Reisen wie der Präsident!

Ein zweites Mal passieren wir den Mega-Markt GLobus. So manch einer von uns kann nicht wiederstehen und geht noch einmal rein. Gucken, schlemmen, dann weiter. Weiter gen Osten, und weiter mit dem Regen, der sich auf der Tour bisher ganz schoen breit gemacht hat. Juri und ich sind vorgezogen, um den Platz klar zu machen. Wie die Strassen sind? Seit Moskau absolut in Ordnung. Schaut selber:


Es sind die kleinen Dinge unterwegs, die man nur Konvoifrei geniessen kann. Wie z.B.


…die Vorliebe eines Hausbesitzers fuer buchsaeblich sagenhafte Wesen, die sich nun in seinem Vorgarten tummeln.


Auto im Weg? Dann stell ihn doch seitkant, und alle koennen wieder vorbei


Pilze, Beeren, Gurken – alles lecker und gar nicht teuer am Wegesrand zu kaufen.


Information aus erster Hand. Fahren wir im Ural lieber die Sued- oder die Nordroute? Welche sieht nach dem hiesigen Winter besser aus? Wir werden noch mit vielen LKW- und Busfahrern sprechen und dann uns entscheiden.


Ah, Weniki, die Birkenreisigbuendel fuer die russische Sauna.


Der Verkaeufer staunt nicht schlecht ueber unsere Reiseroute. Wir haben 10.000 Postkarten mit unserer Reiseroute in fuenf Sprachen drucken lassen. Nun ist es ein Brueckenschlag fuer erste Begegnungen mit den Menschen.


Der Weniki/Verkaufer ist der Herr Hoch. Er ist Deutscher – spricht aber kaum ein Wort seiner urspruenglichen Sprache.


Gegen Nachmittag ereichen wir Nizhni Nowgorod. Die Presse ist schon vor Ort, nimmt am Sammelplatz Interviews.


Vor der Stadt werden wir von der Polizei in Empfang genommen und dann in die Stadt geleitet.

Und was interessieren sich die Gesetzeshueter fuer unsere Autos. Ein Haus auf Raedern – was es nicht alles gibt.


Mit markiger Stimme schreit der erste Polizieiwagen per Lautsprecher alle in Grund und Boden, die nicht sofort zur Seite weichen, damit wir passieren koennen.


Es geht ueber fuer uns gesperrte Krezungen, doppelt durchgezogenen Linien. Auch das Ampellicht muessen wir nicht beachten. 15 Minuten dauert die Fuehrung durch Nizhni Nowogorod, dann sind wir an unserem Tagesziel.


Wir stehen im Wintersportstadion der Stadt. Gleich stuerzt sich die Presse auf uns. Zeitungen, drei Fernsehsender – wir werden fast eine Stunde belagert und geniessen es natuerlich, ein bisschen im Mittelpunkt zu stehen. Woher all dieser Aufruhr? Nun, im Vorfeld hat Sergej ueber die Stadtadministration unser Kommen angekuendigt und um Unterstuetzung gebeten. Mit einerm derartigen Aufwand haben wir aber nicht gerechnet.


Der Leiter der Nizhni Nowgoroder Administration hat sich ebenfalls kraeftig ins Zeug gelegt und alles fuer uns gegeben. Toll, soviel Gastfreundschaft.


Juri beim Wechseln der Batterien. Nach drei Jahren Weltreiseteamfahrzeug und 120.000 Kilomter haben die ersten Batterien nicht mehr die Kraft, die elektirschen Beduerfnisse vom vierkoepfigen Reiseleitungsteam zu erfuellen.


Reparieren im Stadion ist in. Michael freut sich ueber den von uns aus Deutschland bestellten Regler. Hat dieser die Haare so gen Himmel getrieben?


Frauenpower. Der Luftverlust am MAN – Mobil muss getestet warden.


Waehrend die Experten ueber moegliche Ursachen des Luftverlustes fachsimpeln, muessen andere noch haerter ran.


Trainingseinheiten fur die Nowgoroder Jugend.


Heldin Natascha ist immer bei der Arbeit. Militaerisch korrekt waescht sie Sergejs Auto.



Gewaschen haben sich auch die naechsten Tage – was auch immer das heissen mag. Ihr findet das raus im naechsten Bericht.

Bis bald

Kostya


005 Tscheburaschka in Tschuwaschiens Tscheboksary
Und wieder geht es mit Polizeigeleit aus der Stadt Nizhin Nowgorod heraus. Eine Stunde lang – trotz freigeschaltetem… < mehr



003 Kirchen, Kuppeln und Kätzchen
Jetzt hol ich auf, langsam aber sicher. Der Laden läuft und wir besichtigen gemeinsam das alte Suzdal, die schönste Stadt des… < mehr



Nach Oben - professionelll geführte Wohnmobilreisen in die GUS, China und Iran - Abenteuer Osten