Georgien zum Zweiten!

Liebe Treugebliebenen!

Noch einmal nehmen wir euch mit durchs wilde Georgien. Die großpolitische Lage lässt keine andere Streckenführung zu. Und wir wollen auch nichts auslassen und tuckern los:

Die Dorfdurchfahrten sind abenteuerlich wie eh und je. Aber wir haben uns wohl ein bisschen an all dies gewöhnt.


Manchmal ist es besser, nebendran zu fahren.


Schrottautos als Grundstückzaun. Nicht schön aber praktisch. Es ist auch eine Art Spiegel der ökonomischen Lage auf dem Land.


Na, diese originelle Brücke müsste Dir doch gefallen, lieber Heiko! Wie sie den Waggon hier wohl hingebracht haben.


Der Herbst kommt mit großen Schritten und verleiht der Landschaft viel Malerisches. Wir schweben durchs westliche Georgien.


Westgeorgien ist Burgenland. Oft trifft man entlang der Strecke auf solche alten Burgen.


Wir biegen ab nach Vardzai, unsere zwei Mike und Julia reisen weiter Richtung Nahost.


Pössl vor Burg. Die Strecke ist ungemein fotogen, ich hoffe aufgrund der massiven Werbung für den Wagen beim nächsten Pösslkauf auf einen guten Rabatt!


Das Tal von Varzia ist spektakulär und erinnert uns fast ein bisschen an den Pamir. Aber nur ein bisschen. Um den Pamir zu erleben, muss man da durch fahren. Am besten mit dem eigenen Wohnmobil. So was vergesst ihr nie!


Angekommen in Vardzia. Zu Fuß machen wir uns auf zu den Höhlenklöstern…


…und laufen ein gutes Stück, bis unsere Autos ganz klein sind.


Nahe an den Höhlenwohnungen, von denen ein großer Teil durch kräftige Erdbeben ins Tal rutschte, haben wir einen tollen Blick ins Tal. Es macht Spaß, hier zu laufen und zu kraxeln. Es ist touristisch urtümlich, wir sind hier alleine unterwegs. In China wäre der Busparkplatz allein so groß wie 30 Fußballfelder.


Verdammt. Wohl verlaufen im Tunnellabyrinth der Anlage. Jetzt wird es noch einmal richtig dramatisch. Wie kriegen wir da Horst wieder raus? 30 Tage kann ein Mensch ja ohne Essen überleben, wenn er zu trinken bekommt? Aber dann würde Horst die Ankunft in Istanbul verpassen! Deswegen….


…öffnen wir einfach das Tor und alles ist wieder gut.


Georgier sind echt gastfreundlich. Wir bekommen vom Platzwart Walnüsse geschenkt. Einfach so.


Zurück geht es am nächsten Tag durch das malerische Tal Vardzias.


Immer wieder müssen wir warten, wenn Tierherden uns entgegen kommen.


Kettenhund. Er schaut traurig und hat auch allen Grund dazu. Mir selbst fällt es immer wieder sehr schwer zu sehen, wie die Menschen mit Tieren umgehen. Das gilt übrigens für die gesamte Reise.


Federbruch!! des tragenden Blattes am Hänger. Die Achse hat sich bereits verschoben. Wir treiben ein einigermaßen ähnliches Ersatzblatt auf und sind 3 Stunden später wieder auf der Piste.


Mit reparierter Feder schweben wir durch die traumhaft schöne Herbstlandschaft des Südkaukasus.


Die in örtlichen Reiseprospekten hoch gepriesenen Kurorte erinnern an die Sowjetunion. In der tat vergammelt hier viel aus den Zeiten des Kommunismus. Es ist noch ein weiter Weg bis zu westlichen Standards.


Bei der verrückten Fahrweise der Georgier sind solche Unfälle nur die logische Folge. Wir fahren passiv und zurückhaltend und kommen alle schadfrei durchs Land.


Der Strand am Schwarzen Meer, das so heißt, weil es oft schwarze Sandstrände hat.


Gegenwärtig wird hier viel in den Tourismus investiert, hoffentlich verbauen sie nicht Batumis wunderschöne Landschaft.


Und schon blicken wir auf die georgisch-türkische Grenze. Hier haben Heiko und ich und unsere Freunde schon mal eine Woche verbracht, um hinüberzukommen.


Jetzt, 17 Jahre später, ist das wohl kein Problem mehr. Oder vielleicht doch? Wenn ihr das wissen wollt, lest einfach den nächste Report!

Bis dahin

Euer Kostya

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