Teetrinken, Unterhaltung und Folklore

Liebe Reisefreunde und Abenteurer,

Nach einer regnerischen Nacht in Karakorum geht es weiter nach Mongol Els, zu einer 80 km langen Sanddüne.

Auf der Strecke dorthin kommen wir noch an einer Anlage mit Stupas vorbei, bevor wir die Nomadenfamilie am Rande der Düne erreichen.

Die Kamellen sind schon für den Ausritt bereit.

Die gastfreundlichen Nomaden laden uns in die Jurte zu Teetrinken, Unterhaltung und Folklore ein.

Trotz der Gastfreundschaft der Nomaden fahren wir weiter zum Jurtencamp direkt bei der Düne, wo wir nach dem gemeinsamen Abendessen eine ruhige Nacht verbringen.

Am nächsten Morgen sind die Tiere schon an der Tränke.

Alle Autos sind in Aufbruchsstimmung, aber eines springt nicht an. Nach längerer Suche wurde Fehler gefunden, ein defektes Kabel am Gaspedal war schuld. Mit vereinigten Kräften wird der Fehler behoben.

Es war kein natürlicher Kabelbruch, denn der vierbeinige Passagier hat aus Langeweile die Elektrik im Auto am Gaspedal umgebaut.

Noch ein letzter Blick auf die Sanddüne, bevor es weiter geht.

Au der südlichen Route fahren wir Richtung Westen, durch die Provinz Arwaycheer, die durch Pferdezucht bei Mongolen sehr bekannt ist.

Die Landschaften verändern sich, Teerstraßen werden zu Pisten, Brücken werden schlechter bis sie gar nicht mehr da sind.

Auf der Strecke von Bayanhongor nach Altai gibt es 2 Straßen, eine schlechte mit Brücken, und eine etwas bessere ohne Brücken. Wir haben uns für die Strecke mit der Furt entschieden. Auch die Nicht-Allradler können auf die Unterstützung der Allradfahrzeuge bauen.

Eine der mehreren Übernachtungen in der Natur, diesmal am Fluss Baidrag in Gobi. Hier haben wir versucht, einen Kühler zu reparieren. Keiner wird im Stich gelassen.

Die weitere Strecke nach Altai, immer in der Höhe zwischen 1500 und 1800 Meter, ist von den Fahrbahnen genau so abwechslungsreich wie die Landschaften. Egal ob Piste oder Kamelpfad oder Bergpässe, alles ist bei vorsichtiger Fahrweise auch mit Nicht-Allradler zu bewältigen.

Wir stehen an einem Hügel am Rande von Altai mit Blick über die Stadt.

Abenteuer geht verloren, oder zum Glück, denn die Straße von Altai nach Chovd ist neu geteert, bis auf ein Fehler, eine Brücke ist eingestürzt. Wie der Bericht vom letzten Jahr zeigt, ist die Brücke schon lange in diesem Zustand, aber heute mit besserer Umfahrung.

Das Abenteuer Mongolei ist aber noch nicht zu Ende.

Bis bald.

Eure Nomaden

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