Willkommen in Asien

Hat ein bisschen gedauert, bis ich die nächste Gelegenheit für das Internet bekommen habe. Nun kommen aber häufiger Berichte aus dem Internet – Ehrenwort. Viel Spaß beim Erleben der ersten asiatischen Momente


Bärenstark das Outfit im Restaurant. Sind wir etwa schon in Asien und haben es gar nicht mitbekommen?


Gemach! Erst jetzt sind wir an der Grenze. Genau zwischen zwei Kontinenten, genau zwischen der größten zusammenhängenden Landmasse der Erde. Der Hänger hängt nach in Europa, während der Zugwagen schon asiatischen Asphalt unter den Rädern hat.


Kleines Werkstattintermezzo. Einmal Kühler, einmal Stein am Motor, einmal eine Schweißnaht am Hänger, wir sind unterhalb Jekaterinburg in eine MAN-Werkstatt eingekehrt.


Halt, ich lasse mir so einen Kühler nicht aufschwätzen. Der Hänger kann auch ohne leben, oder?


Nur gescherzt! Natürlich wollten mir die freundlichen Jungs von der Werkstatt nichts andrehen. Im Gegenteil, ihren Einsatz für uns wollten sie nicht mal entlohnt bekommen, obwohl sie sich allein mit dem Hänger 3 Stunden beschäftigt haben.


Strenger Blick, aber keine Folgen. Ein neugieriger Straßenpolizist hat uns herausgewunken. Mit unseren Reiseroutegrußkarten – wir haben 10.000 Stück – kommen wir oft ohne weiteres Zeigen von Fahrzeugpapieren durch.


Nach langem Fahrtag einen Tag Erholung an den warmen Quellen von Tjumen, unserer ersten Station in Sibirien.


Armer Achim! Au, das Bein verknackst und noch viele Schnakenbisse. Ob da die warmen Heilquellen helfen werden?


Bei uns ist immer etwas los. Diesmal sind es die Maler Angelika und Roland, die uns an die Kunst des Pinselführens heranführen.


Kann uns mal einer helfen?


Toll ist die Anteilnahme. Bei Problemen welcher Art auch immer helfen wir uns immer gleich gegenseitig. Da könnte ich glatt noch drei Hänger ankuppeln…


Sergej zeigt ein paar simple Tricks zur Selbstverteidigung. Wolfgang stellt sich mutig und lernt schnell die große Wirkung der Kampfkunst kennen.


Ein bisschen Kampftheorie im Kreis, das Feuer brennt, das Feuerwasser wird bald folgen.


Ahhhr, gar nicht zufrieden. „Die Mama hat nicht gekauft, was ich wollte und dann scheint die Sonne noch so ins Gesicht.“


In großen Städten wie Tjumen hat sich eine Mittelschicht von Menschen gebildet, die über genügend Kaufkraft für große Supermärkte, Autos und sogar Urlaubsreisen verfügen. Das gilt hauptsächlich für die jüngeren Generationen der Stadtbevölkerung.

Bauboom im überhitzten Immobilienmarkt. Durch die weltweite Krise sind auch hier die Menschen betroffen. Baustellen stehen still, weil die Banken keine Kredite geben. Immerhin führt das zu einer gewissen Abkühlung der heißen Preise für Wohnungen.


Betroffen sind auch viele Händler, wie hier die Anbieter von Baumaterialien, die am Rand der Tjumener Ausfallsstraße auf Käufer warten.


Wir sind längst wieder auf der Straße, freuen uns über interessante Begegnungen insbesondere mit den westeuropäischen Fahrradfahrern, die nun mit eigenen Muskelkraft das weite Sibirien durchqueren wollen.


Hinter uns liegt die Öl- und Gasmetropole Tjumen. Nun streben wir neuen Zielen in Sibirien auf hervorragenden Straßen entgegen. Das sogenannte schlafende Land hat uns bisher nicht schrecken können.


Das wird aber noch kommen. Und ihr werdet es erleben, wenn ihr dranbleibt.


Euer Kostya


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