Sibirien – Im Tiefflug durch schlafendes Land

Sibirien wird auch Schlafendes Land genannt – 12 Millionen Quadratkilometer groß. Dass Sibirien ganz anders sein kann als in unseren westlichen naiven Vorstellungen, werden wir nun eigens im wortwörtlichen Sinne „erfahren“. Legt euch zurück und genießt unsere ersten Momente im Schlafenden Land.


Weit, frei und alles uns!


Es gibt sie noch, die sibirischen Paradiese. Der bisher romantischste Platz unserer Reise.


Abendstimmung im Frühsommer. Jeder genießt auf seine Art.


Die Temperaturwahrnehmungen unserer Leute sind unterschiedlich. Vom freien Oberkörper bis zur Vollverpackung zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Romantisch ist`s allemal.


Ein großer Teil der sibirischen Straßen ist sogar besser als europäische Abschnitte.


Reisen durch den sibirischen Spätfrühling ist einmalig. Blumen soweit das Auge reicht, keine Zäune, keine Besiedlungen, keine Flugzeuge am Himmel, dafür im Bauch. Sibirien, wir lieben dich.


In der Nähe von Dörfern reisen wir entlang riesiger Äcker. Felder fast so lang wie unsere Reise. Oder mit was sollte ich diese Ausmaße sonst vergleichen?


Zu Besuch in der Region der deutschen Siedlungen. Wolga- und übrige Deutsche gibt es noch einige Hundert in Swetnoe Pole, zu Deutsch Blumenfeld, die meisten sprechen aber kaum mehr ihre ursprüngliche Sprache.


Dennis und seine Kumpels statten uns einen Besuch ab. Dennis spricht wunderbar Deutsch. Kein Wunder, er ist für einige Zeit zu Besuch in Blumenfeld und pendelt zwischen Deutschland und Russland hinter her.


Einer ist nicht glücklich. Aber er hat andere glücklich gemacht. Achims Blut steht bei den sibirischen Moskitos ganz hoch in der Gunst. Ist eben ein ganz Süßer.


Ein tierisch toller Stopp. Nach Frühstück Kükenglück entlang unserer Fahrstrecke. Stoppen, gucken, fotografieren wo immer man will. Das Reisen durch Sibirien macht einen Riesenspaß.


Familienausflug im Cabrio. Es gibt tagein tagaus auf den sibirischen Trassen für uns Westler interessante Begegnungen. Besonders die Folgende mit einem zusätzlichen PS:



Sibirien lebt. Nicht nur Natur, auch Menschliches erleben wir, wie ihr nun sehen werdet. Wir sind eingeladen von der Kargater Stadtverwaltung. Nur das Essen geht auf unsere Kappe, Getränke und alles Andere ist ein Geschenk.


Senta hat Geburtstag, und das wird zünftig gefeiert.


Auf geht’s auf die Tanzfläche. Nach vielen Trinksprüchen brechen alle Dämm der Zurückhaltung.


Sergej legt eine flotte Nummer aufs Parket. Ah, hat der Feuer im Blut und in den Beinen.


Glaubt ihr an Wunder? Ihr werdet nun Zeuge von einem solchen, live gelebt im Kargater Abendrausch. Ihr erinnert euch an das verknackste Bein von Joachim?

Nun, mit so etwas kann man natürlich nicht tanzen.

Aber ein bisschen probieren, das muss drin sein. Achim wird von der Tänzerin ungemein angezogen.


Und Hopperla, der ein oder andere Schritt gelingt. Locker, ganz locker!


Die Drehung hat Dreifachrittbergerqualität. Kein Leicht- athlet könnte schwungvoller die Kurven drehen und sehen…


…und Achim ist gewunderheilt!


Oleg, der junge Verwaltungsvorsitzende Kargats und Achim freuen sich über das vollbrachte Wunder.


Die gesamte Kargater Belegschaft. Ihr habt uns einen wunderschönen fulminanten Abend und einen gesunden Achim geschenkt. Danke, ihr seid echt gute Sibiriaken.


Der nächste Tag: On the road again. Glatt wie ein Babypopo liegt sibirischer Asphalt zu unseren Füßen.


Immer wieder halten wir bei den Straßenverkäufern, kaufen Kräuter und Handwerkskunst und anderes Gutes vom Lande.


Wir nähern uns Nowosibirsk, die ersten mehrstoeckigen Häuser begrüßen uns. TV ist wichtig, es gibt unzählige Programme. Daher hat jeder entweder eine Schüssel oder einige Atennen auf dem Dach.


Im Nowosibirsker Gebiet. Nun werden wir für drei Tage von einem Team der ARD Sendung „Tagesthemen“ begleitet. Mal sehen, was die mit uns erleben werden.


Mit uns sitzt ihr auf jeden Fall in der ersten Reihe. Wie gehabt: PC an, klicken und gucken!


Euer Kostya


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