Du schöner Baikal – Wir lieben dich!

Ganze 90 Minuten hat es gedauert, bis wir alle Fahrzeuge am Platz haben. Und was ist das für ein Platz.


Ein Traum. Das Glück steht trotz anstrengendem Tag Andrea und Brigitte ins Gesicht geschrieben.


Die Dämmerung taucht den Himmel und See in ein mystisches Licht. Die Aufnahme ist um 00 Uhr nachts entstanden, es bleibt hier also verhältnismäßig lange hell. Die Nacht ist still, ohne Bagger und Prusten von Marta…


…und der nächste Morgen kommt. Mit Sonnenschein voller Kraft. Unsere Autos stehen erhaben an der Inselkante mit einem…


…fantastischen Balkonfenster. So schön, der Platz hat trotz fehlender Stromversorgung mindestens 7 Sterne verdient. Ein Highlight in der Karriere eines Reisemobilfahrers. Einmal auf Olchon am Baikal mit dem eigenen Fahrzeug stehen und so einen Morgen genießen – dann hat sich das Leben wirklich gelohnt.


Wäsche waschen in ganz besonderem Ambiente. Südsee-Feeling am Baikal – Mit dem eigenen Wohnmobil geht so etwas.


Ordnung im Mobil der Reiseleitung. Was da so alles in ein Auto reinpasst. Keine Angst, meine liebe Frau, bis du kommst, habe ich das so organisiert, dass auch zwei Personen im Bett Platz finden.


Sergejs eigener Hausputz. Waffen reinigen bei Sonnenschein. Sicher ist sicher. Aber sicher ist auch, dass man hier Waffen nur für wild gewordene Baikalfische braucht, von denen uns bisher aber keiner begegnet ist…


Natascha macht das Mittagessen. Endlich mit Tischen und Stühlen draußen sitzen. Das schafft Platz im eigenen Reisemobil.


Und schon wieder haben wir diese Situation: Gleicher Planet, aber andere Welten. Während Klaus den textilbedeckten Bereich auf das nötig-mögliche Minimum begrenzt, sehne ich mich nach viel mehr Wärme.


Mir schwant Böses. Entschlossen trägt Evelyn den Rettungsring alias Dr. Crab Richtung Baikalwasser.


Aaaaaahhh, das sind wir, die sich entschlossen haben, zu schwimmen.


Erst mal messen. Zwischen 8 und 9 Grad, fast so wie draußen. Au, das wird ganz schön frisch. Vielleicht gehen wir doch nicht baden…


…aber der Druck der regionalen und internationalen Presselandschaft ist einfach zu groß.


AAAAaaaaaaaaahhhhh….


Ah


Oh!


Klüger wäre es so gewesen.


Geschafft. Der Abend kommt, unsere Haut bitzelt noch angenehm vom Bad im kalten klaren Baikal, jeder genießt die Weite und große Freiheit auf Olchon. Ihr hoffentlich auch ein bisschen. Freut euch auf weitere schöne Tage am See.


Euer Kostya


019 Zauber der Baikal-Schamanen
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017 Maaaaaaaaarta ist da – dann kann der Baikal nicht mehr weit sein.
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