Von Weinen, Schweinen und den Seinen! Willkommen in Georgien!

Liebe Reisefreunde!
Seid ihr etwa noch nicht reisemüde? Wir sind es wohl auch noch nicht, da auch die kaukasischen Länder viel Interessantes und durchaus auch abenteuerliches bieten. Bezogen auf die Visa und andere Einreisedokumente ist die Messe gelesen, Probleme werden wir da keine bekommen.

Aber es warten andere kleine Alltagsherausforderungen auf uns Reisemobilisten, die wir als echte Abenteurer – ihr seid euch einige, dass wir diesen Titel längst verdient haben!!! – gerne erleben.

Schaut mal rein in unser kleines georgisches Abenteuer. Gemessen an den anderen Riesenstaaten sind diese kleinen Länder für uns wirklich gewöhnungsbedürftig. Länder so klein, das man sie in einem Tagesritt auf dem Womo durchqueren kann.

Rein in den georgischen Verkehr. Die Georgier fahren einen heißen Stiefel, man muss höllisch aufpassen, sowohl als Fußgänger als auch als Fahrer.


Das kleine Land im Kaukasus steht unter starkem Einfluss der Amerikaner, wie die Benennung einer der Einfallstraßen zeigt. Viele Georgier sagen, dass sei die Schande der Stadt, Bush ist nämlich auch hier nicht gerade beliebt.


Göttlicher Blick auf Tiflis. Georgien ist christlich geprägt, Moscheen sind in der Minderzahl.


Auch dieser Blick ist göttlich. Junge Georgierinnen drängen sich mir in die Mitte des Bildes. Ja, so war es.


Noch ne junge Georgierin, die stolz und lebensfroh von ihrer Stadt erzählt. Maria ist unser Guide für Tiflis.


Hinein in die wunderschöne Stadt. Die Altstadt ist sehenswert, bei lachender Sonne ein Hochgenuss.


Tiflis ist eine Bäderstadt und bekannt für seine Schwefelbäder. Drinnen sieh es dann so aus:


Wir genießen das heiße Schwefelwasser. Der Gestank? Der kommt von dem Schwefelwasser und nicht von uns, damit dies einmal klargestellt ist!!!


Tiflis ist natürlich ein bisserl touristisch, aber alles sehr sanft, nicht zu vergleichen mit Mittelmeerländern oder China. Es ist der Stempel der Vergangenheit und die Sehnsucht nach der Zukunft, die sich hier wiederspiegelt und der Stadt konkret, aber auch der gesamten GUS im Allgemeinen seinen Charme verleiht.


Wir verlieben uns in Tiflis, so wie es das Paar auf dem Aussichtspunkt ist. In milder Abendsonne besticht die Stadt an dem Fluss Kora mit ihrem Charme.


Glücksgefühle. Im Supermarkt entdeckt der Deutsche Werner Deutschländer Würstchen. Wir sind schon wieder ganz schön weit im Westen.


SuperDuper-Auswahl im Megasupermarkt. Die Preise sind gepfeffert, aber was solls, wir haben fast ein halbes Jahr lang billig gelebt.


Im Georgischen Weingut. Der Wein ist süffig, wir versacken schnell und genussvoll im abendlichen Tiflis.


(Sch)Weinerei. Im Lederschwein ist georgischer Wein. Ein tolles Mitbringsel, ich habe nun auch so zwei Schweinereien dabei.


Nach feuchtfröhlichem Weinabend geht es zu fünft im Taxi zurück zum Standplatz.


Abschied vom nächtlichen und schön illuminierten Tiflis. Die Stadt hat uns wahrhaftig etwas verzaubert..


…was sicherlich nicht nur Harry Potters Verdienst war.


Abfahrt am nächsten Morgen ohne Sorgen? Nun, überall in Tiflis fehlen die Kanaldeckel, wer ins Loch reinfährt, ist um ein Tagesabenteuer reicher.


Und wieder sind wir on the road. Heute wollen wir noch nach Armenien gelangen, das gerade mal 80 Kilometer entfernt ist. Wir wählen eine Nebenstrecke und fühlen uns gleich in die Zeit der Russlanddurchquerung versetzt, so schlecht wird die Piste.


Wie es uns in Armenien ergeht, dürft ihr im nächsten Bericht lesen. Zwar stehen wir in Echtzeit schon am Mittelmeer bei Antalya und lassen uns bei 28 Grad im Schatten die Sonne auf den Pelz brennen, aber das müsst ihr ja nicht wissen. Daher euch weiter spannende Reise durch den Kaukasus.

Euer Kostya

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