Mit viel Power zur Großen Mauer.

Ja, die Stimmung war schon mies, aber was soll ich euch vorgaukeln, dass alles nur toll sein auf unserer Wahnsinnstour? Ist es nicht, wie eben im echten Leben. Auch wir sind nur Menschen. Aber nach jedem Regen folgt Sonnenschein, oder? Muss ich mir ja sagen als Fernreisemobilguru. Mal sehen, ob wir auf der nun folgenden Etappe wieder besser klarkommen.

Der Tag nach dem Konvoifahren. Wir geben Infos zur heutigen Strecke. Lasst es uns wieder individuell probieren. Die Reiseleitung gibt allen also noch eine Chance, hat aber auch klar gemacht, was passiert, wenn man mit der Freiheit nicht klarkommt. Ein Zeichen ist gesetzt.


Freeeeedom! Jetzt noch Country musik eingelegt und dann durch die Weite der USA…äh Nordwestchinas gleiten. Dann überzieht eine Schicht Hühnerfell den Körper eines jeden fühlendenden Reisemobilisten.


Sascha und ich beim Eingängemenu in einer Tankstelle. Chinesische 5-Minutenterrinen schmecken unter großem Hunger gut!


Eingeschlafen und frontal in einen anderen LKW. Alles sofort tot. Die übermüdeten Fahrer sind in Chinas Weite das gefährlichste, was es auf den glatten Straßen gibt. Das war in Russland besser. Schlaglöcher ließen ein Einschlafen einfach nicht zu.


Vorbei an der großen Mauer. Da zu Übernachten wäre ein Traum. Aber es ist noch früh am Tage, um stehen zu bleiben.


Wohlhabende Chinessen reisen auch durch die Weite ihres Landes. Und interessieren sich kolossal für uns.


Hopplerla, sie sind schon im Pössl. Wir lassen sie gewähren, es ist doch so hochinteressant. Für beide Seiten.


Saucool! Ein knallheißer Tag. Da kommt uns der Kanal mit eiskaltem Wasser aus den Bergen gerade recht. Nur die Strömung und die glatte Verschalung ist das Problem. Problem? Nö, es gibt nur Lösungen. Raus mit dem flexiblen Abschleppseil und dann Kanalbunji –Jumping!


Sauscharf, wie Christian auf einem befestigten Teil der Mauer den Bogen spannt. Und trifft!


Saustark, wie unsere Frauen Power haben


Wir kommen langsam in moslemische Gefilde. Ab und zu sind die Frauen schon verschleiert.


Zauberbrunnen mit viel Geld darinnen. Wer zu tief hineinschaut, wird eingesogen und auch zum Geldschein. Stimmt? Nein, habe ich mir eben ausgedacht. Sorry!


Kamel mag Frau und umgekehrt. Brigitte hat einen tollen Draht zu den Tieren, denen Zuneigung von ihren Herren nur selten zukommt.


Strenge Anweisungen, wenn wir gleich zu unserem ersten Standplatz in der Natur fahren. Das mir da bloß alle brav sind.


Traumplatz gefunden. Wir stehen alle an der Großen Mauer. Ohne andere Touristen. Herrlich!
Nun genießen wir die erste Nacht freistehend in China. Unser chinesischer Reiseleiter hat sich stark gemacht für unseren Wunsch, im Freien zu stehen. Vielen Dank dir, mein lieber Jungtsche! Anschließend könnt ihr eure Lieben suchen. Auf einem der nächsten Bilder müsstet ihr sie sehen.!








Wir wünschen euch eine gute Nacht und glauben, dass es uns gelungen ist, euch zuhausegebliebenen ein bisschen eifersüchtig gemacht zu haben. Gönnt es uns, wir haben es uns redlich verdient. Und werden in ´Zukunft auch ganz brav die Notwendigkeiten in China befolgen.

Alle Bilder in Original (600 x 401): hier


Eure Mittelasienabenteuerwahnsinnsreisemobilistenpioniere


Kostya

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