W“ wie Wahnsinn! “W“ wie Wir!! “W“ wie Wladiwostok!!!

Waaaoohhh! Wir haben es geschafft, stehen mit allen Leuten und Autos unserer Gruppe am Stadteingang von Wladiwostok. Es ist ein erhebendes, ein euphorisches Gefühl! Ach, schaut selber:

Die Presse ist schon da, hat unserer Ankunft entgegengefiebert.


Yeaaaahhhh!


Lasst die Korken knallen! Wir schreiben Reisemobilgeschichte. Als erste geführte Gruppe gelingt uns eine komplette Russlanddurchquerung, ohne die Fahrzeug dabei auf die Einsenbahn zu stellen, Wir sind jeden Kilometer selbst gefahren!!!


Wladiwostok empfängt uns mit schlechtem Wetter. Anfang Juli ist es hier meistens schlecht. Aber egal, wir genießen es, dass wir es bis hier geschafft haben.


Am Aussichtspunkt von Wladiwostok. Bei klarem Wetter ist es hier traumhaft schön.


Der Wladiwostoker Bahnhof nur für dich, lieber Heiko. Die Postkarte dazu geht woanders hin.


Zu Besuch an der Grünen Ecke, Russlands größtem Automarkt. Nirgendwo sind die Japaner so billig zu bekommen wie hier. Russische Fahrzeuge sieht man praktisch nicht mehr. Ein Fahrzeug wird als neu gezählt, wenn es in Russland zugelassen wird. Die Jahre in Japan zählt man nicht, die auf russischen Straßen dafür umso mehr.


Ilse, Gottfried und unsere zwei Junges für mechanische Fragen wollen das in die Seitenscheibe geschlagene Loch flicken.


Kein Flohmarkt und auch keine Altkleiderausgabe für hilfsbedürftige Reisemobilisten. Vielmehr wurde uns gerade die Wäsche gebracht. Und diese wird immer schön durchmischt abgegeben. Wir suchen dann lange und finden meist auch das Gesuchte.


Die Medien haben wider kräftig über uns berichtet. An den Folgetagen werden uns die Ausgaben mit dem Beitrag zu uns gebracht. Es wurde sogar extra eine Pressekonferenz einberufen.


Es wird nicht einfach, die Grenze nach China zu überqueren. In einem wahren Behördenverhandlungsmarathon sind wir bis ganz nach oben vorgedrungen. Schlaf sind für Dina und mich fast nicht drinnen.


Immer wieder müssen wir durch den dicken Wladiwostoker Verkehr von Behörde zu Behörde, um mit den Chefs zu verhandeln. Und dass, obwohl wir alle Zusagen zuhause im Sack hatten. Da haben es die Reiseteilnehmer leichter. Sie drücken uns fest die Daumen.


Wladimir taucht auf. Wir haben uns vor 6 Jahren auf einen früheren Russlanddurchquerung kennen gelernt. Jetzt ins Wladimir groß im Geschäft und verschafft weitere wichtige Informationen und Kontakte. Es wird aber aufgrund eines streng ausgelegten Grenzabkommens zwischen China und Russland nicht einfach, den internationalen Grenzübergang oberhalb Nordkoreas zu nehmen. Bitte haltet uns ganz fest die Daumen, dass wir da durch kommen.



Kostya

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