Edelweiß, Enzian und endlos Freiheit

Die Haare an unseren Armen haben sich vom Ziehen der Mönche längst wieder gelegt, als wir unseren Weg über verschiedene Bergstrecken durch die Provinz Qinghai bewältigen. In Erinnerung bleiben werden sie uns, die Menschen von Labrang, keine Frage.


Wir klettern auf 3600 Meter hoch, die Ebene ist mit sattem Grün überzogen.


„Hi ihr Fremden. Welche Nation seid ihr?“ Ab und zu sind Chinesen auf Erkundungsreise und lernen ihr Land kennen. Sie begeistern sich für unsere Idee.


Mit den Schafen die gleiche Richtung kann zehn Minuten Geduld bedeuten.


Yaks weiden in der Hochebene, soweit das Auge reicht.


Eugen hilft beim Einfangen der Gebirgsziegen.


Mit einem Solarspiegel wird der Kessel zum Kochen gebracht. Diese Methode ist in den bergigen, abgelegenen Regionen weit verbreitet.


Um die schönsten Fotos zu bekommen, lassen wir eine Yakherde vorbeiziehen, die wir damit zweimal überholen müssen. Die Yakbesitzer mögen es mir nachsehen.


Des Esels Schicksal ist das Tragen von so ziemlich allem, was die Menschen hier brauchen. Später in Uigurien werden wir noch mehr Schwerschaffende finden.


Trocknen der Ernte.


Farbenspiele beim Passabstieg. Die Landschaft ist einfach grandios.


Wir übernachten nahe dem Kloster KungBum. Morgens ab 6 Uhr werden wir gleich von drei verschiedenen Gruppen geweckt. Welch ein Service…


Wie immer sind wir da, wo es Menschen gibt, nicht gerade allein.


Gemeinsam geht’s. Bisher haben wir alles immer irgendwie hinbekommen, auch wenn der Reifen diesmal wirklich störrisch ist.


Gelassen die Pilgerin aus dem Kloster KungBum.


Weiter geht es über neue Hochebenen…


…immer in Richtung Qinghai-See. Das riesige Wasserreservoir liegt auf knapp 3200 Meter Höhe. Für die Einheimischen ist der See heilig.


Uniformierte winken uns an einer Tankstelle zu.


Auf knapp 4000 Meter hoch schraubt sich der Pass, den wir aufgrund einer Straßensperrung als Ausweichroute fahren werden.


Yong Zhi blickt mit Stolz auf seine Schäfchen.


Die Bäuerin hat uns erlaubt, auf ihrer Wiese zu stehen.


Anschließend besucht sie unsere Fahrzeuge. Sie ist aufgeregt, hat nie zuvor in ihrem Leben einen Ausländer gesehen.


Wir genießen den paradiesischen Standplatz. So viele schöne Blumen, dass wir fast nicht aussteigen wollen, um keine zu zertreten.


Camping Deluxe ohne Strom, Disco und Parzellennummer. Bei uns in Europa fast schon undenkbar, hier einfach genießen und träumen!


So wunderbar ist unsere Welt. Blumentraum in Qinghai.


Bei unserer Wanderung finden wir gewaltige Boviste.


Sich treiben lassen durch das Flusstal vor herrlicher Kulisse.


Eugens Fangkünste beeindrucken. Mit einem Griff hat er den Frosch. Klar haben wir ihn nicht gegessen sondern wieder frei gelassen. Veganer, ihr könnt wieder entspannen.


Was ist das für ein Standplatz? Das muss man selbst erlebt haben.


Auf meist hervorragenden Straßen schweben- äh fahren wir weiter durch die Wunderbergwelt von Qinghai. Ihr wollt mehr davon? Bitte schön: Genießt still!


Morgen werden wir die grüne Bergwelt Qinghais verlassen. Wir sind auf einer Route unterwegs, die so wohl noch nie mit eigenen westlichen Fahrzeugen gefahren wurde. Was das für Gefühle sind, brauchen wir euch nicht zu sagen.


Wir sehen uns wieder, bald kommt die Mauer und dann die sandigen Wüstenetappen der legendären Seidenstraße. Freut euch auf ein ganz neues Programm.


Euer Kostya


035 An der alten Mauer
Die grünen Berge haben wir hinter uns, fahren nun entlang der alten neuen Seidenstraße und blicken noch einmal sehnsüchtig auf die schneebedeckten… < mehr



033 Behaarte Arme im Kloster von Labrang
Der Weg zum Kloster Labrang führt uns in die Provinz Qinhai, von der ich auch im nächsten Bericht erzählen werde. Der Weg ist das… < mehr



Nach Oben - professionelll geführte Wohnmobilreisen in die GUS, China und Iran - Abenteuer Osten