Las Vegas lässt grüßen

In der Hoffnung, dass der gestrige Wodka verdunstet sein möge, stürzen wir uns ins nächste Abenteuer.


Krasnojarsk, die Stadt am Jenissei, empfängt uns mit einem für russische Großstädte typschen Stau. Innerhalb der letzten 10 Jahre hat sich der Autobestand versechsfacht, und damit auch die „Propki“, zu deutsch Stau.


Vorbei an alten mehrstöckigen Holzhäusern, die aber immer mehr aus dem Stadtbild verschwinden.


Am Platz angekommen, interessiert man sich gleich für uns. Papa und Kind fasziniert unsere Marschroute.


Auch die Presse ist schon da. Junge frische Reporterinnen, da ist bestimmt…


… der fußgeheilte Achim sofort zur Stelle.


Mehr strahlen kann man(n) nicht,


Ja, interaktives Interview-Geben nennt man das. Genau beobachten…


…und dann ins Geschehen eingreifen.


Duell der Kameraleute: ARD vs Krasnojarsk-TV


Am Folgetag geht es an die Uni Krasnojarsk. Dass so ein Besuch nicht trocken oder langweilig ist, beweisen die nächsten Momente.


Wir werden vom Dekanat des Fachbereichs Sport herzlich empfangen. Man hat eigens für uns diese Frühstückstafel eingerichtet. Eine tolle Geste, wir erfahren nun einiges über Krasnojarsk und das Studieren.


Leider lässt sich der Eine oder Andere von uns schnell ablenken und verpasst so die Ausführungen des Dekans. Das schlägt sich natürlich in der Epochalnote nieder!


Zurecht stolz bekommen wir vom Dekan persönlich die Universität vorgestellt. Die Krasnojarsker sind sehr sportlich, haben viele internationale Größen hervorgebracht.


Es ist immer dasselbe mit diesem Mann. Schon wieder hat er nicht den Unterricht im Kopf. Herrje, ich kann es aber auch verstehen, werde aber um ein Gespräch mit den Erziehungs- berechtigten nicht herumkommen…


Mildernd kann gesagt werden, dass auch andere Reise- teilnehmer unter chronischer Ablenkung durch die beschuhte Damenwelt leidet.


Es ist nun mal für uns Menschen aus dem Land von Crocks und Birkenstock etwas ganz besonderes, Lagerfeldsche Laufstegatmosphäre auf den Plätzen der Großstädte zu genießen. Weitere Beispiele gefällig?


Stilvoller Plausch mit Champagner und Blumen. Letztere haben in Russland eine ganz große Bedeutung. Schenke einer Frau einen möglichst teuren Strauß Blumen, und du hast ihr wirklich etwas Gutes getan. Das geht aber auch mit unseren Frauen…


Er: „Kann ich sie jetzt fragen, ob sie heute Abend Zeit hat, oder warte ich noch bis zur nächsten Zigarette?“ Sie: „Kaufe ich mir das Paar roter Schuhe oder lieber doch den Rock?“


Themenwechsel. Rein geht es in die Natur der Krasnojarsker Umgebung

Wir machen einen Wanderausflug zu den berühmten Krasnojarsker Felsen. Knochen bewegen – das ist die Devise.


Der Spätfrühling präsentiert uns jede Menge von Foto- motiven.


Lasst eich ein bisschen treiben durch die wunderschöne Natur der Krasnojarsker Wälder:


Vom Plateau der Felsen schweift weit der Blick über die endlosen Wälder. Und es bietet sich als wunderbarer Hintergrund für ein persönliches Foto an.


Natascha und viel Landschaft.


Helmut, das Musterportrait.


Kostya und etwas Akrobatik.


Auf den Felsrücken – eine ganz eigene Welt.


Wolfang ist nah dran an…


…dem kleinen Streifenhörnchen, das nun so viel Aufmerk- samkeit bekommt.


Einmal ausruhen in der gewachsenen Hängematte. Hoffentlich hält die Wurzel.


Und hoffentlich hält der da noch eine Weile.


Wir und der Felsen. Von hier aus wandern wir zurück zum Autobus.


Vorbei an dem Banner, dass auf die Zeckengefahr hindeutet. Und in der Tat…


…während der Busfahrt zurück (auf dem gelben Schild steht übrigens „Djeti“ – Kinder) entdecken wir einige auf uns herumkrabbelnde Zecken. Alles rechtzeitig, sie beißen ja erst einige Stunden später.


Noch ein Abendausflug nach Krasnojarsk genehm?


Die schöne Stadt ist illuminiert, als ob Weihnachten gleich dreimal gefeiert würde. Las Vegas mitten in Sibirien. So kann man sich täuschen, wenn man seine Vorstellungen über diese fernen Städte vor einem eigenen Besuch formulieren würde. Wir räumen auf mit den Vorurteilen. Weder finden wir herumlaufende Bären, noch schießende Mafiabosse noch ständig betrunkene Menschen. Außer uns.. Nein, auch wir sind sehr oft nüchtern, wenn sich uns nicht gerade die Wodkafabrik in den Weg stellt.


„Den hab ich lieb!“ Krasnojarsk, gute Nacht. Und schenke uns schöne Träume.


Kostya


014 Gefangen in Sibirien – Gruppe steckt im Schlammassel
Ahh, ein Albtraum. Sie trägt das rote Sofa weg!!! Das schöne Liegegerät ist Sinnbild für meinZuhause, mein Paradies, eben mit… < mehr



012 Die ARD ist Zeuge – Mit Polizeigeleit zum Wodkaladen
Im gefühlsmäßigen Hochflug streben wir unaufhaltsam der Morgensonne entgegen, immer gen Osten, mittlerweile fünf Zeitzonen… < mehr



Nach Oben - professionelll geführte Wohnmobilreisen in die GUS, China und Iran - Abenteuer Osten