Georgien

Liebe Seidenstraßenfans,

Die Grenze nach Georgien war von Armenien aus schnell überwunden,

und schon bald rollten wir auf zumeist recht guten Straßen in die Hauptstadt Tiflis oder Tbilissi ein.

Bei einem Stadtrundgang fühlen wir uns wie in einer europäischen Großstadt.

nicht nur weil es einen Europaplatz gibt,

und europäische Fahnen allgegenwärtig sind, wie hier am Parlamentsgebäude.

Alte und moderne Bauten stehen gleichberechtigt nebeneinander, auch sowjetische Architektur ist noch dabei.

Sehr wichtig sind den Georgiern ihre Kirchen, man hier sieht sie hier entweder gut restauriert und auch neu gebaut…

Armut sieht man, wenn überhaupt, nur am Rande

Viele versuchen etwas dazuzuverdienen, zum Beispiel durch Verkauf von Früchten an Touristen und Hauptstadtbummler…

Hoch oben prangt in Gold Georg, der Drachentöter. Die älteste Form der Legende um St. Georg stammt aus einem georgischen Text aus dem 11. Jahrhundert.

Auch wir wollen hoch hinaus und genießen von der Seilbahn aus einen schönen Blick auf die Stadt.

Hier oben wacht Mütterchen Grusinien über das Tal, das Schwert gesenkt, mit einem Kranz im Haar.

Das sieht auch bei den jungen Mädchen gut aus…

Noch einmal den Blick schweifen lassen …

überall sieht man kleine künstlerische Details und hübsche Verrücktheiten…

…gemütliche und auch ungemütliche Gassen.

hat da jemand seine Tasche und seinen Hund vergessen?

… und was macht die freiwillige Feuerwehr Ichenhausen hier? Fenster putzen!

Zeit einzukehren und eine Weinprobe zu machen!

Hier gibt es für jeden Geschmack und Geldbeutel das Richtige!
Wir haben ja lange genug verzichtet…

Beim Abschied genießen wir noch einmal einen Blick von unserem Hügel am Schildkrötenteich, wo unser Stellplatz war…

… und starten in ländlichere Gefilde weitab der Großstadt.

Gewitterwolken drohen…

und viele Bäume zeigen ihr buntes Kleid …

unmerklich ist es Herbst geworden.

am nächsten Tag sogar goldener Herbst.

Anhalten und das Panorama genießen.

Die Burg Khertvisi beschützt das Tal und die Straße, die uns nach Vardzia führt…

Das alte Höhlenkloster kommt in Sicht…

… und noch am selben Abend können wir die übriggebliebenen Treppen und Gänge, Hallen und Höhlen besichtigen, die in Jahrhundertelanger Arbeit aus dem Stein gehauen worden sind

Heute lebt hier nur noch ein Geistlicher, sozusagen als Wächter.

Überall kleben Markierungen – Hilfsmittel für eine Vermessungsaktion.

Restaurierungsarbeiten

In einer rustikalen Klosterstube genießen wir ein georgisches Spezialitätenessen, nur unterbrochen durch zeitweisen Stromausfall und gelegentliche Toasts.

An nächsten Tag fahren wir wieder an Khertvisi vorbei in Richtung Batumi – wir wollen das schwarze Meer sehen!

Noch einmal Gebirge genießen…

und die Kulturlandschaft in den Tälern…

… und da sind wir. Im botanischen Garten am schwarzen Meer. (Für den Blick auf Batumi muss man allerdings erst mal weit spazieren gehen)

Das Wetter ist feucht und warm, als wir die Stadt besichtigen.

…passend zu den exotischen Bäumen und Pflanzen an der berühmten Promenade von Batumi.

Viele neue Häuser sind sehr verspielt und hübsch anzuschauen.

wir besuchen aber auch das alte Batumi,

…wo uns Zviad, unser georgischer Führer, seinen Hof zeigt….

Auch eine ganz besonders schöne blaue Kirche steht noch auf dem Programm.

Batumi hat uns mit seinen gepflegten Gärten und Plätzen…

… den historischen Stätten …

… und seinem südländisch-maritimen Flair gut gefallen.

Aber am Abend fand unser großes Abschiedsessen der Seidenstraße 2017 statt. Es war ein großer Spaß mit viel Gesang (auch eigener) und sogar Tanz.

In den nächsten Tagen wird eine Hälfte von unseren Womos die Rückreise über das schwarze Meer nach Odessa antreten, die anderen fahren über die Türkei zurück nach Hause.

Wir hoffen und denken, dass diese Reise für alle ein ganz großes Erlebnis war. Wir, das Team möchten uns auf diesem Wege bei allen Gästen bedanken, die dazu auf die verschiedenste Art und Weise beigetragen haben, denn wir als Team wissen die technische, tatkräftige und auch emotionale Unterstützung zu schätzen, die aus manchmal selbst schwierigen Situationen angenehme Erinnerungen machen können. Und so soll es sein!

Ich freue mich schon auf unser Wiedersehen im April 2018, wo wir es bei einem NACHTREFFEN noch einmal richtig krachen lassen wollen.

Herzlichen Dank auch für alle kleinen und großen Aufmerksamkeiten und Anerkennungen!

Es grüßt euer Team von Abenteuer Osten,

Jörn, Holger & Tsyren

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