Erdbeerbier und Kuchenkerzen…

Zwei Nächte in der Großstadt Maschad liegen hinter uns. Auf uns wartet nun der totale Gegensatz. Ländliche oder gänzlich unbewohnte Gebiete gilt es zu durchqueren. Wir wollen den Iran auch von seinen unbekannten Seiten kennen lernen.


Einsamkeit in der Khavir-Wüste. Mit dem eigenen Wohnmobil kann man anhalten und verweilen, wann immer man will. Dadurch gibt es erst das richtige Wüstenfeeling.


Unterwegs tingeln wir durch kleine Städte und erleben tiefsten Iran.


Der 800 Jahre alte Baum in Kashmer wird als heilig angesehen.


Im Innern Kashmers ist der heilige Komplex, der Schrein, gelegen. Und schaut sich für uns wunderschön an.


Ziegelbacktürme. Im Innern wird Schwelbrand eingesetzt, der die Ziegel brennt


Klar, dass bei soviel Neugierde unsererseits die Ziegelstein-Arbeiter auf uns aufmerksam werden.


„Komm mit auf meinen Bock, ich hab‘ etwas für euch!“ Mach ich doch glatt.


Wir bekommen eine große Tüte voll von Granatäpfeln geschenkt. Einfach so. Aus Gastfreundschaft. Iran, deine Menschen sind fantastisch!


Politisch-religiöses Plakat. Die religiösen Führer und Märtyrer, meistens aus dem Krieg gegen den Irak.


Was kratzt es die Backe, wenn sich das Kamel dran scheuert?


„Was guckst du?“


Auch heute noch werden viele der in der Wüste gelegenen Häuser aus Lehm gebaut.


Abendstimmung rund um den Schrein in Tabas. Wir dürfen mit unseren Fahrzeugen im Erholungspark gegenüber des Schrein stehen. Danke Hossein und Nahal, toll gemacht!


Der Abend kommt…


…und damit Barbaras Geburtstag. Wir werden ihn süß-fröhlich feiern. Denn feucht fröhlich geht ja nicht aufgrund des Alkoholverbotes.


Was ’ne Torte!


Aus mit einem Mal!


Dann feiern wir, was das Zeug hält. Achim und Roland stellen z.B. einen Armleuchter dar. Zunächst mal nur rein optisch…


So viel Spaß war hier lange nicht im Park. Die Zuschauerreihen hinter uns füllen sich. Das ist ja fast schon wie in China.


Feuchtfröhlich geht doch! Die geleerten Flaschen sind Bierflaschen. „Skandaaal!“ Nein, ruhig Blut. Es handelt sich um Zitronen- und Erdbeerbier, ohne Alkohol, wie sich versteht. Spaß haben wir trotzdem gehabt.


Lastwagenfahrer helfen uns einige Male mit dem kontingentierten Treibstoff aus.


Und immer wieder sind wir im Zentrum der Aufmerksamkeit. Ali genießt das Bad in der Menge.


Es folgt eine imposante Reise durch die riesige Khavir-Wüste. Sehr interessant, mit seinem eigenen Gefährt da hindurch zu fahren.



Alle haben nun ihren Hänger, oder was? Nein, nur eine Panne, die wir – echt gut aufgestellt – bald beseitigt haben.


Wir stehen in Chak Chak, einem versteckten Tal mit großer Geschichte.


Doch vor der Kultur, der Kür, kommt die Pflicht, die Technik. Einen Plattfuß reparieren wir (Marc und Micha) auf der Stelle binnen weniger Minuten. Wir melden uns bald für Wetten Dass und behaupten, mit der Hand und unserem Werkszeug schneller zu sein als Vergölst und Co mit allem technischen Schnickschnack.


So sieht er aus, unser Nachtplatz in Chak Chak.


Und da müssen wir hinauf, um an den heiligen Ort Chak Chak zu kommen.


Die Mühen des Aufstiegs werden mit herrlichem Blick auf unsere Autos belohnt.


Die Maultiere werden flott nach oben getrieben. Sie werden von den Arbeitern in Chak Chak als Transportmittel von Baumaterial genutzt.


Im Innern der Heiligkeit. Chak Chak, dass seinen Namen nach diesem Platz hat, unter anderem auch, weil das vom Berginnern kommende Wasser auf den Boden tropft und dabei tschak tschak macht.

Der Tempel ist Quell und Zuflucht der Zarathustra–Anhänger, die Vorläufer des Islam angesehen werden können und auch heute noch diese Urform ausüben. In Chak Chak und Yazd, das wir morgen erreichen werden, gibt es die größte Zahl der Anhänger dieser alten Form.


Der Abend kommt, dann eine märchenhaft schöne und stille Nacht. Das dazu zauberhafte Bild kriegt ihr im nächsten Bericht.


Viel Spaß weiterhin beim Mitreisen von der Couch aus.


Euer Kostya


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