An der alten Mauer

Die grünen Berge haben wir hinter uns, fahren nun entlang der alten neuen Seidenstraße und blicken noch einmal sehnsüchtig…


…auf die schneebedeckten Gipfel der Ausläufer der Qinghaiberge. Aber wir sind nun in einer ganz anderen Klimazone und befinden uns bald schon…


…an der alten Chinesischen Mauer der Qing-Dynastie.


Brigitte und Ulrich. Hier sitzen ist schon etwas Besonderes.


Und dann noch mit dem eigenen Wohnmobil.


Es ist wieder ein Platz ohne jede Infrastruktur und trotzdem das Camping-Deluxe-Gefühl. Keine Touristen , nur wir! Äh, wir sind ja auch welche, aber wir sind auf der Suche nach urtümlichen Begegnungen und Erlebnissen wie in den zurückliegenden Tagen und auch heute. Dafür haben wir doch unsere Wohnmobile, oder?


Ich war’s nicht! Der Mauerdurchbruch ist älteren Datums. Erosion, Wind, Regen – alle nagen sie an der Mauer, die in diesem Abschnitt aus Lehm besteht und hier inzwischen 600 Jahre alt ist.


Abends kommen wir zusammen, feiern einen Geburtstag an der Chinesischen Mauer. Das hat schon etwas für sich.


Was sind sie stolz, unsere drei Chinesen, die bisher insbesondere unter der klugen und weitsichtigen Regie von Yong Zhi so viel für uns geleistet haben.




Der Abend kommt und ihr Zuhausegebliebenen könnt vielleicht ein bisschen mitempfinden, wie herrlich die Stimmung ist.


Der nächste Standplatz. Statt Hinterhof in Hami stehen wir am Fuß der Berge an einem alten Wachtturm, der auch aus der Qing-Dynastie stammt.


Dann kommen die Abende klarer, milder Luft und viel, ganz viel Freiheit. Die Sterne flüstern uns zu: ”Ihr macht es richtig…”


Einen Tag später stehen wir, wie bei der letzten Reise, im Tamariskenwald. Jetzt haben die Bauern sogar ein Schwimmbecken angelegt. Erfrischend, im klaren Wasser aus den Bergen zu schwimmen.


Sascha ist nun mit uns. Zusammen mit Volker wird er die Tour leiten, während ich in Deutschland für einige Wochen unterwegs sein werde.


Zwar haben wir in Uigurien, dass wir nun erreicht haben, kein Internet zu Verfügung, aber man kann ja schon mal vorbereiten. Was immer ich auch tue, Klaus ist immer schon vorne dran mit den Internetberichten.


Quatsch-Comedy mit Chifu- unserem Meisterfahrer, der gerne mit uns angibt.


Im Wüstenwald mit Rotwein und unseren Chinesen beobachten wir den stimmungsvollen Abend


Die Ebene von Turfan. Nach dem Toten Meer ist sie die niedrigste Landstelle auf unserem Planeten.


Friedhöfe in einer Landschaft so heiß wie auf der Venus. Wir stehen kurz vor den Toren Turfans.


Einfahrt in unseren Stellplatz in Turfan.


Auch der Dicke macht schon mal Arbeit. Reifenwechsel, damit sich das Profil wieder gleichmäßig abfährt. Wir helfen uns immer gegenseitig, keiner bleibt alleine.


Paradiesische Zustände in Trufans Restaurants. Mund auf und essen – der Himmel auf Erden in Turfans Weinlaubenanlagen.


Schaue aus und in den Schneidersitz und dann uigurische Leckereien genießen…


…und den Tanzkünsten der Uigurinnen zuschauen…


…und schließlich selbst mitmachen.


Good Bye Turfan, dessen alte Stadt und unterirdische Wasseranlagen wir auf der letzten Reise auch schon erlebt haben. Darüber könnt ihr im Bericht der vorangegangen Tour auf dieser Homepage lesen.

Nach Turfan wieder Straße auf chinesisch pur. Auf Tausende Kilometer zieht sich manch eine Autobahn bis ans westliche Ende des Landes.


Autotransporterriese.


Dieser LKW muss vom Himmel gefallen sein. Die Straße ist über 50 Meter entfernt und es gibt keine Spuren hin zum Asphalt. Merkwürdig, nicht wahr?


Über einen Wüstenpass geht es nun gen Süden und immer in Richtung der Wüste Taklamakan, die wir in den nächsten Tagen in der Mitte durchqueren wollen.


Der Sand am Pass hinter Turfan ist ein erster Vorgeschmack, aber die Wüste wird alle unsere Erwartungen übertreffen. Und ich vermute mal, auch eure, liebe Leser. Lasst euch überraschen und bleibt am Ball. Es lohnt sich!

Gute Nacht

Kostya


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