Armenian Indian Summer

Es nimmt kein Ende mit dem Sonnenschein. Seit Kirgistan wissen wir nicht mehr, wie sich ein Regentropfen anfühlt. Das tolle Wetter trägt natürlich seinen Anteil dazu bei, dass wir Armenien so genießen können, da sich vieles draußen abspielt. Allerdings gibt es auch Erlebnisse, die mehr oder weniger wetterunabhängig sind.


Der alte „Mercedesbus“ hätte uns ein Schmunzeln auch bei nasser Straßendecke abverlangt.


Und hier muss man gleich dreimal hingucken, um zu glauben, was da passiert ist.


Drei Platten auf einen Streich. Saubere Leistung!


Und schon sind wir in der schönen Hauptstadtmodenrealität.


Farbtupfer im Etschmiadsin.


Immerhin ist der Etschmiadsin das religiöse Zentrum Armeniens, aber in Sachen Mode für Damen ist man hier großzügig.


Religiöses Zwiegespräch.


Der Etschmiadsin ist auch Ausbildungsstätte für Priester der armenisch-christlichen Religion.


Künstler Original


Ich habe es nicht verhindern können. Die hübsche Naira sitzt neben Achim. Auch kein schlechter Kerl, aber eigentlich muss ich da sitzen, um mit ihr, aus unserer Agentur in Erewan stammend, wichtige geschäftliche Dinge zu besprechen. Sollte durch die gestörte Sitzordnung nun der organisatorische Ablauf der Reise leiden, ist das gewiss nicht meine Schuld.


Auch im Restaurant bin ich nur zweiter Sieger.


Aber gut gekontert. Ich habe sie, äh die Lage im Griff…


Und wenn alle tanzen, dann ist das ja ohnehin eine sichere Sache. Wir genießen den schönen stilvollen Restaurantabend in Armenien.


Nein, das ist nicht der Baikalsee, und wir haben uns auch nicht verfahren. Das tiefblaue Gewässer heißt Sewansee und ist der größte im ganzen Kaukasus.

Wir wollen hier einen Tag verbringen. Das Wetter ist so herrlich, das Laub golden gefärbt.


Reiseteilnehmerpflichten. Das Leben ist nicht immer heiter.


Oder doch? Man muss nur wissen wie. Wir stehen mit unseren Fahrzeugen direkt am Ufer und genießen den warmen, klaren Herbsttag.


Jeder auf seine Weise.


Die Badehelden der Nation.. äh Gruppe. Das Heldenbaden ist mittlerweile Tradition. Aber es gibt auch stille Helden, die dann ins Wasser gehen, wenn die Presseschar samt Blitzlichtgewitter verschwunden ist.


Unser Standort ist auf der Klosterhalbinsel, was natürlich nach einem Ausflug ruft.


Vorbei an dem Musiker, dessen Einlagen aber gewöhnungsbedürftig sind. Wertneutral ausgedrückt: Eine unübliche Spielweise. Seid froh, dass dies kein Hörfoto ist. Obwohl der Interpret wiederum einen menschlich integeren Eindruck macht.


Die Klosterkirche.


Es ist Wochenende. Und Wochenende ist Heiratszeit. Zwei Priester begehen die Hochzeitsmesse.


Darauf haben wir solange gewartet.


Ach, wie stilvoll schön.


Georg im Glück. Ich weiß nicht, wie er das gemacht hat, aber alle sind sie in seinen (und Barbaras) Bann gezogen.


Jetzt ist aber gut, sie wissen doch schon alles von uns. Hintergrund des schönen Gesprächs ist die hervorragend deutsch sprechende Mutter, die stolz ihre drei bezaubernden Töchter vorstellt. Alle sind Gäste der Hochzeitsfeier, zu der 500 Personen geladen sind.


Aber jetzt reicht´s wirklich, es ist alles gesagt, Georg!


Die Trauzeugin. Dass ich davon noch Zeuge werden durfte.


Romanze mit Stil. Wisst ihr was? Das ist mit High Heels und Kleid viel schöner als mit Badelatschen und Trainingsanzug. Ein zaghafter Versuch meinerseits, gegen Crocks und Co vorzugehen und wieder mehr Stil in der Öffentlichkeit zu erreichen. Dass ich so geworden bin, ist hauptsächlich der Verdienst meiner Frau.


Aber ich kann nur sagen. Wir haben meist den Stil bewahrt und auch jetzt eine würdige Stelle für ein locker-leckeres Geburtstagsnachtreffen. Einen Tag nach Marion war Roland dran. Beide feiern nun gemeinsam mit uns. Zwar ohne High Heels, aber mit tollem Ambiente und pfundsmäßiger Stimmung. Es geht uns gut. Noch Fragen?



Bald werden wir Abschied nehmen von Armenien. Das Kloster Haghpat ist die letzte Station bevor wir über die Grenze nach Georgien wechseln werden.


Uns wird ein besonderer Moment zuteil. Die Priester von Haghpat und Tiran singen im Duett. Beide kennen sich nicht, beide sind voneinander ob der hohen Sangeskunst angetan.


Das Kloster liegt in einer ärmlichen Landregion in Nordarmenien. Wir lassen hier unsere letzten, unverteilten Hilfsgüter. Sie werden für eine Schule und bedürftige Familien eingesetzt.


Abendstimmung in Armenien, das wir trotz Grenzgebühren lieben gelernt haben. Und wann kommt man schon mal als Reisemobilist nach Armenien? Es ist ein Land mit uralter Geschichte, der Wiege des Christentums, ein Land, das trotz Armut viele Reichtümer hat.


Danke dir Tiran, wie nahe und tief du uns in dein Armenien geführt hast. Den Stolz der Armenier mit ihrer bewegten Historie und ihrer Bedeutung für die Welt können wir nun verstehen.


Ich melde mich wieder, wenn wir in Georgien weilen


Kostya


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