Verkehrshölle in Teheran

Kurs auf Teheran? Diesmal ist es tatsächlich soweit. Wir erwarten die Hölle auf Erden für eine Konvoieinfahrt in Irans Hauptstadt. Es wird dreimal so schlimm wie das mongolische Naadam-Fest. Wir werden stundenlang zwischen wildgewordenen, hupenden LKW und sich halsbrecherisch durchschlängelnden Motorrädern überdauern müssen. Wir werden einige Kratzer und Beulen abbekommen und ein arg zerfleddertes Nervenkostüm haben. Oder wer weiß was noch…


Oh je! Es geht schon los. Der Verkehr schwillt merklich an.


Oben und unten Autos. „Karl, mei Drobbe!“ (Karl, gib mir meine Tropfen!)


Und jetzt stehen wir fest im Stau. Ich hab’s ja geahnt.

Ach, wisst ihr was, das war alles gar nicht so schlimm. Habe selbst ganz schön Schau gemacht und bin erstaunt, wie gut der Verkehr Dank neuer Freeways fließt. Kein Vergleich mit dem heftigen Verkehr vor einigen Jahren. Da war das Naadam-Fest in der Mongolei weitaus heftiger.


Und so kommt es, dass wir einige Stunden später in den Palastanlagen der Qadjaren unterwegs sind. Prunk und Pracht in den von Fath Ali Shah angelegten Räumen.


Jochen wieder mal mit großen Stiefeln unterwegs. Dass er zaubern kann und seine Beine plötzlich gegen die Anderer austauscht, wissen wir seit der Mongolei.


Mein Chefteam Nahal, Hossein und Cyrus, der Papa aller Iraner Best Guides. Er beschenkt die ganze Gruppe mit Foto-CDs und Reiseinfos zum Iran.


Noch warmes Fladenbrot ist einfach lecker. Fast an jeder Ecke kann man Brotbäcker finden.


Bis spät in die Nacht hinein sind die Geschäfte geöffnet. Manchmal sogar rund um die Uhr.


Die Tore vor dem Nationalmuseum Teherans, voller Exponate der Geschichte des alten Landes.


Gruselige Exponate wie der Kopf dieses Mannes.


Auch das ist gruselig, auch wenn die Amerikaner unter Busch viel Porzellan zerschlagen haben.


Die iranische Presse kann’s kaum fassen. Obama Friedensnobelpreisträger.


Im Stadtinnern hat es der Verkehr noch in sich.


Zebrastreifenstudien. Konklusion: Das nächste Mal besser die weiße Farbe sparen.


Charmante Begegnungen in einem schönen Tee- und Kaffeehaus in der iranischen Hauptstadt.


Obwohl die Frauen hier wunderhübsch sind. Da der Körper weitgehend mit Stoff bedeckt sein muss, messen die Damen ihrem Gesicht einen besonderen Wert zu.


Genug am vorangegangenen Bild gehangen. Bitte lest weiter. Wir fahren nämlich nach zwei Nächten Teheran wieder raus aus der Hauptstadt. Vor uns ist der übliche Berufsverkehr, den wir aber gemeinsam locker meistern.


Alle winken uns zu. Die Insassen der PKW…


…und die Metallverwerter.


Es geht nun durch die Bergwelt des Nordiran, Kurs Kaspisches Meer.


Vorbei am Dammavand, dem höchsten Berg Persiens, schrauben wir unsere Fahrzeuge immer höher.


Doch davon erzähle ich euch das nächste Mal, heute dürft ihr euch mit uns freuen, daß wir die letzte Megastadtprüfung auch gut bestanden haben.


Bis bald Kostya


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