Klischee Seidenstraße: Usbekistan mit Taschkent und Samarkand

Liebe Leser der Berichte von der Seidenstrasse 2017,

In Usbekistan kommen wir in das Land, das alle Klischees erfüllt, die man vor sich sieht, wenn man das Wort SEIDENSTRASSE hört:

für unseren Geschmack exotisch gekleidete Menschen..

hervorragend restaurierte alte Innenstädte mit blau gekachelten Moscheen und Medresen, fruchtbares Land wechselt sich ab mit Steppen und Wüsten, gastliche Cafés und Restaurants und an jeder Ecke geschäftstüchtige Händler. Doch der Reihe nach:

Nach der Grenze werden wir zum Abendbrot empfangen mit dem Nationalgericht: Usbekischer Plow.

Ararat schneidet Melonen als Dessert.

Bis zum Einbruch der Dunkelheit erzählt uns Otabek sehr lebendig, wie es ist, hier zu leben. Kaum eine Frage die unbeantwortet bleibt, denn unser redegewandter Führer ist um keine Antwort verlegen.

Auf dem Weg durchs fruchtbare Ferganatal sehen wir wie am Straßenrand Mais und Paprika getrocknet wird…

Rechts und links geschlossene Tankstellen, denn flüssiger Treibstoff ist in Usbekistan Mangelware, nicht nur weil gerade Baumwollernte ist.

Gut, dass uns Ararat dennoch mit gutem Diesel versorgen kann. Wir passieren den Kamtschikpass und kommen nach Taschkent.

Es ist die erste große Stadt auf unserer Route und auch gleich die Hauptstadt Usbekistans.

Sie wurde in einem schrecklichen Erdbeben in den 60er Jahren stark zerstört, aber mit tatkräftiger Unterstützung aller Sowjetrepubliken und anderer sozialistischer Länder schöner und moderner als zuvor wiederaufgebaut.

So kommt es, dass man hier so gut wie keinen Stau kennt, denn die Straßen sind breit und von Parks gesäumt.

Am ersten Abend sitzen wir im Obersten Stockwerk des Hotels Usbekistan und genießen ein weiteres Mal die typisch usbekische Küche und kosten den einheimischen Wein.

Der Stellplatz am Hotel ist angenehm schattig grün und bietet eine gute Basis um die Stadt zu erkunden.

Wir sind beeindruckt von den grünen Plätzen, Moscheen und Mausoleen.

Immer unter fachkundiger wortreicher Begleitung unseres lokalen Führers Otabek.

Vor den Moscheen heißt es Schuhe aus!

die Stadt besticht durch Kunsthandwerk.

Amir Temur grüßt vor unserem Hotel Usbekistan.

Weiter geht’s durchs blühende Land, der Syr Darja Provinz, an Gagarin vorbei Richtung Samarkand.

Honigmelonen am Straßenrand verlocken zum Kauf…

Diese hier ist genau richtig für unser nächstes Meeting!

Samarkand gehört zum Einzugsgebiet des Amu Darja, des anderen Flusses der die nun kümmerlichen Reste des einst so großen Aralsees speist.

Hier bringt uns ein Bus zur Besichtigung zu den Sehenswürdigkeiten…

Am Meisten davon bietet der Registanplatz…

Das architektonische Ensemble hat eine reiche Geschichte. Otabek macht sie uns zusätzlich mit alten Fotos lebendig.

Im Anschluss gehen wir selbst auf Entdeckungsreise durch die alten Gemäuer…

…die, zu Sowjetzeiten aufwändig restauriert, ….

heute auch Touristen aus anderen asiatischen Ländern anziehen…

Nicht nur sie sind für uns beliebtes exotisches Fotoobjekt…

Auch wir sind es für sie!

Die Dichte an Baudenkmälern ist atemberaubend.

Die prachtvollen Moscheen hinterlassen einen bleibenden Eindruck, von außen…

…wie von innen.

dazwischen immer wieder freundliche Menschen jeden Alters.

Eindrücke vom Basar der Stadt:

Mittagessen in einem originell eingerichteten Privatlokal:

Am nächsten Tag besuchen wir noch ein bedeutendes Mausoleum.

Das gesamte Ensemble mit seiner Pracht zu Ehren von Toten aus vergangenen Jahrhunderten…

lässt uns nachdenklich werden bezüglich unserer eigenen Existenz.

denn nichts ist für die Ewigkeit…

Aber solange wir leben wird uns Taschkent im Gedächtnis bleiben, und morgen geht es weiter auf unserer unvergesslichen Reise auf der Seidenstraße…

Der nächste Bericht kommt aus Buchara und Chiva – bis bald!

Euer Abenteuer-Osten-Team,

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