Moskau, der Megacity, in der das Autofahren so richtig Spaß macht.

So, liebe Abenteuerfreunde, es soll mir ja niemand unterstellen, dass ich meine Versprechen nicht einhalte! Daher hier ein paar Eindrücke von Moskau,…


… der Megacity, in der das Autofahren so richtig Spaß macht.


Wo die Motorräder klein und unauffällig sind…


und die (Schuh)mode für uns stets eine Überraschung auf Lager hat.


Wir haben in diesem Jahr das Glück auf einer erst im Mai frisch eröffneten Anlage zu stehen, welche übrigens den ersten richtigen Campingplatz in der russischen Metropole darstellt. Die zentrale Lage im Nordosten der Innenstadt inmitten einer Grünanlage bietet uns ideale Bedingungen, um von hier aus das über 14 Millionen Einwohner zählende Herz Russlands zu erkunden.


Empfangen werden wir von Juri und seinem Team mit einem sensationellen rundum-sorglos-verwöhn-Programm:

Ein Schluck Wodka bei der Ankunft (vielleicht waren es auch zwei oder drei….)


und traditionellem Tee aus dem Samowar sowie frischen Pfannkuchen zum Frühstück. Was will man mehr?


Klar, dass bei so viel Aufsehens um uns auch die Presse nicht lange auf sich warten lässt und so finde ich mich kurze Zeit später komplett verkabelt in einem Gespräch mit Vladimir, dem Gesicht des russischen Fernsehsenders „Auto Plus“ wieder.


Sie drehen gerade eine Reportage über das steigende Interesse am Reisen mit dem eigenen Wohnmobil in Russland und so kommt ihnen unser Besuch natürlich gerade zur rechten Zeit. Komisch, dass ich mich bei dem an sich sehr netten Gespräch stets irgendwie beobachtet gefühlt habe….


…aber das wird wahrscheinlich nur das klassische Reiseleiter-Syndrom gewesen sein. Dieses scheint jedoch ansteckend zu sein, denn auch andere Reiseteilnehmer klagten kurz darauf über das Gefühl, von einer imaginären Kamera auf Schritt und Tritt begleitet zu werden.


Von solchen Kleinigkeiten lassen wir uns natürlich nicht aufhalten und ziehen hinaus in die russische Hauptstadt, welche uns in diesem Jahr mit einem geradezu bilder- buchartigen Sommerwetter empfängt.


Noch Fragen? Falls ja, so werden diese von Xenia, der wahrscheinlich weltbesten Stadtführerin von Moskau mit Sicherheit beantwortet. Einfach super, wie sie uns informativ und lustig zugleich durch das Chaos der größten russischen Stadt gelotst hat – danke!

Mit solchen Profis im Team braucht man sich selbst in einer Verkehrsstauhochburg wie Moskau (fünf Stunden Stau sind hier innerhalb der Innenstadt alles andere als eine Seltenheit) keine Sorgen zu machen und kann sich in Ruhe auf die Sehenswürdigkeiten konzentrieren – und davon hat Moskau wirklich reichlich zu bieten!



Der schnellste Weg, um in Moskau von A nach B zu gelangen, dürfte übrigens nach wie vor die U-Bahn sein, welche unter der Bezeichnung „Metro“ zum Stadtbild gehört wie der Eifelturm zu Paris. Dabei stellen die unterirdischen „Paläste fürs Volk“, wie die kunstvollen Haltestellen von der einstigen sowjetischen Führung geplant waren, tatsächlich bis heute einen beeindruckenden und zugleich angenehmen Kontrast zum zumeist dreckigen und hektischen Treiben an der Oberfläche dar.

Da staunt nicht nur Karola, sondern sicherlich jeder, der z.B. mal an der Hauptwache in Frankfurt am Main aussteigen musste.


Ich verabschiede mich für heute und lade Euch herzlich ein, beim nächsten Mal die geheimnisumwitterte Frage, was sich denn östlich von Moskau befindet, zu beant- worten.


Vorab sei schon mal gesagt: es ist nicht das Ende jeglicher Zivilisation!


Bis bald,
Euer Arthur


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