Kamele, Sand und Feuer

Kaum haben wir das kleine Nadaamfest verlassen, klärt der Himmel auf. Die mongolische Sommersonne brennt immer mehr Löcher in den Himmel.


So bekommen wir zur nachmittäglichen Stunde noch echte Wüstengefühle. Die nördlichsten Sanddünenformationen der Mongolei liegen zu unseren Füßen.


Bald latschen die ersten Höckertiere durch unseren Standplatz bei den Dünen. Zwischen den Höckern Anneliese und Walter.


Derweil begeben sich Jessi und Kerstin zwischen die Berge des Kamelrückens…


…während Carmelita und Wolfgang bereits einen Ritt hinter sich haben. Aber wie kommt man da wieder runter.


Es scheint, als sei das Kamel beim Runtergehen so schlecht synchronisiert wie die Schaltung des Allradbusses von Ivan am Baikalsee. Arme Anneliese. Eben AbenteuerOsten.


Auch Walter hat es überstanden, andere noch nicht.


„Ummm, wo ist der Ganghebel?“ Gemach Brigitte. Ein Kamel ist noch lang kein Unimog, während es umgekehrt schon mal möglich ist. Doch dazu später mehr.


Ah, gefunden! Den ersten reingelegt und los geht’s mit den Wüstenschiffen von einst in die faszinierende Wüstenwelt der westlichen Mongolei.


Wieder folgen Momente, in denen man mal alleine oder allein zu zweit sein möchte. Ihr auch? Bitte schön! Unser wunderbarer Planet Erde!


Horst ist auch ganz hin und weg, die Sandformationen sind einfach so schön.


Man kann auf viele Arten die Natur, die Menschen, unsere Welt fotografieren. Da ich mit diesem Medium gerne kokettiere, gibt es am Abend ein kleines Ideenseminar zum offensiven Fotografieren. Und dann folgen Beispiele. Unser Platz gibt viel dazu her.

Eine Großen noch größer machen? Das geht. Einfach in die Mitte vom Bild damit und einen extremen Weitwinkel von unten ansetzen und schon wird Georg gaanz klein und Ulrich gaaaanz groß.


Auch die Kamele von unten sehen schick aus. Und die Verzerrung merkt ihr gar nicht, wenn ich es euch nicht sage. Ups, vergesst bitte, was ich da gerade gesagt habe. Die Autos stehen einfach so schief…


Raffiniert! Gibt es keinen direkten Bezugspunkt, dann gibt’s auch keinen Verzerreffekt. Und das Kamel von unten sieht doch wirklich interessanter aus als von der Ägypten-TUI-Touristenstandard-Perspektive: Schatz auf Kamel winkt Schatz neben Kamel zu. Drumherum Sand. „Hallo Schaahatz!“ Laaaaaangweilig. Selbst für die Nachbarn von gegenüber. Aber so ein Halsfoto – nicht nur effektiv, sondern auch noch gefährlich. Denn die Höckertiere sind fotografischen Experimenten dieser Art gegenüber ehr skeptisch eingestellt und können schnell zubeißen. Die Besitzer haben mich ausdrücklich gewarnt. Aber das war es mir wert.


Aus der Kamelperspektive. Auch schön, oder?


Es wird Abend, die Schatten länger, aber die Luft bleibt mild.


Jetzt gelingt es uns erneut, euch Zuhause etwas wehmütig zu machen. Und es wird morgen noch viel viel schöner. Aber jetzt kommt erst einmal der Abend, der Mond erzählt, das Lagerfeuer knistert. Das ist einfach nur schön. Die Bilder erzählen davon. Von einem weiteren wunderbaren Reisetag, für den wir alle dankbar sind.



Gute Nacht

Euer Kostya


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