Astrachan – Sotschi: vom Kaspischen zum Schwarzen Meer

Liebe Reisefreunde

Der Stadtrundgang begann an der Promenade.

Unsere Führerin zeigte uns die für das Kaspische Meer typischen Lotosblumen und führte uns an den alten Häusern der reichen Handelsherren von Astrachan entlang zum Kreml.

Unterwegs ein Fahrzeug der „Seidenstraßen Rallye“

Die Maria-Entschlafens-Kathedrale ist sehr hoch, aber ist sie auch gerade? Horst misst nach.

Stimmungsbilder aus dem Inneren.

Die Geschichte des Kremls ist lang und das Gelände groß. Aber wir haben Zeit und das Wetter ist gut.

In einem Geschäft für Fischdelikatessen.

Statuen: Wolga, Lenin und Kriegsdenkmal

Mit dem Iran wurden jahrtausendelang intensive Handelskontakte gepflegt. Auch heute gibt es ein iranisches Konsulat in Astrachan.

Nun kehren wir der Stadt mit ihren schönen Gebäuden den Rücken und streben wieder westwärts, der Steppe zu.

Beliebtes Fotomotiv bei der Übernachtung in der ruhigen kalmükischen Steppe: der Sonnenuntergang. Danach konnte man bei Sternen- und Mondglanz einigen russischen Märchen lauschen, vorgetragen von Holger.

Am nächsten Tag ging es weiter in die kalmückische Hauptstadt, die auch Stadt des Schachspiels genannt werden will: Elista.

Die Exkursion führte uns zuerst an ein Denkmal für Deportation, denn die Kalmücken, die im 2. Weltkrieg zum Teil auf der Seite des faschistischen Deutschlands kämpften, wurden von Stalin zwangsdeportiert, was viel Leid und Opfer brachte.

Danach fuhren wir zum großen buddhistischen Tempel, denn die Kalmücken sind ein sehr gläubiges Volk, hängen aber dem eher asiatischen Buddhismus an. So ist ihr Tempel hier wohl einer der größten Europas.

Peter dreht im Vorübergehen eine der Gebetsmühlen.

Im Stadtzentrum zeigt sich die Nähe zur asiatischen Bauweise. Aber auch hier ließ man den Lenin einfach stehen.

Am Regierungsgebäude steht „Der Falkner“ aus Burjatien, vermutlich ein Geschenk des sibirischen Volkes, das mit den Kalmücken Ähnlichkeiten besitzt.

Und ähnlich wie die Kirgisen, haben die Kalmücken auch ein sehr altes Nationalepos, das von Künstlern aller Generationen mündlich übertragen wurde.

Wir verabschieden uns von unserem Stellplatz in „Chess-City“ und fahren wieder in die Steppe…

Entlang von Seen, die manchmal ausgetrocknet waren, mal entlang von Sonnenblumenfeldern ging es gen Kaukasus.

Die Landschaft wird hügeliger, gar bergig und in einem idyllischen adigäischen Tal des Nordkaukasus lassen wir uns erneut nieder.

Die Gastgeber empfangen uns mit einem leckeren Essen. Auch kleine Krebse waren dabei

Ernst verkostet zwei verschiedene Wodkasorten. Eine Studie.

Eine Seilbahn brachte uns auf die Höhen, wo wir eine kleine Wanderung zu den Karsthöhlen und einem Wasserfall machten.

Gipfelfoto

Noch einmal baden im Froschteich, noch einmal schlafen und schon wieder verließen wir den Platz.

Einige kurvenreiche Straßen und einen staubigen Schotterpass später bekommen wir wieder Wasser zu Gesicht: Wir sind am Schwarzen Meer!

Auf einem Autocampingplatz lassen wir es uns gutgehen und baden im lauwarmen Meer…

Alle melden sich zu dem fakultativen Ausflug nach Adler und Sotschi. Wir sind schon sehr gespannt, was uns dort erwartet. Mehr im nächsten Bericht.

Eure Oleg, Vitaly, Anatoli und Holger

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