Die Gobi-Durchquerung

Hallo,


ihr habt es längst gemerkt – wir rasen nicht ungebremst durch dieses wunderbare Land, wir wollen die schönsten Momente und Stellen genießen, erleben, in uns aufnehmen. Das gilt auch für den nächsten Abschnitt, die Durchquerung der Wüste Gobi. Natürlich wäre es fahrzeugschonender, würden wir unsere Wohnmobile auf den Güterzug stellen. Aber dann verlören wir die unvergesslichen Momente. Momente, für die wir hier sind, für die wir ein Reisemobil haben.


Ich denke, es ist klar, was wir lieben. Spannung, Erlebnis, Abenteuer, ungebändigte Natur, den Steppenwind im Gesicht, die Sonne und Sterne über uns – darum geht es doch, oder? Also auf, rein in eines unserer großen Reiseabenteuer, wir erfahren wortwörtlich die Gobi. Und ihr am Bildschirm begleitet uns virtuell auf dieser Reise…


Kein Abenteuer ohne technischen Ärger. Noch immer sind die heiß ersehnten Ersatzteile für meine zusammen- gepfuschte Bremse nicht da, wir müssen uns auf dem Automarkt etwas zusammensuchen.


Munku ist mehr als nur ein Techniker. Er ist an allen Ecken und Enden der Reise zu finden, organisiert uns gefüllte Gasflaschen.


„Cool organisiert seid ihr!“ Tja, selbst die ARD können wir beeindrucken.


Gespannt lauschen die Reisenden und die ARD den Ausführungen der Reiseleitung. Mentales Vorbereiten auf die Durchquerung, die bisher schwerste Prüfung der Reise.


Noch lachen sie alle…


…und geben geduldig zum X-ten Mal Interviews.


Kerstin klebt die Schlitze der Flügeltüren zu, bevor es in die Staubhölle geht.


Marc verpasst der Hängerdeichsel die entscheidende Reparatur. Von nun an soll sie halten.


Und Munku überprüft fachmännisch die Schweißnaht. Ich habe ein tolles Team.


Chris rüstet seine Jeeps für die Betreuung des Fernsehteams aus.


Die letzte Tankstelle vor der Gobi. Der Große wirkt so fotografiert noch größer, mein Kleiner daneben noch kleiner. Klar, wer von beiden sich in der Gobi wohler fühlen wird.


Die Eisenbahn wird unsere Orientierung sein, wenn die Straßen aufhören.


Noch gibt es Asphalt, teilweise sogar mit Zebrastreifen im Nichts. Verrückt, oder?


Ein fast ideales Straßenband zieht sich durch die anfangs grüne Gobi.


Aber dann ist Schluss mit lustig. Die Straße hört auf, 500 Kilometer Piste liegen vor uns.


Und die sehen meist so aus.


Anfangs dicht beieinander, werden viele den ihnen am besten geeignetsten Weg wählen.


Abend in der Gobi. Auf steinigem Untergrund genießen wir die herrliche Wüstenstimmung


Sonnenbad der Wüstenagame in den milden Abendstunden.


Hausfrau spielen auf engstem Raum. Unseren Mädels kann das die Laune nicht verderben.


Die Milchstraße über uns. Abertausend Sterne zeigen uns, wie klein wir doch sind.


Munku und Busa, sein Bruder, haben himmlisch geschlafen. Es braucht nicht viel, um glücklich und zufrieden zu sein.


Sonnenbad am Morgen. Zufriedene Mädels.


Große Gefahren wie diese furchterregenden Raubtiere schmälern das Wüstenglücksgefühl… aber nur kurz.


Wieder unterwegs. Schnappschuss, ehrlich gesagt, ein bisserl gestellt. Aber das muss ich euch ja nicht wissen lassen.


Weite, weite Gobi. Die Masten entlang der Eisenbahn dienen als Orientierung, wenn wir daran entlang fahren können.


Anfahrt auf unseren nächsten Nachtplatz.


Am Fuße eines Canyons stehen wir wieder in traumhafter Einsamkeit.


Keine Wüste ohne Kamele, so auch in der steinig-sandigen Halbwüste Gobi


Abendstimmung in unserem Lager. Ist das nicht WildOst pur? Statt Eisenbahn und Vorbeirauschen die Wüste zu erleben. Gebt euch selbst die Antwort!


Carmen zum Zweiten vor den Augen der Tagesthemen. Wieder lässt Manfred die Puppen tanzen – in der Gobi zum Abschied von unseren mongolischen Partnern.


Und wieder raus in Steppe und den Staub.


Klar, dass das nicht ohne Spuren bleibt.


Ach herrje, Jessi ist nun voll auf dem Insektentrip. Längst grabscht sie nach allem, was mehr als vier Beine hat und von Nahem bedrohlich aussieht.


Der letzte Abend in der Gobi. Natur und Einsamkeit pur. Die Tage durch die Wüste waren wunderbar, unvergesslich. Niemand kann uns dieses Erlebnis nun mehr nehmen.


Abschiedsstimmung. Chimgee in der Wüste mit Handy am Ohr. Sie versucht, noch Papiere zu bekommen, damit sie uns noch einige Tage länger begleiten kann.


Munku, lass dich drücken. Der Bub war ein ganz Großer. War überall, zeigte uns den Weg in der Wüste, reparierte, organisierte. Er ist nun fester Seabridge-AbenteuerOsten-Bestandteil bei allen Mongoleivorhaben.


Auch Chimgee müssen wir drücken. So schön und sympathisch – ich weiß Georg!


Good bye Mongolians! Good bye beautiful Country.



Wir haben die Mongolei lieben gelernt und bereuen nicht einen der gefahrenen Kilometer durch dieses faszinierende Land. Drei Wochen waren wir im Bann einer ungezähmten Natur und temperamentvollen und gastfreundlichen Menschen, denen wir unseren aufrichtigen Respekt zollen. Munku und Co – wir kommen wieder – keine Frage!

Euer begeisterter Kostya


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