. Fließend ist der Übergang von der Baltikumtour … < mehr

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